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Nairobi/Wilson Airport – Longonot – Aberdares – Suguta Valley - Loyengalani – Olokwe Berg - Shaba Nationalpark – Mt. Kenia - Nanyuki - Lamu - Malindi - Nairobi
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Nach einigen Ruhetagen in Nairobi nach der vorangegangenen Uganda-Rundfahrt treibt es uns schon wieder zu weiteren Unternehmungen. Friedhelm, Rolf und ich chartern beim Aeroclub East Africa am Wilson Airport in Nairobi ein einmotoriges Flugzeug für eine 7-tägige Rundreise über den nördlichen und östlichen Teil Kenias. Friedhelm und Rolf haben eine Fluglizenz und ich bin "nur" der Fotograf.
Nach den notwendigen Formalitäten am Wilson-Airport übernehmen wir die Maschine und treffen die letzten Vorbereitungen und den technischen Check des Flugzeugs vor dem Abflug.
Der Start verläuft gut und nach einer ersten "Ehrenrunde" über den Flugplatz, die Innenstadt Nairobis und Kibera, die in der Nähe des Flughafens gelegenen Slums der Stadt. Dann drehen wir ab und nehmen Kurs in Richtung Norden zum Turkana-See. Auf der ersten Etappe des Fluges übernimmt Friedhelm das Steuer.
Zunächst überfliegen wir die fruchtbare Gegend um Nairobi mit Limuru, den Suswa-Krater, den Longonot-Krater und die Aberdare-Bergkette mit den Gipfeln Kinangop und Lesatima.
In unmittelbarer Nähe des Naivasha-Sees erhebt sich der Longonot-Vulkan (2.777m). Der Durchmesser des fast kreisrunden Kraters beträgt 4km und die dicht bewaldete Talsohle liegt 400m tief. Es ist ein besonderes Erlebnis, den Kraterrand zu besteigen und von dort auf einem schmalen Pfad den Krater zu umrunden.
Wir überfliegen die Aberdare Range, die dritthöchsten Berge Kenias. Sie erstrecken sich auf ca. 70km Länge am östlichen Rand des Rift Valleys entlang. Auch diese Bergkette ist vulkanischen Ursprungs, was aber nicht unbedingt zu erkennen ist, da sie die übliche Kegelform nicht aufweist.
Die beiden Gipfel sind der Lesatima (4.005m) im Norden und der Kinangop (3.903m) im Süden. Der Nationalpark ist bekannt durch die vielen eindrucksvollen Wasserfälle, wie der Chania-Fall, die Karuru-Fälle und die Gura-Fälle, die höchsten Wasserfälle Kenias.
Wir verlassen die Bergwelt der Aberdares und gelangen jetzt in niedrigere Regionen, bis es dann langsam wieder nach Maralal, Hauptstadt des Samburu Stammes, ansteigt. Wir sind in den Samburu-Hills mit Losiolo-Escarpment und Lorogi-Plateau.
Die Gegend wird überragt vom Mt. Poror (2583 m). Die Landschaft ist sehr zerklüftet und gelegentlich von Trockenflüssen durchzogen.
Die Region um Maralal liegt hinter uns und wir kommen dem ersten Etappenziel, dem Turkanasee, im äußersten Norden Kenias, allmählich näher.
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