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Zunächst geht es durch die Ngong Hills. An einem Aussichtspunkt ausgangs der Berge mit dem zutreffenden Namen "Windy Corner" gönnen wir uns eine Rast und sind beeindruckt von dem Blick auf das unter uns liegende Riftvalley mit dem Nguruman-Escarpment im Hintergrund. Den Magadi-See kann man im Dunst des Horizonts nur erahnen.
Die Landschaft wird nun zusehends einsamer und wilder und wir nähern uns der Magadiregion. Kurz vor Erreichen des Sees zelten wir an einem Felsabbruch und bekommen auch hier Besuch verschiedener Tiere und auch Masai lassen sich sehen. Dann sind wir am Magadi-See.
Hier befindet sich eines der größten Soda-Vorkommen der Erde, dessen Abbau dem Ort seine Existenz verdankt. Die Bezeichnung See ist eine Übertreibung, denn der Großteil der Fläche besteht aus Schlamm, der sich aus Wasser und Sodasalz zusammensetzt.
Heiße Quellen schleudern unterirdisches Wasser empor, dessen Salze oben eine abbaufähige Kruste bilden. Das Soda wird mit einer eigens gebauten Eisenbahnlinie von hier nach Mombasa gebracht und von dort hauptsächlich nach Japan (Glasherstellung) exportiert.
Unweit des Südufers des Magadi-Sees durchfließt der Ewaso Ngiro-Fluss zunächst ein großes Sumpfgebiet, bevor er in den Natron-See mündet. Hier erhebt sich der Shombole-Berg (1.564m), der die Grenze nach Tansania bildet.
Beim Blick von der Mündung des Flusses auf den Natron-See kann man am Horizont den Ol Donyio Lengai-Krater und die Bergkette um den Ngorongoro Krater ausmachen.
Zurück im Ort Magadi gelangen wir über einen schmalen Damm zum Südufer des Natronsees und fahren durch die Masaisteppe geradewegs auf das Nguruman-Escarpment zu, den südlichsten Punkt des Outbacks unserer Keniarundreise.
Unterwegs kommen wir an einem Brunnen vorbei und erleben Masaifrauen beim Wasserfassen, Wäschewaschen und Tränken der Tiere.
Es dauert nicht mehr lange, bis wir die glühendheisse, baumlose Steppe überwunden haben. Endlich erreichen wir die dicht bewaldeten Ausläufer der Nguruman-Bergkette, wo uns deutlich angenehmere Luft erwartet.
An einem winzigen Fluss unter riesigen schattenspendenden Bäumen der wilden Feige campieren wir, nicht weit von dem kleinen Dorf Mololo entfernt.
Hier im dichten Busch verbringen wir die letzten Stunden unserer Reise durch die abgelegenen, wilden Regionen der Outbacks im äussersten Norden und Süden Kenias.
Wir haben viele eindrucksvolle Landschaften und ursprüngliche Nomadenstämme gesehen, die wenig besucht werden, letztlich deswegen, weil sie sehr abseits liegen und schwer erreichbar sind. Auch die extreme Hitze hat unterwegs oft eine große körperliche Belastung dargestellt. Auf der Rückfahrt nach Nairobi verbringen wir die letzte Nacht unter freien Himmel mitten in den weiten Plains mit Blick auf die Ngong Hills. Bald sind wir in Nairobi. Ausgedehnter Stadtbummel (Tageszimmer im Boulevard Hotel) und am Abend Rückflug nach Deutschland.
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| Petra ene Lekatoo | http://www.amboseli-maasai.com | |
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Habe mir gerade ihren Reisbericht Region Magadi Natron durchgelesen, da ich mich mit den verschiedenen Landschaftenformen in Maasailand beschäftige. Sehr gut beschrieben und tolle Bilder.
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| Horst | ||
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Ich habe eine ähnliche Reise mit einem Jeep vor 20 Jahren unternommen.Von Nairobi über Mt.Kenia, Nanyuki,Samburu,Marsabit,Oasis Lodge, Maralal, Lakes Baringo,Bagoria,Nakuro, Masei Mara, Nairobi Der Bericht ist Super. Viele Grüße Horst Naivasha,Narok, Masei Mara, Nairobi. | ||
| Nicole | ||
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Super Bilder.... habe gleich das Gefühl gehabt ich wäre da. Hatte schon 3 mal das Glück Kenia zu erleben. Wer einmal die Möglichkeit hatte so eine wunderbare Reise zu machen, gib sich mit einem normalen Urlaub nicht mehr zufrieden. Danke für die aktuellen Fotos. Freundliche Grüsse Nicole | ||
| Nicole | ||
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Super Bilder.... habe gleich das Gefühl gehabt ich wäre da. Hatte schon 3 mal das Glück Kenia zu erleben. Wer einmal die Möglichkeit hatte so eine wunderbare Reise zu machen, gib sich mit einem normalen Urlaub nicht mehr zufrieden. Danke für die aktuellen Fotos. Freundliche Grüsse Nicole | ||
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