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Etwas schwierig in der Vorbereitung, aber ein schon lange gehegter Traum für uns Wüstenfans!
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Gegen 13.00 Uhr machen wir uns wir auf die Strecke - es liegen fast noch 400 km vor uns.
Kreisverkehr in Kharga
Zunächst geht es auf der Straße nach Süden Richtung Baris (wo es weiter in den Gilf Kebir geht). Rechts der Strasse begleiten uns nun wieder riesige Sanddünen.
kilometerlange Sanddünen in der westlichen Ferne
Nach dem Abzweig nach Osten kurz vor Baris wird es eintönig - die in den 90er Jahren gebaute Militärstrasse ist inzwischen z.T. erneuert und dementsprechend gut in Schuss.
Kontrollposten am Abzweig-
noch 300 km bis Luxor
Ich rechne schon mit einer Ankunftszeit um 16.00 Uhr. Aber dann kommt eine Passage als Baustelle mit entsprechendem Strassenzustand. Wir sind inzwischen auf ein Hochplateau von fast 500 m geklettert, das wir etwa 50 km vor Luxor langsam verlassen.
ab und an versucht eine Düne die Straße zu vereinnahmen
Aber ins Tal kann man kaum sehen. Und als man es kann, sieht man nur Rauch und Dunst. Außerdem wird die Strasse hundmiserabel, und die langsame Fahrt entlang eines Nilseitenkanals mit unvorstellbarem Dreck läßt uns der sauberen Luft in der Wüste und den Oasen nachtrauern. Es geht bereits deutlich auf 17.00 Uhr zu, als wir nun endlich abbiegen und über einen abstrusen Weg zum Al Baeirat Hotel fahren. Dort angekommen, sieht alles zunächst etwas abenteuerlich aus. Offenes Restaurant, Hof mit Lehmboden, an dem das Office, ein Bazaar und die Toiletten sind. Doch etwas weiter hinten öffnet sich ein Bananengarten mit vier Doppelhäusern. Wir bekommen Bungalow 107. Schnell werden noch ein paar Fotos gemacht, bevor es dunkel wird; man warnt uns vor den Mücken! Dabei haben sie mich doch gestern schon so gepisackt am Swimmingpool.
Hotel Al Baeirat
am westlichen Nilufer gelegen
Um 19.30 gibt es dann ein vorzügliches Gästemahl für alle, die hier übernachten (Erinnerungen an Namibia werden wach). Es entwickelt sich ein sehr nettes Gespräch und da wir völlig des Alkohols entwöhnt sind, steigt die 2. Flasche Bier - eins hatten wir schon auf dem Zimmer - zu Kopf. Ulrike meldet mit ihren 2 Gläsern Rotwein nichts dergleichen. Das Essen ist sehr gut, man erzählt uns, dass manchmal hier sogar ein Kochklurs angeboten wird. Ein Teller wird serviert, auf dem in der Mitte
eine grosse Zwiebelschale als Windlicht fungiert. (muß man sich merken). Zum Abschluß gibt es dann noch mehr Alkohol, einen 'wänzigen Schlock' Ouzo.
Wir müssen dann ins Bett, da morgen früh die Enten um 4.00 Uhr quaken.
open-air-Restaurant - sehr angenehm, aber gefährlich wegen der Mücken
Kein neues Kapitel:
Der nächste Tag gilt der Rückreise von Luxor über Kairo nach Frankfurt.
ein letzter Blick auf die Wüstenlandschaft Westägyptens
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