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Tunesien Rundfahrt: Kairouan - Matmata - Ghomrassen - Ksar Hadada - Chenini - Guermessa - Insel Djerba - Douz - Sabria - Kebili - Chott el Djerid - Touzeur - Nefta - Chebika - Tamerza - Mides Schlucht - Seldja Schlucht - Kerkennah Inseln - El Djem - Dougga - Karthago
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Johnny Hinzen Afrika Fotoarchiv
Die Überfahrt mit der Fähre nach Sfax dauert eine Stunde. Wir machen noch einen letzten Gang durch die schmalen Gassen der Kasbah, bevor wir am Nachmittag nach El Djem fahren. Auf guter Piste haben wir die 60 Km schnell bewältigt. Im Schatten des berühmten römischen Amphitheaters liegt das Hotel "Julius", in dem wir die Nacht verbringen. Am Abend essen wir im Hotelrestaurant, in dem sehr gute Fischgerichte angeboten werden. Auch der Feigenschnaps "Eau de Vie de Figue" (Lebenssaft aus Feigen) ist nicht zu verachten - stark aber gut verträglich. Am nächsten Morgen nehmen wir das Amphitheater und die angrenzende Altstadt von El Djem genauer "unter die Lupe". Das riesige Theater ist das größte in Afrika. Nach der eingehender Besichtigung geht es weiter nach Norden.
Weiter führt uns der Weg durch die Bergregionen des Djebel Zaghouan. Es ist eine eindrucksvolle, stille und warme Landschaft. Von hier fahren wir in westlicher Richtung, vorbei an El-Fahs und erreichen nach ca. 70 Km die alte Römerstadt Dougga, die am besten erhaltene römische Siedlung in Afrika.
Sie liegt auf der antiken Straße von Karthago nach Tebessa/Algerien. Ihr Überleben verdankt die römische Stadt der Vergessenheit. Kaum einer verirrt sich hierher und kennt die historische Bedeutung.
Es ist wirklich erstaunlich, wie gut die Häuser, Mosaiken, Plätze, Parks und allgemeinen Anlagen erhalten sind.
Es fällt uns schwer, hier am späten Nachmittag wegzufahren, aber es wird sicher einige Zeit dauern, in dieser Gegend eine Unterkunft zu finden. Daher müssen wir rechtzeitig mit der Suche beginnen. Erst kurz vor Tunis, im Ort Borj el Amri, finden wir das Hotel "Le Maghreb". Hier kehren wir ein und verköstigen uns, wie schon oft vorher, selbst.
Nach drei Wochen Fahrt, kreuz und quer durch Tunesien kommen wir wieder in Tunis an. Zuerst ist Karthago angesagt.
Besichtigung der römischen Bäder mit Solarien, Kaldarien, Villen, römischen und punischen Hafenanlagen.
Den Nachmittag verbringen wir in dem bezaubernden kleinen Ort Sidi Bou Said. Ein weißes Dörfchen, das uns auch an andalusische Architektur erinnert.
Übernachtung im Hotel "Amilcar", unmittelbar am Golf von Tunis gelegen. Unser letzter Abend in Tunesien. Wir wollen bei gutem Wein, Fisch und Salaten den Abschied gebührend feiern.
Vom Hotel aus fahren wir am Morgen direkt zum Flughafen. Wir geben hier den Wagen ab. Er hat uns in der ganzen Zeit gut zur Seite gestanden. Nachmittags fliegen wir zurück.
Reminiszenz.......
"Kann der moderne Reisende die Werte einer Welt, in der Ehre und Würde ihren eigentlichen Sinn bewahrt haben, überhaupt verstehen?
Ist er überhaupt empfänglich für die Einfachheit der Gesten, für die Knappheit des Wortes?
Wird es ihm gelingen, hinter der äußersten Dürftigkeit des Menschen und der Härte seines Gesichtes bis zu seiner edlen Seele vorzustoßen?
Jedenfalls wird er nicht gleichgültig bleiben, gegenüber einer Welt, die sich ihm so neu und so farbenreich auftut".
(Text eines unbekannten Dichters)
| anonym | ||
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merci beaucoup ya cha3b tamera | ||
| Franz | ||
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| Der Eindruck kann nur bestätigt werden. Wir haben diese Tour mit unserer 12-jährigen Tochter gemacht. Sie war genauso begeistert. In Südtunesien absolut ein Höhepunkt. Herzlichen Dank auch für die sensationell gestaltete Hamepage. Da steckt viel Arbeit dahinter. | ||
| ben | ||
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| Sehr schöne Aufnahmen, die Berichte über die Wüste sind jedoch zu dramatisch. Die Strasse zwischen Douz und Es Sabria ist durchwegs geteert / asphaltiert und erlaubt problemlos 60-70km/h im Durchschnitt, teilweise sogar deutlich schneller (im Fiat Punto!). Selbiges gilt auch für die Strasse von Douz über Faouar und Redjim Maatoug nach Nefta, die Chott El Djerid umrundet. | ||
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