13.11.07: Noch 3 Wochen und dann geht's los, wow. Höchste Zeit für die letzten Vorbereitungen. Und auch ein Online-Tagebuch soll her - für alle, die ab und zu mal schauen möchten, wo wir gerade stecken. Herzlich Willkommen!
Auch auf Sansibar erfahren wir wieder, dass man sich einfach einlassen muss und dann das Gefuehl der 'bedrohlichen' Fremde schnell verschwindet, hat man erstmal die ersten netten Kontakte erfahren.
Vor Afrika hatten wir schon ein bisschen 'Manschetten', aber auch hier werden wir weder gefressen, noch sonst was
)
Wir haben bei unserem Streifzug durch Sansibars Altstadt, der Stone Town, eine nette Deutsche kennengelernt: Fanny. Sie will Entwicklungshilfe studieren und hat sich hier laenger einquartiert, um die Sprache zu lernen. Sie macht uns mit allerlei Tansaniern bekannt und schon finden wir uns auf einer kleinen Reggae-Feier wieder und werden in ein Kino geschleust, in dem wir das Deutschland-Fussballspiel sehen koennen. Super nette Erfahrung!
Aber zu vertrauenseelig duerfen wir auch nicht werden, denn das Negativbeispiel folgt auf dem Fusse, als uns ein 'falscher' Busskontrolleur um Geld erleichtert, das wir dann beim richtigen gleich nochmal bezahlen muessen. Aergerlich, aber bei den kleineren Betraegen dann zum Glueck leicht verschmerzbar.
Ja, wie ist Afrika nun? Hm, schwer zu sagen. Wir muessen uns immer noch kneifen, wenn wir mitten unter all den dunklen Menschen stehen und koennen es noch gar nicht glauben, hier zu sein. Auch wieder sehr freundliche, offene Menschen. Klar, und nervige Haendler sind auch wieder dabei, aber es geht.
Ohne Strom ist Sansibar im Moment. Das kann jetzt bis zu 2 Jahren dauern, bis sie das Kabel repariert haben, sagt uns ein Tansanier genervt. Nicht jeder kann sich hier einen Generator leisten, vieles liegt nachts im Dunkeln. Wir haben aber gute Taschenlampen und unser Hotel hat immerhin zeitweise Strom.
Wir haben einen Ausflug zu einer Fruechte- und Gewuerzfarm gemacht, wie in Indien auch schon einmal, und waren vor allem beeindruckt, all die exotischen Fruechte, die man sonst nur von der Markthalle her kennt, mal 'live' am Baume etc. haengen zu sehen.
Inzwischen liegen wir am Strand in Sansibars Norden. Hier stehen beachtlich schoene Bungalows und der Strand und das Wasser sind prima. Die Touristensaison geht so richtig erst im Juli los, wir sind hier nur wenige Reisende. Das Wetter ist ziemlich bewoelkt leider, aber es ist dennoch warm genug baden zu gehen.
Nichts werden wir eine Woche lang machen. Einfach nichts.
Manchmal laeuft ein Massai in vollem Gewande durch das Urlaubsbild...*zwick*.... Es ist bestimmt nur ein gefakter fuer Touristen, aber dennoch!