Tunesien-Reisebericht :Mit dem Camper durch das nachrevolutionäre Tunesien

Auf unserem Weg in den Süden Tunesiens besuchen wir römische Ausgrabungen, besteigen hohe Felsplateaus und durchfahren wilde Schluchten, bevor unser Weg durch das große Schott führt und wir die Sahara erreichen.

Auf der Rückfährt werden wir mit den Realitäten der tunesischen Revolution konfrontiert: Wir finden uns zwischen Barrikaden, inmitten von Aufständen und Demonstrationen wieder.

Die tunesische Revolution: verheddert in der Stunde null.

Start mit einem Jahr Verspätung

Januar letzten Jahres hatten wir einen Besuch bei unseren tunesischen Freunden geplant. Die Fähre war bereits gebucht und unser VW-Syncro-Camper gepackt als zur Überraschung der ganzen Welt in Tunesien die Revolution ausbrach. Der so genannte "arabische Frühling" nahm seinen Anfang und wir verabschiedeten uns fürs Erste von unseren Tunesien-Plänen und buchten die Fähre auf Malta um.

Ein Jahr später, im März dieses Jahres, holen wir unsere Tunesien-Reise nach. Was wir bisher von diesem Land kennen, sind seine Hauptstadt Tunis, das religiöse Zentrum Kairouan, die Ausgrabungen von Karthago und natürlich die Touristenhochburgen auf der Halbinsel Djerba. Nun ist es an der Zeit, auch Ziele weiter im Landesinneren zu erkunden.

Nach einer siebenstündigen Schiffsreise von Trapani auf Sizilien nach Tunis und einem Kurzaufenthalt bei Freunden im nahe Tunis gelegenen Mornaq - in der quirligen Kleinstadt mit dem bunten Markt vervollständigen wir unseren Reiseproviant - machen wir uns mit unserem Hund Wolfi im VW-Camper mit großer Neugierde zu einer Erkundungstour durch das "neue" Tunesien auf.

Videoclip: Tunesien 2012

Tunesische Flagge

Tunesische Flagge

© Angelika Gutsche, 2012
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 20.03.2012
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 17.04.2012
Reiseziele: Tunesien
Der Autor
 
Angelika Gutsche berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
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