Madagaskar-Reisebericht :Madagaskar zur Regenzeit 2015

Mit dem Geländewagen nach Morondava und Mahajanga, mit dem Zug von Fianarantsoa nach Manakara

Die Hauptstadt

Ankunft in der Hauptstadt

Wir sind gut auf Madagaskar gelandet. Der Flieger von Berlin nach Amsterdam war voll ausgebucht und die Sitzabstände ziemlich eng. Und Verspätung hätten wir auch, so daß uns eine Stewardess ins Schlepptau nahm und und im Laufschritt zum richtigen Anschlußgate führte. Da kam ich schon an meine Leistungsgrenze, obwohl Jörg auch noch mein Handgepäck trug.

Der Flug von A'dam nach Nairobi entschädigte mit freien Sitzreihen, so konnten wir die Beine hochlegen. Trotzdem kam ich nicht zum Schlafen. Um 6:30 Uhr morgens durften wir den Sonnenaufgang über dem Mount Kenya bewundern, um 7:00 Uhr waren wir in Nairobi. 8;40 Uhr ging es weiter nach Antananarivo.

Zur Begrüßung regnet es. Klar. Ist ja Regenzeit. Gleich bei der Passkontrolle werden wir von einem Flughafenmitarbeiter angesprochen. Er sei ein Bekannter von Tsiresy (unserem Guide), welcher uns aus Sicherheitsgründen erst nach der Zollkontrolle in Empfang nehmen dürfe. Ja das ist mir auch klar, denk ich mir.
Wir warten ewig auf unser Gepäck, irgendwann wird das Gepäckband abgestellt. Zusammen mit 10 anderen Mitfliegern stehen wir ohne Koffer da. Toll. Wir wollten am nächsten Morgen gleich Richtung Morondava weiterfahren. Statt dessen stehen wir am
Gepäckermittlungsschalter. Tsiresy hat es irgendwie durch alle
Sicherheitsschleusen geschafft und nimmt uns in Empfang. Plötzlich gibt es
Gewusel: Auf dem Rollfeld wurde noch ein Gepäckwagen mit Koffern gefunden. Hurra, unsere sind mit dabei. Beim Verlassen des Flughafens sagt Tsiresy zu den Zöllnern: "Das sind meine Freunde, deren Gepäck braucht ihr nicht kontrollieren". Sehr praktisch.

Unser Hotel liegt zentral am Hauptbahnhof. Von dort sind es nur ein paar Schritte bis zur Massage. Die kostet 5 Euro pro Stunde, nach 10 Minuten schlafe ich tief und fest. Irgendwann weckt mich die Masseurin auf und fragt, ob ich noch eine weitere Stunde buchen möchte. Ja, möchte ich, die Beine sind von der langen Reise noch ziemlich dick und da kann etwas Lymphdrainage nicht schaden.

Abends gehen wir Zebu-Steak essen und lassen den Tag bei einem Bier mit guter Live-Musik ausklingen.

Markt in Antananarivo

Markt in Antananarivo

Der städtische Kanal lädt zum Baden ein.

Der städtische Kanal lädt zum Baden ein.

© Frank Dittrich, 2015
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 05.02.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 25.02.2015
Reiseziele: Madagaskar
Der Autor
 
Frank Dittrich berichtet seit 27 Monaten auf umdiewelt.
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