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Da wir durch die Panne einen Tag "verloren" haben, müssen wir auf der Rückfahrt etwas mehr Gas geben und einen "Fahrtag" einlegen. Wir wollen versuchen, so weit wie möglich voran zu kommen, um die Reststrecke bis Nairobi sinnvoll einzuteilen. In Marsabit sind wir wieder auf dem "East-African-Highway", das bedeutet Waschbrettpiste ohne Ende.
Um die Mittagszeit machen wir wie üblich Lunchpause nahe der Piste.
Der größte Teil der Strecke liegt hinter uns. Kurz vor Archers Post sehen wir am Straßenrand eine Gruppe Samburu, die Holzkohle zum Kauf anbietet. Diese Gelegenheit müssen wir nutzen, da der Vorrat zur Neige geht. Durch die vorbei fahrenden Autos bekommen wir eine richtige Staubdusche, die sich wie Nebel auf die umliegende Landschaft legt.
Kurz vor Isiolo fängt es völlig unerwartet an zu regnen. Der Regen wird schnell sehr stark, so dass wir die Regenplane am Lkw herunter lassen müssen. Jetzt wird die Suche nach einer Unterkunft natürlich sehr schwierig. In Isiolo halten wir gar nicht an, sondern brettern einfach weiter.
Einige Kilometer weiter sehen wir rechter Hand ein Schild mit dem Hinweis "Rangeland Hotel". Ohne zu überlegen, biegen wir hier von der Straße ab und erreichen nach wenigen Metern die Hotelanlage. Es regnet immer noch und trotz eines schönen Campingplatzes direkt an der Anlage entscheiden wir uns, Bungalows des Hotels zu mieten, um nicht im Regen das Camp aufbauen zu müssen.
Der Regen hört bald auf und das Wetter bessert sich. Küche, Tische und Bänke bauen wir auf der Campsite auf. Heute Abend wollen wir hier gemeinsam den letzten Tag der Tour zünftig begehen.
Am nächsten Morgen ist wieder strahlendes Wetter und der letzte Tag nimmt einen guten Anfang. Nach dem Frühstück geht es los. Nach etwa 10km erreichen wir die Ring-Road um den Mt. Kenia und können jetzt zügig auf guter Straße die letzte Teilstrecke zurück legen. Bald taucht der Mt. Kenia auf und wir haben zum Glück gute Sicht auf das Bergmassiv, das sehr oft tagsüber in dichte Wolken gehüllt ist. Wir suchen uns einen guten Standort für den Bergblick mit Foto aus, an dem wir dann gleichzeitig die Mittagspause einlegen können.
Jetzt heißt es nur noch fahren. In Nanyuki machen wir noch einmal Rast und gönnen uns auf der Terrasse einer Kneipe ein paar Samosas und Getränke. Am späten Nachmittag erreichen wir ohne weitere Zwischenfälle Nairobi und fahren direkt zur "Zirkuli Campsite", wo wieder die Zelte für die letzte Nacht in Kenia aufgebaut werden. Schon vor dem Abladen des Lkw beginnen die Vorbereitungen für die Abschiedsfete am Abend, zu dem auch noch Freunde und Nachbarn eingeladen sind.
Der Grillabend kann aber nicht lange dauern, da die Gruppe schon morgens in aller Frühe zum Flughafen gebracht werden muss. Wir halten alle erstaunlich lange durch.
Teresa und ich bleiben noch ein paar Tage in Nairobi. Die letzten beiden Nächte wohnen wir im Safari-Club Hotel im Stadtzentrum.
Eine abwechslungsreiche und abenteuerliche Reise liegt hinter uns. Die Zeit ist leider wie im Fluge vergangen. Es wird sicher nicht lange dauern, bis Pläne für eine neue Tour "geschmiedet" werden.
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| lydia breu | ||
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Jambo,, Super Aufnahmen von der Reise in den Norden. War im September 2011 am Lake Turkana. Werde im März nach South Horr fahren. Hoffe dass ich auch solche super Aufnahmen machen kann Lydia | ||
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