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Uganda Rundfahrt: Sipi Fälle - Bujagali Fälle - Murchisonpark - Albertsee - Kibale Forest - Elisabeth Park - Kasinga Kanal - Ishasha River - Bwindi Park -Gorillas - Kampala
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Nach einiger Zeit sehen wir rechts der Straße einen Brunnen, an dem Einheimische dabei sind, Wasser zu fassen. Das ist auch für uns das Zeichen, an die eigenen Wasservorräte zu denken. Wir laden die Kanister ab und wollen uns in die Schlange der Wartenden einreihen.
Aber sofort lassen sie uns den Vortritt und sehen uns lieber bei der Arbeit zu. Einige Frauen bieten sich sogar an, uns beim Pumpen behilflich zu sein. Wir alle haben bei der Aktion eine Menge Spaß.
Frohen Mutes fahren wir weiter und folgen in einiger Entfernung dem Verlauf des Viktiora-Nils, der schließlich bei dem Ort Wanseko in den Albert-See mündet. Der Albertsee ist ca. 140 km lang und liegt auf der Grenze von Uganda zur DR Kongo auf 620 m ü. NN , westlich des weitläufigen Hochlands von Uganda. Er ist Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs, unmittelbar nördlich des Ruwenzori-Gebirges. Der sehr fischreiche See wird u.a. von zwei sehr wichtigen Zuflüssen gespeist: dem Viktoria-Nil aus dem Victoria See und dem Semliki aus dem südlich gelegenen Eduard See. Sein Abfluss ist der Albert-Nil, der den See als Teil des weißen Nils am Nordende verlässt.
Im weiteren Verlauf der Piste entlang des Sees passieren wir den Ort Bulisa, in dem wir eine kurze Rast einlegen. Weiter dem See folgend erreichen wir den Ort Bisu, wo die Piste zur Halbinsel Butiaba abzweigt. Nach einiger Zeit stehen wir am Grabenabbruch, von dem aus wir über eine kurvenreiche Piste immer weiter hinunter ins Tal fahren. Dabei haben wir stets den Blick auf den See und können schon unser Ziel, die Halbinsel Butiaba, erkennen.
In der Nähe des kleinen Dorfes Butiaba schlagen wir unmittelbar am Seeufer unsere Zelte auf und stürzen uns sofort in die Fluten. Sogleich sind wir von einer großen Kinderschar umringt, die uns bis zum Einbruch der Dunkelheit Gesellschaft leistet und alles mit neugierigen Augen betrachtet.
Besonders die Küche und die Aktivitäten rund um die Kochstelle erregen ihre Aufmerksamkeit. Hier wollen wir noch einen weiteren Tag bleiben. Jeder begeht ihn auf seine Art.
Nicht weit vom Camp entfernt stehen einige Kühllastwagen, die den Fischfang von heute verladen, um ihn in die Märkte der Großstädte in Uganda zu bringen.
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