Botsuana-Reisebericht :Afrika/Australien/Asien Trip Nr. 3

Rundreise Südafrika nach Sambia Teil 4

Botswana ist im Verhältnis zu anderen afrikanischen Ländern ein recht reiches Land. Das Land besitzt ein hohes Aufkommen an qualitativ hochwertigen Diamanten. Desweiteren wird Viehzucht betrieben. Das Fleisch wird nach Europa exportiert. Der Tourismus wird in Botswana absichtlich teuer gestaltet, damit sich kein Massentourismus entwickelt. Touristisch bekannt ist das Land für das Okavango Delta und den Chobe Nationalpark. Beide Highlights werden wir uns anschauen.
Wir starten im Okavango Delta mit einem Rundflug über diesem. In einer kleinen Cessna bekamen wir einen guten Überblick, was uns die nächsten 3 Tage erwarten würde. Wir sahen aus 120 m Höhe ganze Herden von Elefanten, Giraffen und natürlich Nilpferde (Hippos). Dort wurde uns erst bewusst, was uns in den nächsten Tagen erwarten wird

Unser Flugzeug

Unser Flugzeug

Blick über das Delta aus 120 m Höhe

Blick über das Delta aus 120 m Höhe

Wir packten für 3 Tage ein paar Sachen zusammen und dann ging es mitten in das Delta hinein. Erst wurden wir mit einem 4x4 Truck in das Delta hineingefahren. Dann wurden wir von den sog. Polers empfangen. Das ganze Gepäck wurde in Einbaumboote verladen und es ging noch tiefer in das Delta hinein.

Das muss alles mit

Das muss alles mit

Und hier mußte alles rein

Und hier mußte alles rein

Unser Molokko war derart beladen, dass wir bis zur Wassergrenze nur noch ca. 2 cm hatten. Außerdem musste ich immer an den Flug über das Delta denken, wo mitten im Delta auch die Elefantenherden standen. Jederzeit musste damit gerechnet werden, dass so ein Elefant vor einem steht. Die Elefanten kamen nicht, dafür steckte ein riesiges Hippo seinen Kopf aus ca. 10 m Entfernung aus dem Wasser....

upppsiiiii

upppsiiiii

Naja...und die sind ja weitaus gefährlicher......Wir haben es überlebt und schlängelten uns so ca. 2 Stunden durch das Delta.

Fast wie im Spreewald

Fast wie im Spreewald

nen Riesenhippo

nen Riesenhippo

Mitten im Delta wurde dann das Camp aufgeschlagen. 2 Nächte sollten wir dort verweilen. Im Nichts. Keine Toiletten - also nur ein gebuddeltes Loch, nach deren Benutzung man ein Häufchen Sand verteilte- keine Duschen. Nur wir und unsere Zelte.

Überall lag Elefantenkacke rum

Überall lag Elefantenkacke rum

Baden im Delta war auch nicht so erquickend, da das Wasser nur bis zu den Knien reichte. Außerdem war es mit Risiko verbunden, da es auch der Lebensraum von Krokodilen war. Trotzdem waren einige baden. WIR NICHT.
So hatten wir chillige Stunden im Delta....mitten in der Natur.

Abendstunden im Delta

Abendstunden im Delta

romantisch

romantisch

Die Polers haben mit uns mehrere Naturwalks durchgeführt. Wir und die wilden Tiere um uns herum. Im Wasser tummelten sich die Hippos. Wir konnten wahnsinnig nah Giraffen, Zebras und Gnus beobachten.

....schau mir in die Augen Kleines

....schau mir in die Augen Kleines

so wahnsinnig nah

so wahnsinnig nah

kuckuck

kuckuck

upssiiii....etwas zu nah

upssiiii....etwas zu nah

Des Nächtens lauschte man den tierischen Geräuschen des Deltas und Hippos durchquerten in der Nacht unser Lager.
Wichtiger Hinweis der Polers in der Nacht. Tritt niemals aus deinem Zelt, wenn du zwei Augen im Dickicht siehst. Siehst du nur ein Auge, kannst du beruhigt deine Nachtnotdurft verrichten.
Ein Auge = Zebra, Gnu, Elefant - ungefährlich
Zwei Augen= Katze ( Leopard oder Löwe ) - Lebensgefahr
Wie Löwen gibt es hier auch fragten wir uns. Wir waren nicht einmal nachts am Kloloch
Auf einer Wanderung stießen wir auch auf frische Löwenspuren.....

ganz frische Löwenspuren

ganz frische Löwenspuren

oh mein Gott.....Ich wollte nicht auf die Löwengruppe stoßen, Dirk beruhigte mich damit - die Guides wissen schon was sie tun- naja wissen die Löwen das auch ???......Die Suche wurde zum Glück auch aus Zeitmangel und Hitze abgebrochen.

Verfolgung der Löwenspur

Verfolgung der Löwenspur

Zum Glück nur Kacke vom Elefanten gefunden

Zum Glück nur Kacke vom Elefanten gefunden

...puh.....wir haben es überlebt und sind heile aus dem Delta wieder zurück.
Die Erfahrung im Delta war schon recht grenzwertig. Allein schon aus hygienischen Gründen. Kein Waschen. Keine Toilette. Kaffeewasser aus dem Delta. Völlig verdreckt, verschwitzt und wahrscheinlich müffelnd verließen wir das Delta in Richtung Chobe Nationalpark.

Tschüssssiiii Okavango........

Tschüssssiiii Okavango........

© Manu R., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Es geht mal wieder los!!!!Nachdem wir eine Weile zu Hause waren, hat das Fernweh uns wieder gepackt, haben eine Auszeit bei unserem Arbeitgeber beantragt und haben unsere Route geplant.
Details:
Aufbruch: 27.08.2014
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 27.01.2015
Reiseziele: Deutschland
Großbritannien
Südafrika
Namibia
Botsuana
Simbabwe
Mauritius
Australien
Neuseeland
Taiwan
Vietnam
Thailand
Myanmar
Singapur
Indonesien
Indien
Vereinigte Arabische Emirate
Der Autor
 
Manu R. berichtet seit 3 Jahren auf umdiewelt.
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Manu über sich:
Und das sind WIR. Beide haben wir unsere Reiseleidenschaft entdeckt und entwickelt. Unser Hobby ist das REISEN und die Welt zu entdecken.