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Von hier aus geht es weiter in südlicher Richtung zu dem Ort Masvingo, in dessen Nähe die berühmten Ruinen von Simbabwe liegen. Bevor wir den Ort erreichen, beginnt es zu regnen und es zieht langsam immer mehr Nebel auf. Wir hoffen, dass wir bald am Ziel sind und einen geeigneten Platz zum Campen finden. Masvingo, früher Fort Victoria, liegt 1.067m hoch und ist der älteste Ort des Landes. Inmitten der von Granitkuppen unterbrochenen Savannenebene südöstlich des Ortes Masvingo liegt die, abgesehen von den Pyramiden Ägyptens, interessanteste archäologische Stätte Afrikas, die Ruinen von "Great Zimbabwe". Nahe der Ruinen liegt eine kleine Campsite, wo wir unsere Zelte aufbauen.
Zum Glück gibt es auch eine kleine strohbedeckte Hütte, die wir wegen des einsetzenden starken Regens auch dringend nötig haben. Wir hoffen, dass sich Regen und dichter Nebel später verziehen, damit wir wenigstens etwas von der "alten Stadt" sehen können.
Es wird nicht entscheidend besser, so dass wir doch gezwungen sind, uns mit geeigneter Kleidung zu den Ruinen durchzuschlagen. Die Anlage der Ruinenstadt teilt sich in mehrere Komplexe: die am Berg liegende Akropolis, die Talruinen mit dem Karanga-Dorf und der große Ringbau.
Die Ruinen liegen über eine Gesamtfläche von 40 ha verstreut, in einem Gebiet, in dem bis vor Ankunft der weißen Siedler nur grasbedeckte Hütten des Shona-Stammes standen.
Bis heute gibt die Ruinenstadt, obwohl ihre Existenz seit dem 16. Jh. bekannt ist, Rätsel über ihren Ursprung auf.
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