Nepal-Reisebericht :Celebifamilie auf dem Weg nach Indien

Auf dem Weg nach Kathmandu

Sunauli

Zwei Stunden brauchte der Bus von Gorakhpur nach Sunauli, dann setzte man uns auf einem knöcheltiefen Modderplatz aus. Von hier mussten wir ca. einen Kilometer zu Fuß zwischen Lkws, Autos, Motorrädern und Rikshas auf moddrigem Boden dahinschlapsen, um kurz vor dem Grenzübergang an einem völlig unscheinbaren Büro, das sich zwischen irgendwelchen Läden befand, anzuhalten und unsere Ausreiseformalitäten zu erledigen. Alles war in Ordnung - wir durften Indien verlassen . Man wies uns noch freundlicherweise darauf hin, dass gleich gegenüber eine Wechselstube sei, wo man zum letzten Mal indische in nepalesische Rupies tauschen könne. Das war natürlich eine Lüge, wie wir leider auf der anderen Seite später feststellen mussten. Und dann ... tschüss!

Weg zum Grenzübergang nach Nepal -  Riksha ??

Weg zum Grenzübergang nach Nepal - Riksha ??

Grenzübergang? - mehr wie auf einem Basar!

Grenzübergang? - mehr wie auf einem Basar!

Schöner moddriger Boden

Schöner moddriger Boden

Tschüss Indien

Tschüss Indien

Ein neues Land

Am 16. Februar betraten wir also nepalesischen Boden, wir waren glücklich und gespannt, was uns erwartet. Zehn Stunden sollte noch die Fahrt nach Kathmandu dauern. Um 15. 45 Uhr saßen wir im Bus und ließen die ersten Eindrücke auf uns wirken.

Welcome to Nepal

Welcome to Nepal

Die Strassen wirken viel sauberer als in Indien (zumindest als in Gorakhpur).

Die Strassen wirken viel sauberer als in Indien (zumindest als in Gorakhpur).

Allerdings sieht man auch hier Müll am Strassenrand.

Allerdings sieht man auch hier Müll am Strassenrand.

Lange Nacht

Um zwei Uhr nachts sollten wir eigentlich in Kathmandu ankommen. Der Bus blieb aber nachts irgendwann einfach stehen und fuhr nicht mehr weiter. Es wurde immer kälter und das Sitzfleisch war auch schon arg strapaziert. Wir mit unserem Durchfall hatten sowieso den Hauptgewinn - um nicht auf Toilette zu müssen, verzichteten wir auf jegliche Nahrungszufuhr. Irgendwann ließ sich aber auch der Toilettengang nicht mehr vermeiden. Nur so viel: Wir fanden etwas!
Durch den Regen hatte es einen Erdrutsch gegeben und die Straße nach Kathmandu musste erst repariert werden, bevor wieder hunderte Lkws und Busse sie passieren konnten. Statt der zehn Stunden brauchten wir halt 18 Stunden, aber wir kamen an und sahen am ersten Morgen in Nepal on the road auch schon unsere ersten schneebedeckten Berge .

Noch sind wir zwischen grauen Wolken.

Noch sind wir zwischen grauen Wolken.

Auch hier noch graue Landschaft

Auch hier noch graue Landschaft

Wir verlassen die Wolke - ganz hinten sieht man Schneespitzen.

Wir verlassen die Wolke - ganz hinten sieht man Schneespitzen.

Felder wie Treppenstufen

Felder wie Treppenstufen

Über den Wolken

Über den Wolken

Die Wolke bleibt im Tal

Die Wolke bleibt im Tal

Es gibt nur diese Strasse nach Kathmandu.

Es gibt nur diese Strasse nach Kathmandu.

© Ceyno Celebi, 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach einem 3-4-wöchigen Aufenthalt in der Türkei werden wir gemeinsam mit unseren Kindern (14, 8) auf dem Landweg nach Indien reisen.
Details:
Aufbruch: 24.09.2013
Dauer: 8 Monate
Heimkehr: 02.06.2014
Reiseziele: Türkei
Deutschland
Iran
Pakistan
Indien
Nepal
Der Autor
 
Ceyno Celebi berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.