Kamerun-Reisebericht :Afrika Expeditionen Kamerun

Waza Park - Mora – Mokolo - Mandara Berge - Rumsiki - Benoue Park - Rey Bouba - Alantika Berge - Foumban - Kribi/Atlantik

Waza Park - Mokolo

Mit der Air France sind wir von Frankfurt über Paris nach N´Djamena/Tchad geflogen. Friedhelm holt uns mit dem LKW am Flughafen von N´Djamena ab und wir fahren ins Hotel. Die Afrika Expedition Kamerun beginnt.

N´Djamena, schön am Ufer des Chari-Flusses gelegen, besteht aus viereckigen Lehmhütten und -Häusern und ist im Schachbrettmuster angelegt. Es gibt einen interessanten Markt, auf dem die Waren aus allen Teilen des Landes angeboten werden. Das Angebot ist sehr spärlich, da der größte Teil des Landes aus Wüste und Halbwüste besteht.
Wir überqueren den Chari-Fluss auf einer soliden Brücke und befinden uns bereits in Kamerun. Unweit der Grenze bei dem Ort Kousseri übernachten wir in einer einfachen Lodge mit großem Garten. Einige nehmen ein Zimmer, andere schlagen das Zelt auf. Zum Schlafen kommen letztlich nur die, die sich für das Zelt entschieden haben, in den Zimmern ist die Mückenhölle und selbst draußen, wohin wir uns später verziehen, ist es nicht besser.

Unser erstes Ziel in Kamerun ist der Waza-Nationalpark, im äußersten Norden des Landes gelegen und mit ca. 170.000ha der größte Nationalpark Kameruns. Es gibt hier eine vielfältige Tierwelt, vor allem Elefanten, Löwen, Giraffen, Kobantilopen, Strauße und Geparden. Wir unternehmen hier einige interessante Pirschfahrten. Die Pisten sind sehr eng und teilweise von Büschen überwuchert, aber dennoch kommen wir ganz gut vorwärts.

Nach kurzer Fahrt erreichen wir den Ort Mora mit einem bedeutenden Sonntagsmarkt. Leider sind wir an einem Werktag hier und sehen daher nur einige Marktstände am Straßenrand, die unter großen Schatten spendenden Bäumen aufgestellt sind.

Im nächsten Ort Mokolo haben wir mehr Glück, denn hier ist heute großer Markt. Angehörige vieler verschiedener Volksstämme bieten hier ihre Waren an und wir erleben ein buntes Völkergemisch.

Mokolo liegt bereits an den Ausläufern der Mandaraberge, die sich entlang der Grenze Kamerun/Nigeria erheben. Nachdem wir uns den Markt eingehend betrachtet haben, fahren wir über zum Teil schmale Pisten tiefer in die Bergwelt hinein.

© Johnny Hinzen, 2007
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 01.03.2000
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 30.03.2000
Reiseziele: Kamerun
Der Autor
 
Johnny Hinzen berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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