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Kongo: Kivusee - Goma - Ruwenzori Berge - Pygmäen - Virunga Park - Eduardsee - Nyiragongo Krater - Gorillas - Kivusee
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Nach einer recht unruhigen Nacht auf dem harten Holzboden bereiten wir uns für den Weitermarsch vor. Die Etappe soll die schwierigste sein. Ca. 8 Stunden Marsch (nach Angaben der Träger) stehen uns bevor. Einer nach dem anderen verlässt das Camp. Zuerst geht es eine sehr steile Böschung zu einem Gebirgsbach hinauf. Hier nehmen wir noch Wasser auf. Es geht nur noch steil bergauf.
Der Weg ist ein riesiges Treppenhaus ohne Ende mit überdimensionalen Stufen - es ist der reine Wahnsinn. Der extrem steile Pfad führt uns durch eine märchenhafte Landschaft.Die Strapazen des Aufstiegs im unwegsamen Gelände vergisst man schnell, so sehr lassen wir uns von der einzigartigen Landschaft und Vegetation verzaubern.
Eindrucksvoll ist vor allem das Phänomen des Riesenwachstums der Pflanzen am Ruwenzori, bedingt durch das permanent feuchte Klima. Die Pflanzen sind hier um ein Vielfaches größer als bei uns. Das z.B. bei uns bekannte Johanniskraut wird hier bis zu 15 Meter hoch, Heidekraut bis zu drei Meter.
Trotz der frostigen Nächte ab einer Höhe von 4000 m nehmen die Pflanzen keinen Schaden, da sie selbst eine Frostschutzflüssigkeit entwickeln. Wir sind geschafft und entzückt zugleich. Glitschige Wurzeln, schlammiger Untergrund, Moose, Bartflechten, Bäume mit riesigen Ausmaßen, schaffen eine unwirkliche und einzigartige Atmosphäre.
Nach 5-stündigem anstrengenden Marsch erreichen wir die Mahangu Hütte (3.310m). Glücklich und total kaputt bereiten wir das nächtliche Lager vor. Wir kochen, packen unser Gepäck um und erzählen uns die Erlebnisse und Erfahrungen des heutigen Tages.
Die Hütte liegt in einer faszinierenden Berglandschaft und trotz der Müdigkeit bewegen wir uns noch ein wenig in der Umgebung.
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