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Claudio´s Aufenthalt in Moshi am Kilimanjaro.
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Nachdem Hannah und ich Sylvester unter Palmen am Strand verbracht haben, geht es nach Arusha, der Hauptstadt der Safariunternehmen. Das Programm ist fast immer das gleiche, UNterschiede bestehen nur in der Unterbringung (Zelt/Lodge) und bei den Fahrzeugen. Nach langem Hin- und Her haben wir uns fuer eines entschieden, das guenstig ist, aber trotzdem serioes wirkt.
Wir buchen eine 4-Tages-Tour fuer 140$ pro Tag pro Person.
Wir waren zu sechst- Judith aus Deutschland, Thomas aus der Schweiz, ein Paerchen aus Canada, Hannah und ich. Dazu ein Guide, ein Koch und ein Jeep mit aufklappbarem Sonnendach.
Am ersten Morgen fuhren wir an den Lake Manjara, ein Suesswassersee, der von Wald und Buschlandschaft umgeben ist.
Langsam faehrt man ueber staubige Pfade und alles haelt gespannt Ausschau.
Und dann sieht man sie ueberall, die Tiere. Elefnaten, Giraffen, Affen, Nilpferde, Loewen, Hyaenen, Gazellen, ein Leoprad, ein Gepard, Bueffel, Voegel...
Sie lassen sich ueberhauptnicht stoeren von den grossen Metalltieren, haben die Autos als ungefaehrlich akzeptiert.
Es ist so beeindruckend die Tiere bei ihren alltaeglichen Taetigkeiten zu beobachten.
Den zweiten und dritten Tag verbringen wir in der Serengeti. Die Landschaft ist voellig anders, wenig Wasser, weite Graslandschaften und eine unglaubliche Fuelle von Tieren. Wir sehen die Jaehrliche Wanderung der Gnus und Zebras, ein Hyaenenrudel, dass ein Zebra verspeist, 6 junge Loewen, die auf einem Felsen spielen...
Am letzten Tag fahren wir in den Ngorongoro-Krater, ein kleines Paradies, umgeben von einer hohen, vollkommen intakten Kraterwand. Die Tiere sind gewissermassen gefangen und nehmen nicht an der wanderung teil. Warscheinlich wollen sie aber auch garnicht weg, es gibt genug Wasser und Nahrung, sie sind sesshaft geworden.
4 Tage kommen wir nicht mehr aus dem Staunen raus. Uebernachtet wird auf unterschiedlichen Campingplaetzen in den Parks. Marabus stolzieren zwischen den Zelten, nachts hoert man die Hyaenen und morgens ist man froh, nachts nicht aufs Klo gemusst zu haben. Da sieht man einen Elefantenbullen neben der Toilette stehen und den Wassertank austrinken.
Die Zeit ist leider viel zu schnell vorbei, ich koennte noch 2 Wochen weiterfahren. Die Stadt kommt einem ploetzlich so oede und langweilig vor. hannah muss zurueck nach Deutschland und ich gewoehne mich wieder an Moshi.
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