Sambia-Reisebericht :Afrika --- Eine Reise in die Vergangenheit

Botswana --- Zambia

Reisebericht Botswana --- Zambia

Setzen unsere Reise fort nach Botswana und Zambia.
Grenze nach Botswana problemlos - fahren auf dem Transkalahari-Highway (Teerstraße) in Richtung Maun.
Im Gegensatz vor 30 Jahren waren hier Schlüßelstellen im Tiefsand.
Natürlich hat sich alles weiterentwickelt man kommt schneller voran, aber aufgepasst es gibt keine Zäune am Straßenrand wo sich tausende Rinder, Ziegen und Eseln aufhalten und queren.
Maun kennen wir nicht mehr es ist um das zigfache angewachsen. Negativ finden wir die Privatisierung der Lodges und Camps im Land.
Ein Beispiel -wir wollen in das Moremi-Game-Reserve mussten erst das zuständige Büro finden um im voraus den Campingplatz zu bezahlen, pro Tag und Person 50 U$ Dollar, danach sucht man Straßen weiter das nationale Wildlife Büro um den Parkeintritt zu bezahlen pro Tag und Person 20 U$ Dollar.
Der Campingplatz hat nur Wasser und Dusche, keinen Strom und keinen Zaun dafür nachts Löwengebrüll rund ums Camp und am morgen ein Hippo neben dem Waschhaus.
für den Individual-Reisenden ist hier kein Platz mehr.
An der Infra-Struktur in den Parks wird nichts getan. Andererseits großartige Natur und Wildlife Erlebnisse..
Moremi und Chobe N.P. gehören einfach zu Botswana.
Am Chobe-Fluß im Norden sehr schöne Lodges guter Campingplatz und unvergesslichen Boots-Safari, zum Teil bessere und nähere Tierbeobachtungen möglich.
Ein Highlight im Nordwesten des Okowango Deltas sind die Tsodilo Hills mit den Buschman-Paintings ein beinahe mystischer Platz, zudem die einzige Erhöhung im sonst Tellerebenen Buschland Botswana..
Resümee - Totale Comerzialisierung mit wenig Nischen für Indivitual Reisende.

Der Grenzübergang in Kazungulu über den Zambezi-Fluß war eine Odysee es brauchte einen ganzen Tag, in unseren Fall mussten wir den Fährmann bestechen
Auf der Zambia-Seite warten die sogenannten Helfer, Wechsler und Tauscher, wir mussten 6 Stellen durchlaufen und bezahlen um diesen afrikanischen Wahnsinn zu entkommen.

In Zambia sind wir voll in die Regenzeit geraten, Livingston an den Viktoria-Fällen (zurzeit nur 20% des normalen Volumens) ist jetzt gut für Rafting und Kanufahrten.
Wir wollen uns den Süd-Kafue NP. ansehen können in unter schwierigen Verhältnissen erreichen. Am Parkeingang ist Schluss, der Regen der jetzt jedenTag fällt hat die Pisten total aufgeweicht und überflutet. Wir entscheiden uns für die Teerstraße nach Westen zum Tanganyika-See.
In Mpulungu am Lake Tanganyika finden wir einen Camp-Platz am Südende des Sees.
Hier ist man weit ab vom Tourismus, erleben die volle Breite der afrikanischen Kultur und Lebensform.
Nach einigen Tagen zum Bedauern aller gehen wir weiter (zuviel Regen), möchten den Regen hinter uns lassen und suchen die Sonne in Tansania.
Die Erfahrung hat uns gezeigt, wer in der Regenzeit hier reist muss Abstriche machen.
Generell sind die Menschen hier bewundernswert und sehr freundlich.
Bis bald aus Tansania

Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für 2011.
Armgard und Erich
18.12.2010

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach 30 Jahren ein zweitesmal vom Süden nach dem Norden. Südafrika - Namibia - Botswana - Sambia - Tansania - Kenia - Äthiopien - Sudan und Weiter ......
Details:
Aufbruch: Oktober 2010
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: April 2011
Reiseziele: Südafrika
Sambia
Tansania
Kenia
Äthiopien
Sudan
Saudi-Arabien
Jordanien
Syrien
Der Autor
 
Armgard und Erich Zandl berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.