Indien-Reisebericht :Auf Achse: 5 Monate Goa, Western Himalaya, Kerala, Thailand, Philippinen

Srinagar to Leh

Nach 4 Tagen Srinagar mit dem Shared Taxi nach Leh. Preis ca. 2.300 INR pp.

Der 422 km lange National Highway 1D (NH 1D), auch als Srinagar-Leh Highway bekannt, ist eine von nur zwei Straßen, die Ladakh mit dem Rest der Welt verbinden. Die andere Straßenverbindung ist der Leh-Manali Highway. Der Srinagar-Leh Highway wurde 2006 zum National Highway erhoben. Für den größten Teil der Strecke verläuft der NH 1D durch sehr extreme Gebirgslandschaften und folgt der historischen Handelsroute entlang des Indus, so dass man auch heute noch einen Blick in Orte von historischer und kultureller Bedeutung erhält. Auch heute blockiert Schneefall die höchsten Pässen für sechs Monate im Jahr. Die Straße ist in der Regel von Anfang Juni bis Mitte November offen. Wir waren also Mitte Oktober in der "Nachsaison".

Die höchsten Punkte der Straße sind der Fotu La Pass mit 4.108 m, der Namika La Pass mit 3.700 m und der Zoji La (India Gate) mit 3.528 m. Zwischen dem Fotu La und Leh gibt es in Khalatse einen Kontrollposten der Regierung, wo die Ausländer registriert werden.

Die Straße ist in weiten Teilen ungeteert, rutschig, staubig und völlig ungesichert am Rand. Rechts hohe Berghänge, links hunderte Meter Abgrund - oder eben umgekehrt. Eins der letzten Abenteuer - insb. für einzelne Motorradfahrer, die wir gesehen haben.

Kurz nach der Abfahrt von Srinagar um 7:00 erstmal Frühstückspause. Unser Jeep ganz ordentlich...

Kurz nach der Abfahrt von Srinagar um 7:00 erstmal Frühstückspause. Unser Jeep ganz ordentlich...

...gut gefüllt mit 7 Personen...

...gut gefüllt mit 7 Personen...

... und unserem kleinsten Mitreisenden, der die 13Std. Fahrt ohne jedes Quängeln, meist schlafend, mutig überstanden hat.

... und unserem kleinsten Mitreisenden, der die 13Std. Fahrt ohne jedes Quängeln, meist schlafend, mutig überstanden hat.

Die Straße belebt sich...

Die Straße belebt sich...

...und auch der Straßenrand.

...und auch der Straßenrand.

Zunächst noch passable Straßen...

Zunächst noch passable Straßen...

...dann mehr und mehr Geröll und Abrutsche.

...dann mehr und mehr Geröll und Abrutsche.

Die Strecke wird im Angesicht schneebedeckter Berge zunehmend abenteuerlich...

Die Strecke wird im Angesicht schneebedeckter Berge zunehmend abenteuerlich...

...und interessant...

...und interessant...

...und eher gefährlich!!!

...und eher gefährlich!!!

Nichts für "zarte" Seelen. Es geht immer höher und höher.

Nichts für "zarte" Seelen. Es geht immer höher und höher.

Übergang von Kashmir zu Ladakh auf 3.550 m.

Übergang von Kashmir zu Ladakh auf 3.550 m.

Atemberaubende Landschaften...

Atemberaubende Landschaften...

...wechseln mit seltenen Begegnungen.

...wechseln mit seltenen Begegnungen.

Kontrolle für Ausländer. Rechts unser Jeep. Hillos Tasche oben drauf, Erichs Tasche lieber im Innern.

Kontrolle für Ausländer. Rechts unser Jeep. Hillos Tasche oben drauf, Erichs Tasche lieber im Innern.

Kargil auf 2676 m - etwa die Hälfte der Strecke liegt hinter uns.

Kargil auf 2676 m - etwa die Hälfte der Strecke liegt hinter uns.

Mittagspause in einer Berghütte mit Tali.

Mittagspause in einer Berghütte mit Tali.

Immer wieder verändert sich die Landschaft, Gompas, tibetische Kloster tauchen auf...

Immer wieder verändert sich die Landschaft, Gompas, tibetische Kloster tauchen auf...

...es wird abend.
Die letzte Stunde fuhren wir dann im Dunkeln, wobei der Inder nur wenn es nicht anders geht das Licht einschaltet. Ankunft in Leh ca. 20 Uhr. 
Diese Fahrt zählt unbedingt zu den Highlights unserer diesjährigen Reise. Aber ACHTUNG: Das ist nichts für ängstliche Naturen und schwache Nerven. Ich werde diese Fahrt nie vergessen.

...es wird abend.

Die letzte Stunde fuhren wir dann im Dunkeln, wobei der Inder nur wenn es nicht anders geht das Licht einschaltet. Ankunft in Leh ca. 20 Uhr.

Diese Fahrt zählt unbedingt zu den Highlights unserer diesjährigen Reise. Aber ACHTUNG: Das ist nichts für ängstliche Naturen und schwache Nerven. Ich werde diese Fahrt nie vergessen.

© Erich Backes, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Okt. 2017 bis März 2018: Indien, Thailand, Philippinen, finden, verstehen, lieben "Reisen ist der schönste Weg, seinen Vorurteilen Lebewohl zu sagen." (Khalid Chergui)
Details:
Aufbruch: 07.10.2017
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: März 2018
Reiseziele: Indien
Live-Reisebericht: Erich schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Erich Backes berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/9):
Beate 1511178474000
Wun­der­ba­re Bericht und eine ries­en­gro­ße Menge er­leb­tes, da kann man hier im nass feuch­ten Deuts­chland schon ein bis­schen nei­disch werden. Liebe Grüße Beate
anonym 1511177879000
Gab es beim Dalai Lama eine en­glische Über­set­zung oder nur ti­be­tisch?
Antwort des Autors: Es gab Headphones für die englische Übersetzung, die man irgendwo leihen konnte, die aber nach unseren Beobachtungen recht schlecht funktionierten.
Tina 1511106590000
Hallo ihr Zwei,­
ha­be gerade wieder mit größtem Verg­nügen eure Rei­seb­rich­te bis Dha­ram­sa­la ge­lesen. Vielen Dank für die in­for­ma­ti­ven und an­schau­lichen Berich­te und die wun­der­schönen Fotos. Eure hu­mor­vol­le Art die Dinge beim Namen zu nennen mag ich beson­ders.
Eure Tripps zum Nubra Valley und dem Pangong Lake fand ich sehr be­ein­druckend und mutig. Und so wun­der­schöne Bil­der.... wau. Solche Weiten und Farben sind echt der Hammer. Ihr habt auf den Fotos richtig beseelt aus­ge­se­hen.­...
Saj­jid, eurem Best Driver sei Dank für sein Geschick! Hof­fent­lich wird er noch lange offenen Tra­vel­lern dieses Pa­no­ra­ma zeigen können­.
Freu­e mich auf weitere Berich­te und schöne Bil­der­....
und passt wei­ter­hin gut auf euch auf!!! Aber ihr habt ja nun die Tara im Gep­äck....
Her­zliche Grüße aus dem herb­stlichen grau-­trüben Hinter­rübach
Tina