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Tunesien Rundfahrt: Kairouan - Matmata - Ghomrassen - Ksar Hadada - Chenini - Guermessa - Insel Djerba - Douz - Sabria - Kebili - Chott el Djerid - Touzeur - Nefta - Chebika - Tamerza - Mides Schlucht - Seldja Schlucht - Kerkennah Inseln - El Djem - Dougga - Karthago
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Leider müssen wir den "goldenen Westen" Tunesiens verlassen und fahren zurück zum Mittelmeer. Nach kurzer Fahrzeit erreichen wir die Seldja-Schlucht und gehen bei einer Rast auf Erkundung. Das Gebiet der Schlucht ist nur durch unwegsames Geröll zu erreichen.
Der Blick auf die steilen Felswände ist beeindruckend, da man sich sehr klein und hilflos vorkommt. In der Mitte der Schlucht fließt ein Bach.
Wir fahren zurück zur Hauptpiste, passieren die Industriestadt Metlaoui und sind nach weiteren 50 Km in der Oasenstadt Gafsa. Wir besuchen dort die berühmten römischen Bäder und die Palmeria. Nach kurzer Suche haben wir auch im Stadthotel "Gafsa" eine Bleibe für die Nacht gefunden.
Es ist nun ein längerer Fahrtag, bis die Küstenstadt Sfax, die zweitgrößte Stadt Tunesiens, erreicht ist. Von Sfax kann man zu den Kerkennah-Inseln übersetzen.
Sfax ist eine schöne Stadt, die mit Altstadt und Bazaren überrascht. Die Kasbah ist die größte Tunesiens.
Wir verbringen hier die Stunden bis zur Überfahrt mit der Fähre und streifen durch die vielen verschlungenen Gässchen. Bei dieser Gelegenheit lasse ich "meinen Bartwuchs kontrollieren".
Langsam geht es auf zum Hafen und verbringen dort die letzte Stunde vor der Abfahrt mit einer Vesperpause.
Die Überfahrt mit der Fähre "St. Yossuf" dauert ca. eine Stunde.
Am späten Nachmittag erkunden wir die Insel und machen immer wieder eine kurze Rast, um besonders schöne Küstenabschnitte zu genießen.
Das beste Hotel auf den Inseln, das "Farhat", dient uns als Übernachtungsort, mussten hierfür aber etwas tiefer "in die Tasche greifen", um ein wenig Komfort zu genießen. Leider fiel dort aber das Wasser aus und das Essen war weit unterdurchschnittlich. Deswegen blieben wir statt der vorgesehenen zwei Nächte nur eine. Wir genießen trotzdem die schöne Hotelanlage, den Strand, den warmen Abend und den Sonnenuntergang.
Im Hafen St. Yossuf warten wir auf unsere Fähre für die Rückfahrt nach Sfax und machen an der Mole des Fischerhafens die Bekanntschaft einiger Fischer, die gerade vom Meer kommen. Da sie für sich selbst ein Frühstück bereiten, dürfen wir auf das Boot kommen und mit ihnen zusammen ein "Fischfrühstück" im Freien genießen.
Es ist ein herrlicher Tagesanfang, den wir uns so nicht erträumt haben.
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©
Johnny Hinzen,
2007
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