Anmeldung:
Waza Park - Mora – Mokolo - Mandara Berge - Rumsiki - Benoue Park - Rey Bouba - Alantika Berge - Foumban - Kribi/Atlantik
Reisebericht-Extras:
|
|
|
zum Gästebuch dieses Reiseberichts |
Die höchste Erhebung der Alantika Berge ist der Saptou-Gipfel mit 1885m. Hauptorte des Berglandes sind Tschamba und Wangai. Auf dem Weg nach Tchamba überqueren wir auf einer neuen Brücke den Faro-Fluss. Zu Zeiten als der Schriftsteller René Gardi diese Gegend zum ersten Mal bereiste, konnte der Fluss nur in der absoluten Trockenzeit überquert werden, für Fahrzeuge jeglicher Art gab es kein Durchkommen. Am Fluss machen wir eine Mittagspause und nutzen die Gelegenheit um zu baden und Wäsche zu waschen.
Tchamba und Wangai, Hauptorte in den Alantika-Bergen, an der Nigeriagrenze gelegen, sind erreicht. Alantika ist ein Felsengebirge, das fast 1.500m hoch aus der Ebene emporragt. Die Einheimischen nennen das Bergland "Allah N´Tika", was so viel bedeutet wie "von Gott verlassenes Land". Vor den Toren des Dorfes, an einem ausgetrockneten Flussbett, schlagen wir die Zelte auf. Es ist unerträglich heiß und man verlässt den Schatten nur, wenn es unbedingt nötig ist, selbst in der Nacht macht einem die Hitze noch sehr zu schaffen.
Hier leben die Stämme der Koma und Tchamba und auf dem Markt in Wangai sehen wir viele Leute dieser Stämme in ihren typischen farbenfrohen Tüchern und Gewändern.
Überwältigende Eindrücke nehmen wir aus dem Rundgang über den ausgedähnten Markt mit. Oft bietet sich die Gelegenheit, sich direkt unter die Gruppen von Marktfrauen zu mischen, um sich so näher zu kommen.
Am nächsten Morgen marschieren wir weiter in die Berge hinein, um dem berühmten Dorf Bimlerou und dessen fast 90-jährigen Häuptling "Voksi" des Komastammes einen Besuch abzustatten.
Reiseberichte suchen:
