Marokko-Reisebericht :schon wieder Marokko ...

Agadir: Agadir ... 2 Tage rumfaulen.

Kleine Zusammenfassung der letzten beiden Tage. Gestern hatten wir uns dazu entschieden einen, wohl vertrockneten, Wasserfall zu besuchen. Laut Karte waren es dorthin nur ca. 60 km. Also haben wir schnell das Frühstück
eingeworfen und ab ins Auto. Der Tank war noch halbvoll, also bin mal davon ausgegangen, dass der Sprit reichen würde. Aus der Stadt raus war ziemlich einfach und den ABzweig in das Tal haben wir auch gefunden. Da waren wir schon wieder in einer Menge wunderschönster Gegend gelandet. DIe Fahrt führte zuerst durch ein Tal das von einem Bach durchzogen war. Leider war der Bach wohl vor ein paar Monaten ein ziemlich hoher Fluss gewesen, da die Strasse an manchen Stellen schlichtweg nicht mehr vorhanden war. Es ging für den Dacia und für uns wieder über eine Piste. Umdrehen und zurück fahren war auch nicht, da die Piste nur für einen PKW befahrbar war. Also Augen zu ( oder hier besser auf ...) und durch. Ab und an kam uns mal ein anderes Fahrzeug entgegen, das hat dann mit ein wenig aufpassen auch funktioniert. Anschliessend ging es dann langsam aber stetig den Berg hoch. Auch hier eine traumhafte Landschaft, wir waren halt wieder im Atlasgebirge. Irgendwann, der Sprit hatte schön beträchlich abgenommen, haben wir dann das Schild mit dem Hinweis zum Wasserfall gefunden. Der Fall war auf jeden Fall trocken und da lief auch nix mehr den Berg hinunter. Also wieder zurück den Berg hoch und dabei innständig
gehofft, das uns niemand entgegen kommt. Wie auch immer, haben wir dann ein Restaurant gefunden, in dem wir Mittag essen konnten... mitten in den Bergen... einfach herrlich. Ein kurzer Blick auf die Karte, um den kürzesten Weg zur nächsten Tankstelle zu finden, zeigte uns, dass die Orte, durch die wir gerade fuhren einfach nicht in der Karte verzeichnet waren. Wir hatten nicht für 5 Pfennig Ahnung, wo wir uns gerade befanden und das bei einem ziemlich lehren Tank. Allerdings hatten wir genug zu trinken dabei, um ein - zwei Tage aushalten zu können. Aber ein kleiner Anflug von Panik stand in unser beider Augen. Lange Rede wenig Sinn, kurz vor der Anzeige der Reserve haben wir eine Tanke gefunden ... das Leben ist schön. Als wir wieder im Hotel waren, brauchten wir nur noch Abendbrot zu essen... der Tag sonst war rum. Für ca. 160 km haben wir einen ganzen Tag verblasen, was soll`s ... wir haben ja Urlaub. Zum Essen waren wir in einem Lokal das heisst: Mozartstuben. Laut Reiseführer ein gutes Restaurant, also sind wir da mal hin. Das hat sich wirklich gelohnt, Benita hatte ein Pfeffersteak mit
Kräuternudeln und ich einen Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln ... vom feinsten. Dann haben wir noch ein kleines Dessert augesucht. Es gab tatsächlich Kaiserschmarrn. Ich hab das in Österreich mehrmals probiert zu
bekommen, leider ohne Erfolg. Aber in Marokko war das möglich ... grins.
Am Dienstag haben wir rumgefault vor dem Herrn. Oh mein Gott, das ist uns ja peinlich. Nach dem Spätstück, weil früh war es wirklich nicht mehr, haben wir uns mit letzter Kraft in einen angeblich grossen Andenkenmarkt gekämpft. Allerdings waren ca 7/8 aller Läden zu. Ok .. die anderen beiden haben wir uns angeschaut. Dann sind wir direkt an den Hotelpool gestürmt und dort sind wir bis 3 Uhr liegen geblieben. Nach einer kurzen Mittagspause und einem sehr kurzen Strandspaziergang sind wir wieder zurück an den Pool und zack war der Tag rum. Morgen geht es weiter,
ein Hotel haben wir schon gefunden. Kleiner Zusatz ... hier in dem Hotel haben wir mal einen Fernseher. Da läuft aber nur ein deutscher Sender ...
RTL und der ohne Ton, manchmal ist das Leben wohl doch nicht gerecht ... grins.

schon wieder wilde Tiere vor uns.

schon wieder wilde Tiere vor uns.

Die Ex Strasse durch das Tal.

Die Ex Strasse durch das Tal.

da war die Piste schon wieder ausgebessert.

da war die Piste schon wieder ausgebessert.

schon wieder alles voller Gegend.

schon wieder alles voller Gegend.

im Hintergrund die unterspühlte Strasse.

im Hintergrund die unterspühlte Strasse.

son bischen sieht man ja die Strasse.

son bischen sieht man ja die Strasse.

der Weg ist das Ziel ...

der Weg ist das Ziel ...

der trockene Wasserfall

der trockene Wasserfall

Talsperre kurz vor Agadir ...

Talsperre kurz vor Agadir ...

ein steinalter Arganienbaum

ein steinalter Arganienbaum

unser Hotelinnenhof ...

unser Hotelinnenhof ...

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Marokko ist spannend und hat uns im November viel Spass gemacht ... warum also nicht nich mal dorthin???
Details:
Aufbruch: 06.05.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 26.05.2015
Reiseziele: Marokko
Der Autor
 
Andreas Bohm Benita Guschker berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Andreas Bohm über sich:
Hi,
wir das sind Benita und Andreas, reisen für unser Leben gern. Berufstechnisch ist sie im sozialen Bereich angesiedelt, er macht irgendwas in der erneuerbaren Energie Welt. Wir sind mittlerweile begeisterte Backpacker ... und es macht immer wieder Spass auf eigene Faust eine neue Tour zu planen.