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Uganda Rundfahrt: Sipi Fälle - Bujagali Fälle - Murchisonpark - Albertsee - Kibale Forest - Elisabeth Park - Kasinga Kanal - Ishasha River - Bwindi Park -Gorillas - Kampala
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Von Butiaba über Hoima erreichen wir die Stadt Fort Portal. Beim Touroperator "Kibale Tours" kaufen wir Tickets für den Eintritt in das "Kibale-Primaten-Reservat". In dem Park gibt es viele Schimpansen, die sich dort in den dschungelartigen Wäldern nach der Umsiedlung gut akklimatisiert haben und sich hier inzwischen heimisch fühlen. Heute können wir wegen der fortgeschrittenen Tageszeit den 35 km entfernten Kibale Nationalpark nicht mehr erreichen, so dass wir in Fort Portal in Ruhe noch Einkäufe für die nächsten Tage machen, bevor wir zu der nahe gelegenen Campsite "Amavere Camp" fahren. Das Camp ist sehr schön in einem dicht bewaldeten Park gelegen und verfügt über einige zünftige, im Kolonialstil erbaute Holzhäuser und eine große strohbedeckte Rundhütte, die uns als Koch- und Essplatz dient. In der Nähe gibt es einen Wasserfall und in der weiteren Umgebung einige Kraterseen, die wir mit einem Guide besuchen.
Zurück über Fort Portal fahren wir heute die 35 km lange Piste in Richtung zum Eingang des Schimpansen-Parks. Die Piste führt entlang riesiger Teeplantagen, die den typischen Geruch von Tee verbreiten und landwirtschaftlich genutzten Gebietes. Wir befinden uns demnach hier schon in einer Höhe zwischen 1500 und 1700 Metern.
Das Kibale-Forest-Primaten-Reservat (Kibale Nationalpark) hat seinen Namen vom Kibale-Wald. Dieser Regenwald ist einzigartig wegen seines Artenreichtums und seiner Populationsgröße an Primaten, sowie Rotschwanz- und Blauschwanzaffen. Neben den schwarz-weißen kommen hier auch die selteneren roten Colobusaffen vor. Der Kibale-Wald war von Abholzung und Besiedlung bedroht, doch nach der Erklärung zum Nationalpark wird er nun geschützt und gilt als besonderer Anziehungspunkt für Touristen.
Unmittelbar vor dem Gate des Kibale Forest Nationalparks können wir auf einer Wiese campen, für die wir allerdings zahlen müssen, obwohl es dort keinerlei Facilities, außer einem "Plumpsklo", gibt. Für den Parkeintritt und das gebuchte Trekking, das vier Stunden dauern soll, müssen wir p.P. 40 USD bezahlen, den Guide eingeschlossen.
Am frühen Morgen beginnt das Schimpansen-Trekking. In zwei Gruppen von je vier Leuten laufen wir in verschiedenen Richtungen mit je einem Guide los. Beide sind mit einem Funkgerät verbunden, so dass sie sich verständigen können, falls jemand eine Schimpansengruppe findet. In der ersten Stunde passiert nichts, wenn man davon absieht, dass der oft unwegsame Dschungel viel Geduld und körperliche Anstrengung erfordert, da wir bei der Suche oft die eingelaufenen Trampelpfade verlassen müssen.
Schließlich meldet sich ein Guide per Funk und signalisiert einen Sucherfolg. Er weist uns den Weg und bald treffen wir auf die erste Schimpansenfamilie. Sie hat sich allerdings weit in das undurchdringliche Unterholz zurückgezogen, so dass wir die Tiere nur aus einiger Entfernung betrachten können.Später sehen wir aber noch weitere Tiere und der Rundgang wird ein großer Erfolg.
Am Nachmittag fahren wir zu dem nicht weit entfernten Nkurubu-Kratersee, an dessen Rand ein sehr idyllischer Campingplatz liegt.
Von hier sind es nur ein paar Gehminuten bis zum Ufer des Sees. Auf diesem Platz verbringen wir die Nacht.
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