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Endlich in Libyen!
Garamantenland: der Fezzan mit Germa
Mursuk und seine bewegte Geschichte
In der Einsamkeit des Jabal Ghanimeh
Felszeichnungen aus prähistorischen Zeiten
Über Umm al Aranib zurTeerstraße
Sebha und sein Emigrantenproblem
Über Brak nach Idri: zurückk auf die Piste
Salzseen, Palmenoasen und zugewehte Pisten
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Mit einem roten Feuerwehrauto, einem blauen Katastrophenschutzauto, einem BMW-Motorrad haben wir (6 Männer, 2 Frauen, 1 Hund) den süd-östlichen Teil der libyschen Sahara durchquert. Unsere Route führte durch die Dünenfelder des Idhan Ubari hinunter nach Al Awaynat, über Ubari, Germa und Murzuk, durch den Idhan Murzuk bis nach Al Gatrun. Dann machten wir einen Abstecher zum Jabal Ghanimeh , um anschließend die Rückreise über Sebha, Brak und Idri, vorbei an den Salzseen, bis nach Darj anzutreten.
Reisebericht-Extras:
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Bereits von Deutschland aus hatten wir die empfehlenswerte Reiseagentur "Africa Tours Libye" aus Sebha für diese Reise als Partner gewählt (www.africatours.ly und uns so die zum Erhalt der Visa benötigten Einladungen nach Libyen besorgt. Die beiden uns zugeteilten Reisebegleiter, zwei Libyer, durch ihren Litham, den Gesichtsschleier, deutlich als Tuareg erkennbar, erwarten uns schon winkend und lachend am ersten Schlagbaum des Grenzübergangs.
Ein großes, neben der Straße angebrachtes Gadhafi-Plakat, lenkt alle Aufmerksamkeit auf sich. Etliche Gebäude mit Büros sowie große Hallen zur Zollkontrolle säumen die Fahrspuren. Für uns gibt es viel zu erledigen: zuerst den Pass abstempeln lassen, dann das Auto-Carnet besorgen, dann eine Autoversicherung abschließen, dann die neuen Nummernschilder abholen, dann durch den Zoll, dann Geld wechseln... Bei der Erledigung all dieser Einreiseformalitäten sind unsere Reisebegleiter eine große Hilfe.
Grenzübergang Ras Ajdir
Als wir endlich nach vier Stunden alle Grenzformalitäten erledigt haben und unserer Einreise in die "Islamisch-sozialistische Volksrepublik" nichts mehr entgegen steht, atmen auch unsere beiden Tuareg auf. Muhamat ist in Ubari zu Hause und Djima kommt aus Sebha. Muhamat zählt schon 60 Jahre und hat das gegerbte Gesicht und die wach-flinken Augen des erfahrenen Wüstennomaden. Leider spricht er nur Tamaschek, die Sprache der Tuareg, so dass wir häufig auf Djimas Dienste als Übersetzer angewiesen sind. Djima ist Mitte Dreißig, klein und drahtig, mit lustigen Augen. Er lacht gern und spricht sehr gut französisch. Im Laufe der Tour wird sich immer mehr herausstellen, welche Bereicherung diese Begleitung für unsere Reise darstellt.
Muhamat
Djima
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