Marokko-Reisebericht :Marrokko ... 3 Wochen

Auf nach Ait Benhaddou: Ait Benhaddou

Ait Benhaddou

Kopfkratz ... was soll ich schreiben zu Aid Benhaddou. Dieser Ort ist Unesco Weltkulturerbe. Es handelt sich um ein wirklich altes Berber Dorf, gebaut im Windschatten eines Felsen. Und Windschatten ist hier das A und O. Uns hat es heute von einer Brücke fast heruntergeweht ... und so leichtgewichtig sind wir eigentlich nicht. Aber der Reihe nach. Die letzte Nacht war wirklich kalt, also im Vergleich zu Marrakesch. Der Wind weht hier quasi ungebremst durch das Zimmer und selbiger ist wirklich schweine
kalt. Ich tippe mal tagsüber auf 10 Grad, aber wir sind ja auch in einer Höhe von ca. 1600 Metern. Heute morgen, nach einem guten Frühstück hat uns der Andi im alten Dorf herumgeführt und ein paar schöne Geschichten dazu erzählt. Wir waren in unserer 1. Kasbah, das ist schon sehr beeindruckend. Allerdings stehen die Lehmhäuser und Mauern hier auch nur noch wegen der Unesco. Ausserdem wurden hier ein paar sehr bekannte Hollywoodfilme gedreht, unter anderem Der Gladiator mit Russel Crowe in der Hauptrolle. Der Ort lohnt sich schon mal ein bischen anzuschauen und die Geschichte dazu zu hören, aber dann ist auch eigentlich schon wieder gut. Nach guten 2 Stunden, mit Teepause, waren wir wieder zurück in der Auberge. Da haben wir dann noch 2 Stunden mit dem Andi verquatscht und sind dann noch schnell auf Nahrungssuche gegangen. Da war so ein kleines Restaurant mit Wifi Service. Ich sag noch zu Benita, da wird das Internet wohl gerade ausgefallen sein, wegen dem Wetter... grins. Aber genau so war es dann auch. Wir konnten also noch nicht wegen eines neuen Hotel an der nächsten Station schauen. Schade eigentlich, aber so ist das Leben. Nach 2 weiteren Minzetee sind wir noch ein bischen umhergeschlappt, aber hier gibt es wirklich nix mehr zum anschauen. Also kam ich auf die glorreiche Idee dass wir noch ne Runde mit dem Auto fahren ... einfach um uns ein bischen aufzuwärmen. Wir haben zwar Flies und Softshell Kram dabei, aber der Wind geht durch und durch. In dieser Situation haben wir dann auch entschieden, dass wir nicht mehr in die Dades Schlucht fahren werden, zumal uns der Andi erzählt hat, dass der Weg, den wir gestern gefahren sind, heute, durch massive Schneefälle und Regen, nicht mehr passierbar war. Wenn uns das gestern passiert wäre, dann hätten wir wirklich schlechte Karten gehabt. Da gab es weit und breit kein Hotel noch nicht mal Ortschaften, wo man hätte pennen können. Also werden wir weiter in den Süden fahren, vielleicht scheint ja am Wüstenrand noch ein bischen die Sonne. Zum Abendessen hatten wir uns nochmal die selbe Tajine bestellt wie gestern ... und die war auch heute wieder sau
lecker. Morgen gehts weiter ... mit neuer Strategie und hoffentlich etwas mehr wärme.

das Unesco Welterbe ...

das Unesco Welterbe ...

im alten Dorf ... ob die Ziegen jemals aus ihrem Stall dürfen, ist uns nicht bekannt.

im alten Dorf ... ob die Ziegen jemals aus ihrem Stall dürfen, ist uns nicht bekannt.

das neue Dorf mit Blick in den Hohen Atlas

das neue Dorf mit Blick in den Hohen Atlas

Lehmwände im alten Dorf

Lehmwände im alten Dorf

die Familiengrotte in einem steinalten Haus mit dem Andi

die Familiengrotte in einem steinalten Haus mit dem Andi

Einbauküche allerdings ohne Geschirrspüler.

Einbauküche allerdings ohne Geschirrspüler.

der Innenhof einer Kasbah

der Innenhof einer Kasbah

was für ein Sonnenuntergang

was für ein Sonnenuntergang

na dann mal gute Nacht.

na dann mal gute Nacht.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
kleine Rundtour durch das südliche Marrokko
Details:
Aufbruch: 30.10.2014
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 24.11.2014
Reiseziele: Marokko
Der Autor
 
Andreas Bohm Benita Guschker berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Andreas Bohm über sich:
Hi,
wir das sind Benita und Andreas, reisen für unser Leben gern. Berufstechnisch ist sie im sozialen Bereich angesiedelt, er macht irgendwas in der erneuerbaren Energie Welt. Wir sind mittlerweile begeisterte Backpacker ... und es macht immer wieder Spass auf eigene Faust eine neue Tour zu planen.