Tansania-Reisebericht :Afrika Expeditionen Transafrika Windhoek-Nairobi

Usambara Berge

Wir sind wieder auf dem Highway und bald führt die Straße schnurgerade durch den Mikumi Nationalpark. Da hier oft Wild die Straße überquert und es öfters zu Unfällen auch mit Elefanten gekommen ist, gilt hier absolutes Tempolimit, das sogar von der Polizei mit "Laserkanonen" (die aber immer nur 70kmh anzuzeigen scheint) überwacht wird. Langsam kommen wir in ein Gebiet, das etwas dichter bevölkert ist, wollen wir versuchen, rechtzeitig nach einem geeigneten Camplatz zu suchen. Wir passieren die Stadt Morogoro und kommen an die Einmündung nach Chalinze, wo die Straße nach Norden Richtung Aruhsa abbiegt. Die Zeit schreitet immer weiter fort, aber einen geeigneten Platz finden wir nicht. In der Verzweiflung müssen wir in dem Dorf Segero, unweit der Abzweigung nach Tanga, mit dem Vorplatz einer verfallenen Schule unmittelbar an der Straße vorlieb nehmen.

Am nächsten Tag erreichen wir den Ort Mombo, wo eine Nebenstrecke in die Usambara Berge abbiegt. Schon längere Zeit führte die Hauptstraße an dem eindrucksvollen Bergmassiv vorbei und ließ die Schönheit der Landschaft erahnen.

Eine enge Straße führt in Serpentinen entlang des Soniflusses hinauf in die Bergregion zu dem Ort Soni und dem Hauptort Lushoto. Diese Straße ist in der Kolonialzeit von Deutschen erbaut worden und ist bis heute noch die einzige Zufahrt in die Dörfer der Region.

Am Soni-Hotel, unmittelbar neben dem reizvollen Soniwasserfall, campen wir und haben noch etwas Zeit, mit Wanderungen die Hügellandschaft zu erkunden.

Der Stamm der Shambaa ist schon seit einigen Hundert Jahren in dieser Region ansässig. Sie bebauen hier ihre Felder hauptsächlich mit Mais, Hirse, Bananen und Sisal.

Auch die steilsten Flanken der Berge sind dicht bewaldet und die Luft in dieser Höhe ist sehr angenehm, vielleicht ein Grund dafür, dass sich früher die Europäier angesiedelt haben.

Wir verlassen die Usambara Berge und fahren über die Serpentinenstraße zurück zu dem Ort Mombo, wo wir wieder die Hauptstraße erreichen. Von hier geht es weiter in Richtung Norden.

© Johnny Hinzen, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
NAMIBIA – SAMBIA - MALAWI - TANSANIA: Grootfontein Hoba Meteorit, Okavango, Popa Fälle, Caprivi, Victoria Wasserfälle, Luangwa NP, Ruaha NP, Usambara Berge, Ngorongoro Krater, Lake Manyara NP.
Details:
Aufbruch: 01.09.2002
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 05.10.2002
Reiseziele: Namibia
Sambia
Malawi
Tansania
Der Autor
 
Johnny Hinzen berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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