Indien-Reisebericht :Auf Achse: 5 Monate Goa, Western Himalaya, Kerala, Thailand, Philippinen

Mister Zulu

... (eigentlich Mister Sula) hat einen gutgehenden Bottle-Shop (eher Schnapsladen) direkt an der Kreuzung. Er verkauft uns abendlich unser Bier. Kingfischer. Neuer Preis 70 INR. Mister Zulu hat eigentlich nur ein Gesicht. Der Rest verschwindet hinter der Theke und er bewegt sich nicht, redet auch ungern. Für den Transport der Getränke, das Saubermachen und Einlagern, für die Bedienung der Kunden hat er 2 Angestellte. Mister Zulu sitzt an der Kasse. Mister Zulu hat - obwohl direkt gegenüber die Bank ist - nie Kleingeld. Er behält also das Wechselgeld und vertröstet auf "Morgen". Am nächsten Tag hat er allerdings die Sache vergessen. Diskret daran erinnert, erinnert er sich aber sofort und die Verrechnung ist kein Problem. Nachdem Hillo - zuständig für Catering - dies einigemale erlebte, bin ich mitgegangen und habe dies stirnrunzelnd verfolgt, worauf Mister Zulu uns dann kurz und knapp folgendes Angebot machte: "3 Beer 200 INR". Wohl wegen des Wechselgeldes??? Wir sind fürderhin also gezwungen, jeden Abend 3 zu kaufen. Wohl bekomms. PS. Ich bin überzeugt, Mister Zulu macht ein besseres Geschäft als die Bank gegenüber.

Mister Zulu - fürs Foto 1mal kurz aufgestanden.

Mister Zulu - fürs Foto 1mal kurz aufgestanden.

© Erich Backes, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Okt. 2017 bis März 2018: Indien, Thailand, Philippinen, finden, verstehen, lieben "Reisen ist der schönste Weg, seinen Vorurteilen Lebewohl zu sagen." (Khalid Chergui)
Details:
Aufbruch: 07.10.2017
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: März 2018
Reiseziele: Indien
Live-Reisebericht: Erich schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Erich Backes berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/9):
Beate 1511178474000
Wun­der­ba­re Bericht und eine ries­en­gro­ße Menge er­leb­tes, da kann man hier im nass feuch­ten Deuts­chland schon ein bis­schen nei­disch werden. Liebe Grüße Beate
anonym 1511177879000
Gab es beim Dalai Lama eine en­glische Über­set­zung oder nur ti­be­tisch?
Antwort des Autors: Es gab Headphones für die englische Übersetzung, die man irgendwo leihen konnte, die aber nach unseren Beobachtungen recht schlecht funktionierten.
Tina 1511106590000
Hallo ihr Zwei,­
ha­be gerade wieder mit größtem Verg­nügen eure Rei­seb­rich­te bis Dha­ram­sa­la ge­lesen. Vielen Dank für die in­for­ma­ti­ven und an­schau­lichen Berich­te und die wun­der­schönen Fotos. Eure hu­mor­vol­le Art die Dinge beim Namen zu nennen mag ich beson­ders.
Eure Tripps zum Nubra Valley und dem Pangong Lake fand ich sehr be­ein­druckend und mutig. Und so wun­der­schöne Bil­der.... wau. Solche Weiten und Farben sind echt der Hammer. Ihr habt auf den Fotos richtig beseelt aus­ge­se­hen.­...
Saj­jid, eurem Best Driver sei Dank für sein Geschick! Hof­fent­lich wird er noch lange offenen Tra­vel­lern dieses Pa­no­ra­ma zeigen können­.
Freu­e mich auf weitere Berich­te und schöne Bil­der­....
und passt wei­ter­hin gut auf euch auf!!! Aber ihr habt ja nun die Tara im Gep­äck....
Her­zliche Grüße aus dem herb­stlichen grau-­trüben Hinter­rübach
Tina