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10 Tage am Rande Afrikas
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Anlässlich meines Abschieds aus Eritrea weint der Himmel über Asmara. Es ist kalt geworden, selbst ich ziehe nun meine Jacke an. Das macht den Abschied leichter. Der aber sowieso nicht so schwer fällt wie bei meinen früheren Reisen. Was nicht heißt, das es mir nicht gefallen hat. Meine Erwartungen haben sich voll erfüllt. Das was ich mir vorgenommen habe, habe ich gemacht. Sogar etwas Relaxen war dabei, die Idee vom Erholungsurlaub war also gar nicht so abwegig.
Ich war in Eritrea, kann wieder ein Fähnchen stecken in ein weiteres Land auf der Weltkarte. Ich habe vorwiegend das angenehme Eritrea gesehen, darüber bin ich mir bewusst. Die bittere Armut habe ich allenfalls durch die Busscheiben erahnen können. Selbst das karge Wellblechhüttenleben von Nejat und ihren Freundinnen ist meilenweit davon entfernt. Von dieser Art der Armut höre ich durch Erzählungen von NGO-Mitarbeitern auf dem Flughafen. Auch von der mittlerweile unfähigen Regierung, die das noch verbliebene ausländische Kapital aus dem Land treibt. Investitionen finden kaum noch statt. Ich hoffe, Eritrea kriegt die Kurve. Das hoffe ich für die überaus freundlichen Menschen dort wirklich sehr.
| Franz | ||
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ein für mich hochinteressanter Bericht,weil ich gerade beim Sortieren von Bildern,existent und im Kopf, das Thema Ostafrika mit Eritrea, ordne. Mit Schiffen durch die Welt gefahren und bei einer Afrikaumrundung in Massawa gelandet, spüre ich die lokale Hitze,rieche den örtlichen Geruch und höre Geräusche wie sie nur dort möglich sind. Die Begegnung mit den Menschen und freundliche,offene und natürliche Art ist nur in Afrika möglich. So geschehen 1960, als alles noch friedlich war, aber die Beherschung von Äthiopien auch nicht gewollt war. Das Denkmal vom "Kaiser" stand ja mitten in der Stadt, wehe ihr wollt nicht! Zu dem Zeitpunkt war der Hafen die Einnahmequelle der Stadt, in allen Lebensbereichen. Die 3-wöchige Liegezeit,erlaubte viele Landgänge mit unterschiedlichen Erlebnissen. Es war sogar eine Löwensafari dabei. Ihr toller Bericht, den ich genauso bestätigen kann, hat mich zurück versetzt in meinen Aufenthalt. Noch Heute denke ich an "meine Nejat". Schade, es es den Menschen so übel mitgespielt hat. Nichts ist unmenschlicher als Krieg. Leider ist in diesem Teil der Welt, nur so ein politisches System möglich, vielleicht sogar notwendig. Übrigens:das Bier trug damals den Namen "St. Pauli Girl" | ||
| mila | ||
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Hey, sehr schöne Bilder, ich war vor eine Woche in Eritrea und habe zeitlich nicht geschaft nach Massaw zu fahren, daher danke für die schöne Bilder. Gruß
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| Andreas Hoffmann | ||
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Hallo, hatte bei google einfach mal "Eritrea Tourismus" eingegeben und schon erschien Dein Reisebericht. Dein Erzählstil ist sehr sympathisch und hat bei mir die Neugier auf Eritrea noch vergrößert. Ganz bemerkenswert finde ich die Ehrlichkeit mit der Du im Massawa-Kapitel von den Frauen erzählst. Eine Anmerkung zum Kommentar von anonym vom 14.DEZ 2010: In den meisten afrikanischen Städten sind die religiösen Bauten, neben den evtl. vorhandenen Kolonialbauten und natürlich den einheimischen Märkten, die größten Sehenswürdigkeiten. Da führt kein Weg dran vorbei, auch nicht für alternativ Reisende und Backpacker. Dein Bericht macht Lust auf mehr Eritrea. Viele Grüße, Andreas | ||
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