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Garamantenland: der Fezzan mit Germa
Mursuk und seine bewegte Geschichte
In der Einsamkeit des Jabal Ghanimeh
Felszeichnungen aus prähistorischen Zeiten
Über Umm al Aranib zurTeerstraße
Sebha und sein Emigrantenproblem
Über Brak nach Idri: zurückk auf die Piste
Salzseen, Palmenoasen und zugewehte Pisten
Zurück zum Bir Fartass und nach Dadj
Abschied
Anmeldung:
Mit einem roten Feuerwehrauto, einem blauen Katastrophenschutzauto, einem BMW-Motorrad haben wir (6 Männer, 2 Frauen, 1 Hund) den süd-östlichen Teil der libyschen Sahara durchquert. Unsere Route führte durch die Dünenfelder des Idhan Ubari hinunter nach Al Awaynat, über Ubari, Germa und Murzuk, durch den Idhan Murzuk bis nach Al Gatrun. Dann machten wir einen Abstecher zum Jabal Ghanimeh , um anschließend die Rückreise über Sebha, Brak und Idri, vorbei an den Salzseen, bis nach Darj anzutreten.
Reisebericht-Extras:
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Vor dem Grenzübergang haben sich lange Autoschlangen gebildet. Die meisten Wagen tragen tunesische Kennzeichen. Manche dieser Fahrzeuge überqueren die Grenze bis zu vier mal am Tag, um in Libyen günstig Sprit einzukaufen und diesen mit Profit in Tunesien zu verkaufen. Auch andere Dinge des täglichen Lebens, v.a. Elektroartikel, die in den Bazaren der libyschen Grenzorte billig, weil subventioniert, angeboten werden, finden sich gleich hinter der Grenze zum Wiederverkauf in den Bazaren der tunesischen Grenzorte. Dieser kleine Grenzhandel wird sowohl von Libyen als auch Tunesien toleriert.
Während wir auf die Zollbeamten warten, unterhalten wir uns mit einem ägyptischen Arzt, der gerade die Einreiseformalitäten nach Libyen erledigt. Er ist Facharzt für Hautkrankheiten und möchte in Tripolis eine Praxis eröffnen. Er erzählt, dass in Libyen auf die knapp sechs Millionen Einheimischen volle acht Millionen Ägypter kämen, die in Libyen ein Auskommen gefunden haben. Dazu bietet Libyen einer Unmenge Algeriern, Marokkanern und Tunesiern Jobs, nicht zuletzt in der Gastronomie. Hinzu kommen Abertausende illegal eingereiste Menschen aus den südlich angrenzenden Armenhäusern Afrikas wie Nigeria, Tschad und Niger. All diese Menschen zu integrieren und am Reichtum Libyens partizipieren zu lassen, stellt eine wahrlich große Leistung dieses Wüstenstaates dar.
Unsere Fahrt durch Libyen war eine aufregende, interessante und intensive Reise, auf der wir für alle Strapazen mit neuen Erfahrungen und spannenden Erlebnissen belohnt wurden. Der Abschied von Djima, unserem zuverlässigen und liebenswerten Reisebegleiter, ist herzlich. Wir winken zurück, während wir langsam auf die tunesische Grenze zurollen. Wie heißt es doch gleich in Gadhafis "Grünem Buch": "Beziehungen entstehen zwischen Menschen und nicht zwischen Völkern".
Wegzeichen
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| anonym | ||
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| .... trotzdem sind wir Afrikafans, aber Safaritouren finden wir besser. | ||
| anonym | ||
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Hallole, wir waren schon in Libyen und fanden es ganz schrecklich. Sooo heiß und nicht unser Stil . Aber trotzdem fanden wir es spannend mal auf einem anderen Kontinent zu sein!! | ||
| Eva Lea Baby | ||
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Hallo Angelika eine fantastische Reise, um die ich Dich beneide. Ich war noch nie in Libyen, habe aber einiges darüber schon gelesen. Ich bin die, die mit einem Malier verheiratet ist und wir kennen uns schon ein wenig von Emails. Ich muss Deinen Bericht mal abspeichern, damit ich ihn nicht online lesen muss, möchte ihn nochmals in Ruhe lesen. Gefällt mir hervorragend. Ich liebe die Wüste, welche ich aus Reisen in Südmarokko, Südtunesien (Schotts!) und Mali kenne... aber eben nicht Libyen. Habe unter Mali zwei Reiseberichte bei "umdiewelt" LG; Eva | ||
| Kathrin | ||
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Hallo Angelika und Team! Wahnsinnstour! Wow, meine Bewunderung.Ich fand s super zum lesen und hab fast am Monitor geklebt ![]() Bin selbst Afrika-Fan und würde mal gerne die Wüste bereisen. Gruß Kathrin | ||
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