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Vorbei an Tukuyu, dann durch die Poroto Berge, erreichen wir die Stadt Mbeya, am Transafrika Highway A140 gelegen, die größte Stadt im Südwesten Tansanias. Die Stadt liegt im Schatten des Loleza Peak (2.656m), dem Gipfel der Poroto Berge.
Ein langer Fahrtag über den Highway Mbeya - Daressalam, vorbei an vielen kleinen Dörfern, liegt vor uns, den wir erst in der Stadt Iringa verlassen, um zum Ruaha Nationalpark zu gelangen. Auf einer schlechten Piste muss man die etwa 120 Km bis zum Parkeingang zurücklegen, was in der Vergangenheit dazu geführt hat, das der Park selten besucht wird.
Mit seiner Größe von fast 13.000 qkm ist der Park nach der Serengeti der zweitgrößte Nationalpark Tansanias, zählt man jedoch die angrenzenden Wildreservate Kizigo und Rungwa hinzu, ergibt sich eine zusammenhängende Naturschutzregion von der Größe der Schweiz.
Er wird durchzogen vom "Great Ruaha River", der in der Regenzeit zu einem reißenden Fluss wird und in der übrigen Zeit mitunter nur ein Rinnsal ist, in dem riesige Geröllfelder zurück bleiben. Der Park ist sehr tierreich und stark frequentiert von Elefanten, die in der Vergangenheit riesige Schäden am Baumbestand des Parks verursacht haben. Bemerkenswert ist gerade hier eine starke Population von Großen Kudus.
Die Zelte errichten wir an einem Steilufer des Flusses unter schattigen Bäumen.
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©
Johnny Hinzen,
2008
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