Indien, Nepal und mal sehen wo wir noch so stranden.

Reisezeit: Dezember 2008 - Juni 2009  |  von Christian S.

Von Elefanten aus auf Nashoerner geschossen

Von den kuehlen Bergen gings dann wieder hinab in die schwuelwarme Ebene. Wir wollen im Dschungel und im Grasland im Jalapana Nationalpark dem indischen Panzernashoerner auf die Spur zu kommen. Von unserer Unterkunft aus haben wir schon mal eine tollen Aussicht auf eine Lichtung im Dschungel wo angeblich die Tiere jede Abenddaemmerung vorbeikommen um sich an dem kuehlen Nass des kleinen Baches zu laben. Tatsaechlich zeigen sich hier wenn man sich still verhaelt, was allerdings nur der Fall ist wenn keine indischen Touristen in der Naehe sind, denn die koennen echt nicht mal fuer ne Sekunde nicht rumschreien, jee menge Tiere. Wir koennen hier aus naechster Naehe Rehe, Pfaue, Elefanten, einen Nashornvogel und viele andere Vogelarten beobachten. Als es dunkel ist kommen auch die Nashoerner, die wir dann allerdings nur im Schein einer Taschenlampe sehen koennen.

Der grosse wilde

Der grosse wilde

Um die Nasshoerner wirklich zu sehen machen wir uns auf dem Ruecken einer alten Elefantendame auf den Weg zur Heimat der Nashoerner. Bevor wir das Grasland erreichen muessen wir allerdings den schier undurchdringlichen Dschungel durchqueren. Als wir aus der gruenen Hoelle treten koennen wir im etwa 1,5m hohen Gras in einiger Entfernung auch schon ein Nashorn ausmachen. Langsam schleicht sich der Elefant an das andere klitze kleine graue Mietzekaetzchen heran. Am Ende unseres Schleichrittes sind wir nur noch eine Armlaenge von dem Nasshorn entfernt. Es schaut uns mit seinen kleinen schwarzen Augen an und stellt seine spitzigen Lauscher auf Abhoehrmodus ein. Ein super Erlebniss auf einem Dickhaeuter den anderen aufzuspueren.

Hallo du kleiner Dickhaeuter

Hallo du kleiner Dickhaeuter

© Christian S., 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Endlich sind alle Vorbereitungen abgeschlossen, der Flug ist gebucht, die Vorfreude steigt immer mehr. Manu und Ich können es kaum glauben, dass die lange Zeit des daraufhinfieberns jetzt bald vorbei ist. Nun müssen wir nur noch 3 Wochen schaffen und schon geht es los. Davor müssen wir uns natürlich noch von unseren Freunden und Familien in der Schweiz und in Deutschland gebührend verabschieden, dann steht dem Abenteuer indischer Subkontinent nichts mehr im Wege.
Details:
Aufbruch: 28.12.2008
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: 29.06.2009
Reiseziele: Indien
Der Autor
 
Christian S. berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.