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Zu der Afrika Expedition - Kenias Wilder Norden - machen wir uns mit der KLM auf den Weg nach Nairobi. Dort angekommen nehmen wir am Airport ein Taxi, dass uns zum Haus unseres Freundes Friedhelm, in Runda, einem Vorort von Nairobi, etwa 15 km vom Stadtkern entfernt, bringen wird. Leider geraten wir voll in die "Nairobi Rush Hour", wodurch wir fast 1 ½ Stunden unterwegs sind. Wir sind einige Tage vor unseren Freunden geflogen, um uns in Ruhe auf die Tour vorzubereiten und hier und da Friedhelm, dem Tourleader und Fahrer, bei den Vorbereitungen zu helfen und schon einmal das Sommerfeeling in Kenia nach dem schlimmen Wetter in Deutschland zu genießen. Drei Tage später kommt die Gruppe in Nairobi an. Im Garten werden Zelte aufgebaut, quasi das erste Camp der Tour. Für den Abend ist eine große Gartenfete mit Grill vorbereitet und so gibt es einen tollen Einstieg in die vor uns liegende Reise. Am Nachmittag und am nächsten Morgen gibt es noch viel zu tun, denn wir müssen das Gepäck und die gesamte Ausrüstung vorbereiten und auf dem Wagen verstauen. Die letzten Einkäufe haben wir am Nachmittag noch getätigt. Am späten Vormittag ist alles gerichtet und wir steuern das erste Etappenziel, den Mt. Kenia, an.
Nach ca. zwei Stunden Fahrt erreichen wir den Parkeingang in unmittelbarer Nähe der Meru-Mt. Kenia Lodge, die auf einem weiten Plateau am Rande des Hochmoors in 2.950m Höhe liegt. Hier in den Bandas der Lodge wollen wir die folgenden zwei Nächte verbringen.
Hier oben merkt man schon die Höhe. Zum Glück ist das Wetter heute sehr schön und die Temperaturen sind angenehm. Wir entladen das Gepäck und beziehen die Hütten, die geräumig, zweckmäßig eingerichtet und sauber sind. Auch Duschen und Toiletten sind vorhanden. Eine der Hütten dient als Küche und Aufenthaltsraum. Danach ist "Freizeit" und wir nehmen die umliegende Gegend bei einem Spaziergang genauer unter die Lupe.
Den nächsten Tag nutzen wir zu ausgiebigen Wanderungen in der näheren und weiteren Umgebung und freuen uns immer wieder über die eindrucksvolle Landschaft der Berg- und Gipfelregion. Am Abend verschlechtert sich das Wetter und es wird deutlich kühler als gestern. Daher trifft es sich gut, dass uns die geräumige Aufenthaltshütte zur Verfügung steht. Zu unserem Entsetzen beginnt es während des Frühstücks am nächsten Morgen leicht zu nieseln und sogleich denken wir an die Rückfahrt auf der größtenteils erbärmlichen Piste. Daher beeilen wir uns mit dem Beladen des Lkw und verlassen den Platz.
So schnell es die Strecke zulässt, geht es bergab, aber noch hält sich das Nieseln in Grenzen. Doch kurz bevor wir den Ort Chogoria erreichen, wird das Nieseln zum Regen und als wir die Ringroad erreichen, schüttet es wie aus Eimern. Im Nu ist die Plane herunter gelassen und so fahren wir weiter in Richtung Meru Stadt in Erwartung, dem Regen bald zu entgehen.
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©
Johnny Hinzen,
2009
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