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Tunesien Rundfahrt: Kairouan - Matmata - Ghomrassen - Ksar Hadada - Chenini - Guermessa - Insel Djerba - Douz - Sabria - Kebili - Chott el Djerid - Touzeur - Nefta - Chebika - Tamerza - Mides Schlucht - Seldja Schlucht - Kerkennah Inseln - El Djem - Dougga - Karthago
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Über einen schmalen Damm, der gerade die Breite einer Straße hat und schnurgerade über den Salzsee des Chott führt (64 Km), erreichen wir das andere "Ufer" des Chott und fahren zunächst zur Oase Touzeur.
In Touzeur, einer bedeutenden, touristisch geprägten Oase, machen wir einen ausgiebigen Stadtbummel und besuchen auch die riesige Palmeria, einen Palmenhain mit tausenden Palmen.
Dies ist die größte Oase des Chott, 10qkm groß, und zeichnet sich, wie auch die Oase Nefta, die wir als nächstes besuchen werden durch ihre Architektur aus.
Häuser, Bögen und Tore sind aus kunstvoll versetzten ockerfarbenen Lehmziegeln gebaut.
Von Touzeur aus geht es auf guter Straße zu dem Oasenort Nefta, der nur etwa 30 Km von der algerischen Grenze entfernt liegt. Mittelpunkt der Oase ist auch hier der große Palmenhain, der in einer tiefen Mulde, der "Corbaille" (der Korb), liegt.
Wir streifen durch den Hain und schauen uns das umfangreiche Bewässerungssystem an. Wir treffen dort lebende Menschen, mit denen wir einige Zeit verbringen und uns deren Behausungen anschauen.
Wir steigen aus der angenehmen Kühle des Palmenhains wieder an die "Oberfläche" und schauen uns jetzt in dem Ort um. Bevor wir morgen weiterfahren, müssen wir unsere Vorräte überprüfen und ergänzen. Bei der Suche nach einem Nachtquartier stoßen wir auf das etwas außerhalb liegende Hotel "Les Nomades" und quartieren uns hier ein.
Zurück nach Touzeur biegen wir dort ab zum Grenzgebiet Tunesien-Algerien. Wir streifen die Randgebirge des Chott El Rharsa. Ziel sind jetzt die Oasen Chebika und Tamerza.
Die ganze Zeit fahren wir durch Wüsten- und Berglandschaft. Wir nutzen eine Rast, um die Landschaft in Ruhe betrachten zu können.
Hinter El Hamma wird die Straße immer bergiger und über holprige Pisten kommen wir immer tiefer in die Welt der Bergoasen hinein.
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