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und dem tiefen weiten Meer...
Ein halbes Jahr auf ganzen 2500 qkm stehen mir bevor - La Réunion ich komme!!!!
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Jetzt ist es leider soweit, nach fast 4 Monaten heisst es Abschied nehmen von einer der wunderschönsten und vielfältigsten Inseln die ich je in meinem Leben gesehen habe. Immerhin ein kleiner Trost.... Im Februar werden wir noch mal für 2 Wochen zurückkommen.
Die letzten Wochen bestanden hauptsächlich daraus von diversen Leuten Abschied nehmen und uns selbst auf den Madagaskar-Trip vorzubereiten. Nachdem es nicht das einfachste Land zu bereisen ist und momentan die politische Lage etwas ungewiss ist, sollte man doch das ein oder andere im Voraus planen. Schliesslich ist Madagaskar die viert grösste Insel der Welt und in 1 ½ Monaten kann man leider nicht alles sehen.
Des Weiteren stand uns noch die grösste Challenge der Insel bevor. Der Piton de Neige wollte bestiegen werden. Dabei handelt es sich um einen erloschenen Vulkan, der gleichzeitig der grösste Berg der Insel ist; nämlich ganze 3071 m hoch! Nach einer ½ Stunde Aufstieg fing es leider an aus Eimern zu schütten und so ging es die restlichen 2 ½ Stunden bis zur Hütte weiter. Der Regen machte den Aufstieg nicht gerade einfacher, da die Wege 10 cm hoch unter Wasser standen und man zusätzlich versuchen musste den riessigen Pfützen auszuweichen. Ich hab den Trip nicht nur einmal verflucht! In der Gîte angekommen, stellte sich dann heraus, dass unserer Rucksäcke doch nicht so wasserdicht sind und somit auch unsere Klamotten zum Wechslen nass geworden sind - traumhaft. Deshalb beschlossen wir dann einfach um 8 ins Bett zu gehen, was anderes konnte man eh nicht machen. Aber das war auch ok, schliesslich klingelte um 3 der Wecker und rief zum Gipfel um den Sonnenaufgang zu sehen. Nachdem ich gerade auf Antibiotikum bin, kroch ich wirklich im Schneckentempo den Berg hoch und kam somit zu spät zum Sonnenaufgang -war klar
Angeblich haben wir aber nicht soviel verpasst. Die Aussicht von dort oben war echt atemberaubend. Man konnte in alle drei Criques blicken und das Licht schuff eine unwirkliches Szenario. Für den Abstieg benötigten wir weitere 4 ½ Stunden, das der Weg so steil war und wir extrem langsam laufen mussten. Mehr als einmal bewunderte ich mich selbst, dass ich dies am Tag zuvor hochgelaufen bin! Alles in allem wars ne coole Erfahrung, auch wenn ich für die nächsten 2 Wochen erstmal genug hab vom wandern.
Auch eine nicht so tolle Seite von Réunion lernten wir die letzten Wochen kennen. Als wir eine Nacht am Strand verbrachten wurde unser und Raffaels Auto aufgebrochen und diverse Sachen geklaut. War ziemlich krass, v. a. wenn man bedenkt, dass die Autos nur 50 m von uns wegstanden. Ich hatte zum Glück alle meine Wertsachen bei mir. Die Cops meinten nur, dass man mit so was hier immer wieder rechnen muss und dass der Einbruch in Autos wohl auf der Tagesordnung steht.
Sonst bin ich leider ne zeitlang flachgelegen und musste eines schönen Samstag abends auch dem Krankenhaus mal nen Besuch abstatten - Nierenbeckenentzündung; ätzende Angelegenheit. Aber jetzt passt wieder alles und ich bin bereit nach anderen Zielen aufzubrechen. Gestern haben wir dann aufgrund unseres Abschieds und Carmens Geburtstags noch ein letztes Mal am Strand gefeiert und haben das Tanzbein geschwungen. Naja, morgen um 10 ist es dann soweit und es geht los. Schon ein bißchen ein komisches Gefühl von hier weg zu gehen, fühl mich doch recht zuhause hier. Aber nachdem jetzt eh die meisten weg sind, ist es auch für uns an der Zeit zu gehen. Ich freu mich auf jeden Fall auf 1 ½ Monate Mada und danach noch ne Woche auf Mauritius chillen. Und das Gute ist, dass wir ja wieder kommen, deswegen erspare ich mir jetzt hier eine Reflektion des Réunion-Aufenthalts und verschiebe diese auf Februar.
Wir wünschen euch allen zuhause wunderschöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Und an meine MM-Crew: Haut rein beim Christmas-Juggle wie jedes Jahr und drinkt den ein oder anderen Cuba für mich mit.
Viele Grüße, drücken euch!
Lina & Jaci
P.S.: Wahrscheinlich werde ich jetzt die nächste Zeit nichts von mir hören lassen, da ich mal davon ausgehe, dass in Mada die Internetverbindung nicht so rasend ist....
Geschafft - Wir haben unseren ersten 3000er bestiegen!
auf dem Piton de Neige
Sonnenuntergang an unserem Hausstrand - hier chillen wir abens des Öfteren ab
Unser Lieblings-Dodobier-Verkaufsstand
Roche noir - "unser" Strand
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