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Uganda Rundfahrt: Sipi Fälle - Bujagali Fälle - Murchisonpark - Albertsee - Kibale Forest - Elisabeth Park - Kasinga Kanal - Ishasha River - Bwindi Park -Gorillas - Kampala
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Der Bwindi-Park erstreckt sich über die Flanken des Ostafrikanischen Grabens. Dieser Regenwald ist ursprünglich und sehr alt. In dem Schutzgebiet kommt ungefähr die Hälfte aller heute noch lebenden Berggorillas vor, dazu u.a. Elefanten, Schimpansen und andere Affenarten. Die Höhe des Parks erstreckt sich von 1.160 m bis zu 2.607 m ü.NN. 90 Säugetierarten und viele Vogelarten sind hier heimisch, von denen 23 Vogelarten ausschließlich in diesem Gebiet vorkommen. Wir campieren auf einem Platz außerhalb des Nationalparks.
Da wir erst für den nächsten Tag ein Ticket für die Gorillapirsch haben, können wir uns heute noch etwas in der Gegend umsehen. Einige von uns machen einen geführten Rundgang durch ein etwas weiter gelegenes Pygmäendorf, andere schauen sich in den Souvenirläden um, in denen sehr schöne Flecht- und Schnitzarbeiten angeboten werden, deren Erlös aufgrund einer Dorfinitiative in den Ausbau der neuen Schule fließt und die Sponsorengelder ergänzen sollen.
Schließlich ist der große Tag gekommen, den alle seit Monaten herbeigesehnt haben. Die Tickets haben wir schon von Deutschland aus gebucht und in Kampala abgeholt.
Jede Gorillafamilie darf nur von Gruppen bis fünf Leuten unter der Führung von speziell hierfür geschulten Parkrangern besucht werden. Man kann nie sagen, wie lange man gehen muss, um auf die Gorillas zu stoßen, aber die Parkverwaltung gibt die Garantie, dass jede Gruppe die Tiere sehen wird, da die Population hier ausreichend groß ist. Wir werden mit anderen Teilnehmern in zwei Gruppen aufgeteilt und dann geht es mit zwei Rangern endlich los.
Nach langem Suchen und anstrengender Kletterarbeit im dichten, feuchten Regenwald treffen wir endlich auf die Gorillas. Hier bleiben wir einige Zeit und betrachten die imposanten Tiere in aller Ruhe, bevor die Ranger zum langen Rückmarsch aufrufen. Es war ein tolles Erlebnis und die Eindrücke werden sicher sehr lange in Erinnerung bleiben.
Heute müssen wir zügig die Rückfahrt beginnen, damit wir rechtzeitig zum Rückflug in Entebbe sind. Die erste Rast machen wir in Kabale für Mittagessen und kleinere Einkäufe. Hier biegen wir von der Piste auf den Trans-Uganda-Highway ab, der von Ruanda über Kampala nach Kenia führt. Die Straße ist in erstklassigem Zustand, so dass wir gut voran kommen. Der folgende Ort Rubare liegt direkt auf dem Äquator. Wir halten hier an, um das obligatorische Foto zu machen. Eine Taufe ist nicht mehr nötig, da wir alle diese Prozedur schon öfter über uns "ergehen" lassen mussten. Aber dafür werden wir hier mit einer anderen Attraktion konfrontiert. Ein Einheimischer demonstriert an einem einfachen Gestell, in dem zwei Wassereimer hängen, wie sich das Wasser beim Ablaufen nördlich des Äquators anders dreht als südlich - nördlich links und südlich rechts, was mit dem Erdmagnetismus zusammen hängt. Um die Veränderung des Drehens des Wassers augenscheinlich zu machen, trägt er die Vorrichtung einige Meter weiter über die gedachte Äquatorlinie hinweg. Man sieht eindrucksvoll, dass sich tatsächlich die Drehrichtung des Wassers ändert. Um das besser sehen zu können, hat er jeweils einige Grashalme auf die Wasseroberfläche gelegt.
Die nächste Stadt, die wir auf dem Highway erreichen, ist Mbarara. Wir übernachten hier auf der "Agip-Motel-Campsite". Die Campsite ist sehr schön und mit einer soliden Mauer umgeben, aber leider befindet sie sich unmittelbar am Hauptmarkt der Stadt, wo das Leben bis weit nach Mitternacht pulsiert. Zum Schlafen wird man hier sicher nicht kommen. Dafür bietet der gepflegte Biergarten des Hotels eine gewisse Entschädigung.
Am nächsten Tag schaffen wir es bis zu einer Campsite im Mpanga- Forest, nicht weit von Kampala entfernt. Diese Anlage heißt "ECO-PROJEKT Camp" und wird ebenfalls von einer privaten Organisation betrieben.
Bis Kampala haben wir heute nur noch ca. 35 km zu bewältigen. Da wir die Stadt nach der Morgen-Rushhour erreichen, haben wir etwas Glück mit dem Stadtverkehr, zumal wir in Richtung Innenstadt nur bis zum ersten großen Kreisverkehr fahren müssen, an dem wir dann nach Süden in Richtung Entebbe abbiegen. Die letzte Nacht verbringen wir wieder in "Sophies Motel" und genießen den letzten Blick auf den Victoriasee.
Der Rückflug mit KLM geht über Nairobi weiter nach Amsterdam und Frankfurt.
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| anonym | ||
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wunderbar, lese mich durchs Internet, um zu verfolgen, wo meine Tochter,die z.Z. ein Praktikum in Kampala macht, die anfänglichen Bedenken als Eltern haben sich schnell gelegt, Wenn man sich das scöne Land anschieht. Dieser Resebericht ist wirkich besonders schön und die Bilder sehr beeindruckend Grüsse aus Halle Ines | ||
| Anne Lindner | ||
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| Ein toller Bericht mit schönen Bildern über ein abwechslungsreiches Land.Die Gorillapirsch war sicherlich einer der Höhepunkte | ||
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