Botsuana-Reisebericht :Sarah's Weltreise, oder "I'm leaving on a jet plane..."

Meeting home

Australien hatte einen wilden Abschied...
Nachdem am 7.4.09 endlich der Gips abkam, hatte ich zumindest mal meine Hand wieder...
An dem darauf folgenden Morgen, als ich um 9.00h gerade gemuetlich am Auschecken war, stellt ich mit Entsetzen fest, dass mein Flug nicht wie angenommen um 12.00h, sondern eine Stunde spaeter, also um 10.00h ging...
Hilfe..
Aber mit der Hilfe des Rezeptionisten, der fuer mich alles organisierte schaffte ich es rechtzeitig!
Nach vielen Stunden Flug kam ich wohlbehalten in Suedafrika an.
Da Sibylle, eine Familienfreundin, zu der Zeit gerade in Botsuana, noch jemanden vom Flughafen abholen musste, konnte ich gleich ankommen, jemandem in die Arme fallen und mitfahren nach Lobatse, Botsuana.
Ich blieb fuer 5 Tage bei der Familie auf einer Farm und fuehlte mich wie zu Hause.
Die Soehne passten schoen auf mich auf und fuehrten mich herum.

Sascha, Mike, Krischa meine Leihbrueder

Sascha, Mike, Krischa meine Leihbrueder

Wir besuchten Kanye, Otze, Gaborone und feierten 2 Geburtstage.
Am 14.4.09 zog ich um, fuer ein paar Tage zu Koketso, eine die ich ueber die Familie kennengelernt hatte.
Ich stellte mit der Zeit fest, dass es nicht einfach ist in Botsuana zu backpacken.
Es gibt nur Lodges, teure Autovermietungen, oder teure Touren, die man machen kann...
Keine Backpack-Option...
Also entschied ich mich fuer das Reisen mit den lokalen Bussen, was nicht immer einfach war, denn da sieht man normalerweise keine Touristen...und so wurde dann auch jeder meiner Schritte aufmerksam von allen Mitreisenden verfolgt.
Ich versuchte mich mit Couchsurfen und darueber erfuhr ich ueber das einzige Backpackers in Maun, im noerdlichen Teil des Landes!
Nun trat ich meine Reise dorthin an.
Ueber Kang und Ghanzi ging es in gemuetlichem Tempo nach Maun.

Das Old Bridge Backpackers ist tatsaechlich das einzige Backpackers in Botsuana und noch ein gutes dazu.
Gemuetlich Zimmer zu guten Preisen, nette Atmosphaere und guenstige Touren ins Okavango-Delta.
Und so ging ich dann fuer 2 Tage auf eine Tour.
Wir fuhren mit dem Mokoro (sprich; Mokolo, ein traditionelles Holzkanu) ins Delta hinein und zelteten dort.
Wir unternahmen Fussmaersche, um Tiere zu beobachten und wurden auch belohnt

Wir sahen Unglaubliches.
Das Gras war ausgetrocknet, vor wenigen Wochen war hier die groesste Ueberschwemmung seit 1963, deshalb fanden wir Muscheln...
Wir entdeckten Elefanten, Zebras und abends beim Sonnenuntergang waren wir mit unserem Mokoros im Hippo-Pool, wo 3 Nilpferde im Wasser plantschten!

Jede Menge Voegel und andere Tiere begleiteten uns, die meiner Meinung nach uns zu tausenden beobachteten, wir sie aber nicht immer sahen, weil wir vermutlich einen Riesenkrach beim "Herumschleichen" machten...

Ein paar durften wir trotzdem entdecken...
Und wir sind Probe Mokoro gefahren, was mit dem Lenken (hinten auf dem Boot stehend, mit einem langen Stock), einfach aussieht, aber definitiv nicht einfach ist!
Wunderschoener Sonnenuntergang, den man wie immer nicht in Worte fassen kann!!!

Auf dieser Tour lernte ich Leore und Nichole (USA) kennen, die mir einen Lift zu den Victoria-Falls anboten...
Und so hiess es schon bald: Auf Wiedersehen Botsuana...

© Sarah Hartwig, 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Schon ewig träume ich.... Südamerika, Neuseeland, Australien, südliches Afrika In einem halben Jahr und gaaaaaaaaanz alleine...:)
Details:
Aufbruch: 03.12.2008
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: 01.06.2009
Reiseziele: Peru
Bolivien
Argentinien
Chile
Neuseeland
Australien
Botsuana
Sambia
Namibia
Südafrika
Der Autor
 
Sarah Hartwig berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Sarah über sich:
"Und eines schönen Tages verspürst du genügend Kraft, Mut und Zuversicht, dich von den Fesseln des Zögerns und der Angst zu befreien und etwas Neues zu beginnen!"


Habt teil an meinen Erlebnissen und taucht mit mir ein...

lg Sarah