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Uganda Rundfahrt: Sipi Fälle - Bujagali Fälle - Murchisonpark - Albertsee - Kibale Forest - Elisabeth Park - Kasinga Kanal - Ishasha River - Bwindi Park -Gorillas - Kampala
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Zunächst führt unsere Route wieder über Fort Portal, von wo aus wir über Kasese, dem Abzweig zum Ruwenzori-Gebirge, direkt zum Queen Elisabeth- Nationalpark weiterfahren.
Der Park liegt im Süden Ugandas am Eduard- und Georg- See. Bekannt ist die Mweya-Lodge auf der Mweya-Halbinsel am Kasinga-Kanal, der die beiden Seen verbindet. Am Kanal kann man vor allem Flusspferde und Pelikane sowie Eisvögel, Adler, Reiher Antilopen und Büffel beobachten. Der Park beherbergt über 100 Säugetier- und 600 verschiedene Vogelarten. Im Maramagambo-Wald und im Ishasa-Gebiet, beide im Süden des Parks gelegen, finden sich auch verschiedene Affenarten, sowie Kronenkraniche (Wappenvogel Ugandas) und Topis.
Eduard-See (65 km lang, 920 ü.NN) und Georg-See (23 km lang, 914 ü.NN) sind ebenfalls Teil des Ostafrikanischen Grabens. Während der Eduard-See von vielen kleinen Bächen und Flüssen gespeist wird, ist der Semliki, der weiter nördlich in den Albert-See mündet, der einzige Abfluss. Der Georg-See, der nicht zuletzt wegen seiner Artenvielfalt vor allem an Vögeln Bestandteil des Parks ist, hat über den Kasinga-Kanal seinen Abfluss zum Eduard-See.
Am Gate zum Nationalpark werden wir wieder eine Menge Geld los. Über gute Pisten im Park erreichen wir bald die "Mweya Lodge", die auf einem Hochplateau über dem Kasingakanal liegt, der Edward- und Georg-See verbindet.
Unweit der Lodge liegt unsere Campsite, auf der es Duschen und Toiletten gibt. Von unserem Platz auf einer Abbruchkante haben wir einen wunderschönen Blick auf den Kasinga-Kanal und die eindrucksvolle Uferlandschaft. Mit dem Fernglas können wir die Tiere am Wasser beobachten.
In der Nacht hören wir viele Tiergeräusche. Wir bekommen Besuch von zwei Elefanten - Mutter und Kind -, die lange Zeit unmittelbar rund um die Zelte grasen und nicht daran denken, weiter zu laufen. Schließlich wollen sie noch ein wenig ausruhen und der kleine Elefant legt sich sogar nieder und erwischt dabei noch die Ecke eines Zeltes. Dort bleibt er dann liegen. Die beiden Insassen sind mit den Nerven fertig. Nach langer Wartezeit bequemen sich die Dickhäuter doch noch zum Aufbruch.
Am nächsten Morgen machen wir eine Bootsfahrt auf dem Kasinga-Kanal, ähnlich der auf dem Nil im Murchison-Park. Die Bootsanlegestelle liegt direkt unterhalb des Hotels in einer kleinen Bucht. Auch hier fährt das Boot gemächlich am Ufer entlang und dabei können wir die Fauna und Flora der Uferlandschaft genießen.
Wir passieren auch ein direkt am Ufer gelegenes Fischerdorf und können zusehen, wie die Fischer ihre Netze entleeren und den Fang weiter verarbeiten.
Am Nachmittag ist noch eine Pirschfahrt durch den Park vorgesehen, bei der es wieder viel zu sehen gibt. Am heutigen Ruhetag wandern wir zur Lodge und genießen auf der Terrasse den gigantischen Rundblick auf die Wasserlandschaft, erfreuen uns an eisgekühltem Bier und "Cuba libre".
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