Simbabwe-Reisebericht :One Love

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taucher sean und meine wenigkeit

taucher sean und meine wenigkeit

victoria falls

victoria falls

victoria falls

victoria falls

hwange national park

hwange national park

hwange national park

hwange national park

er ist es wirklich, leonardo

er ist es wirklich, leonardo

hwange national park

hwange national park

sitzt du bequem? lege deine füsse hoch und atme tief durch, denn es folgt eine geschichte, die nur das reisen bestimmen kann. shhhhhh!
sofern du kein armer irrer bist, hast du daheim genug freunde und musst dich nicht auf die suche nach neuen machen. aber irgendwo da draussen kann man freundschaften fürs leben schliessen. beim reisen dreht sich jedenfalls alles um die leute, die man trifft. wenn es gelingt die betrunkenen aggressiven aussis auszublenden, die komplizierten kiwis, die lauten amis, die brasilianer im 12er pack, die unbegreiflichen japaner und die seltsamen russen, dann kannst du durchaus einige neue freunde finden… und wenn nur im facebook. nein, scherz bei seite. aber ich habe euch ja mal von sean erzählt, der marine taucher aus england. wir haben ziemlich viel zeit miteinander verbracht, da zimmer und zelt geteilt und das einzige andere männliche wesen auf dem truck (ausser fahrer und leader natürlich). eine stunde bevor wir uns verabschieden sollten, erzählt er mir, dass er jemand kenne zu hause, der auch ziemlich afrika besessen sei, ähnliche person also wie ich. dieser jemand habe ihn auch überhaupt dazu überredet, diese tour zu buchen. also redeten wir so dahin, als sean meint: „lustigerweise ist sein name auch sean und mein bester buddy“ – darauf antwortete ich: „sean darby?“ – taucher-sean’s gesichtsausdruck werde ich nie mehr im leben vergessen und der rest der geschichte könnt ihr euch selber zusammen reimen: sean f**king darby war mit mir 7 monate auf dem monster truck vor 5 jahren! es kann etwas erlösendes sein, die schönheit solcher momente zu feiern, wenn du realisierst, dass du vielleicht der kronjuwel im unendlichen nichts bist. die welt ist einfach zu klein für mich! hört sich eingebildet an, ist es auch, aber genau so fühlst du dich in diesem moment! reunion 2016 mit beiden seans in uk garantiert!
aber jetzt zum eigentlichen reisevorhaben. zimbabwe! da die victoria wasserfälle auf sambia seite kein wasser führen zu dieser zeit, sahen wir uns die fälle in zimbabwe an. immer wieder imposant, auch wenn ich sie schon ein halb dutzend mal gesehen hab. dann war es an der zeit, erneut auf wiedersehen zu sagen. der rest der gruppe (ausser cara und ich) fuhren auf direktem wege nach j’burg. wir mussten fahrzeug wechseln und kriegten auf unserem neuen abenteuer durch mozambique neue leute. was ich vor wenigen wochen noch für unmöglich hielt, traf nun ein. der abschied von den girls und sean fiel mir ziemlich schwer. in der stadt vic-falls wechselten wir auch den truck und lernten unsere neuen staff kennen. mr. simon (leader) und mr. sam (driver). mr. simon ist lernender und gibt sich offensichtlich sehr viel mühe, aber wir vermissen den alten leader sam schon ziemlich stark. der lastwagen ist auch von 24 sitzen auf 12 sitzen geschmolzen und neuerdings ziert ein anhänger unser truck fürs gepäck, küche und zelte. die neue gruppe besteht aus total 5 leuten. neben cara und mir, wie könnte es anders sein, 2 weitere australier und ein neuseeländer. sophie und henry sind ein geschwisterpaar aus down under und craig ein kiwi-milchbauer. angenehme und ruhige leute, ganz das gegenteil zu vorhin, wobei ich beides nicht missen möchte.

als erstes in zimbabwe stand der hwange national park auf dem programm. dieser mittelgrosse national park erlangte grosses aufsehen, weil da das löwen-männchen cecil vor wenigen wochen durch einen schwerreichen hunter aus den vereinigten staaten getötet wurde. die folge daraus war ein shitstorm auf allen sozialen medien und in den nachrichten. was aber die wenigsten wussten, ist die tatsache, dass cecil über 13 jahre alt war (normalerweise ca. 10 jahre) und zum abschuss freigegeben wurde von den behörden. das bezahlte geld soll zum erhalt des nationalparkes eingesetzt werden. soll…, was das in afrika auch immer heissen mag. es kann jeder darüber denken was er will, fakt ist aber, dass neben cecil noch 13 weitere löwenmännchen gewildert wurde im jahre 2015, ohne jegliche bewilligung. und von denen stand rein gar nichts in den medien! und was noch mehr beängstigend ist: von 76 nashörner im jahr 2014 sind bis heute noch ganze 3 stück übrig geblieben. dafür besteht eine überpopulation an elefanten. die fressen den ganzen park plus umliegende dörfer leer. das ergibt probleme für natur, menschen und man kennt keine lösung hier… man will die dinger ja nicht abknallen und eine verschiebung in andere nationalparks ist viel zu teuer.
gut. eben in hwange machten wir zwei gamedrives. in einem 68er landrover erwartete uns bereits jordan und cara. und der ruf eilte jordan voraus. wir wussten von der „alten“ gruppe, dass er gut aussehen muss. aber dass es gleich leonardo di caprio persönlich sein muss! lechz, schmach, schlabber, unsere beiden girls schmolzen so dahin… aber seine assistentin cara (oder welchen job sie auch immer da hatte) war nicht von schlechten eltern. im park hingegen gab es kaum was interessantes zu sehen. einige antilopen, krokodile, hippos und fischadler, welche ihrem namen gerecht wurden. die ach so vielen elefanten waren mehr westlich im park, keinen einzigen gesehen am nachmittag. dann ist die überpopulation noch schwerer verständlich, jedoch war der schaden an der natur durch diese kolosse sehr offensichtlich zu sehen.
der abenddrive war dann erfolgreicher: elefanten, genet, kudus, eine eule und afrikanisch hasen, welche wie kleine kängurus aussahen. wir fuhren dafür an ein wasserloch in der nähe einer lodge. auf dem rückweg schaltete leonardo den motor und die lichter aus. einfach mal lauschen und den tieren beim fressen zuhören. wunderbar!
zimbabwe ist auch das land der polizisten oder besser gesagt der korrupten polizisten. so haben die die neusten bmw karren als dienstwagen und neuste speed guns technologie. 5 us hier, 5 us da, so bahnten wir uns den weg nach bulawayo und den matobo national park.dort erwartete uns gleich das gegenteil von leonardo, sein name war ian und sein ständiger wohnsitz ist sein rhino herz. ian fuhr uns raus in den park und wir hofften auf ein treffen mit nashörnern. walking safari wohlverstanden. diese scheuen dinger in freier wildbahn zu orten ist schwerer als in einem iranischen buchladen die biographie von barak obama zu finden. aber eben, dafür hatten wir ja ian mit leib uns seele dabei. und er tat seinen job richtig gut. gleich nach 10 minuten schon ein volltreffer. ganze 5 stück white rhinos, nur 3 meter von uns entfernt. unvergesslich, diese friedfertigen geschöpfe beim fressen zu beobachten und fast fühlte ich mich ein teil des ganzen zu sein. zum schutz der tiere durften/dürfen wir keine koordinaten oder weitere angaben uploaden. der feind, in diesem falle die wilderer, hören mit. ian erklärte uns auch sogleich, dass die lösung der ganzen abschlachtung der nashörner ganz einfach sei: das ganze legalisieren! geht’s noch??? anscheinend ist so viel konfisziertes nashorn plus getrimmtes nashorn vorhanden, um die nachfrage aus asien für die nächsten 20 jahren zu sättigen. der erlös könnte zu 100% in den schutz der rhinos fliessen. durch dna-registrierung könnte der illegale verkauf gestoppt werden. aber grundsätzlich ist ja die frage, wieso die chinesen an diesen potenz-müll glauben. nashorn ist von der konsistenz her zu vergleichen mit fingernägel, also fresst doch eure eigenen nägel auf, wenn ihr nicht genug potent seit, idioten!
aber eben, zurück zur walking safari. kurzer und heftiger regenschauer überraschte uns, während wir tausend jahre alte höhlenmalereien anschauten. aber das hinderte uns nicht weiter zu gehen. und es zahlte sich aus. wir haben weitere 3 stück rhinos gesehen (vater, mutter und baby) und gleich zum abschluss nochmals mum und baby. rhino walking safari – one oft he best memories are mad in flip flops!
auf dem weg richtung mozambique hielten wir noch im great zimbabwe. das ist ein burgähnliches monument, grosse steinmauern, welche älter als die pyramiden in ägypten sein sollen. der walk und das museum waren eindrücklich und interessant zugleich. danach ging es weiter nach mozambique, freude herrscht!

matobos national park - rhino walking safari

matobos national park - rhino walking safari

matobos national park - rhino walking safari
ian in seinem element!

matobos national park - rhino walking safari
ian in seinem element!

matobos national park - höhlenmalerei

matobos national park - höhlenmalerei

matobos national park - rhino walking safari - junges beim trinken

matobos national park - rhino walking safari - junges beim trinken

matobos national park - steinformation mum and baby in the back

matobos national park - steinformation mum and baby in the back

matobos national park - hippos

matobos national park - hippos

matobos national park - rhino walking safari

matobos national park - rhino walking safari

matobos national park - rhino walking safari

matobos national park - rhino walking safari

great zimbabwe

great zimbabwe

great zimbabwe

great zimbabwe

great zimbabwe

great zimbabwe

great zimbabwe

great zimbabwe

great zimbabwe

great zimbabwe

© Markus Knüsel, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
be travel, be knüsi - 12 monate pures reiseabenteuer
Details:
Aufbruch: 14.11.2015
Dauer: 10 Monate
Heimkehr: 13.09.2016
Reiseziele: Schweiz
Kenia
Tansania
Malawi
Sambia
Simbabwe
Mosambik
Südafrika
Neuseeland
Tonga
Vereinigte Staaten
Großbritannien
Irland
Belgien
Deutschland
Der Autor
 
Markus Knüsel berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.
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