Nepal-Reisebericht :geheimnisvolles Land am Himalaya

Pokhara: dem Himalaya ganz nah

ein Blick auf die Berge

Heute wollen wir jetzt aber alle die Berge sehen. Einen Gipfel kann man vom Garten des Hotels erspähen.
Leider ziehen schon wieder Wolken auf und wir werden uns sputen müssen, wollen wir die 8000er auf Speicherkarte brennen. Leider können wir mit unserem Bus nicht nach Sarankot. Dort treffen sich jeden Morgen Touristen aus aller Welt, um den Sonnenaufgang zu erleben. Unser Ram kennt aber auch einen Platz, der mit unserem Bus erreichbar ist und von dem man den Sitz der Götter sehen kann. Leider hat die Sonne sich heute noch nicht durchsetzen können, aber wenigstens sind noch keine Wolken da.
Und dann endlich liegen sie vor mir in Reih und Glied, die Gipfel des Himalayas (Ich finde allerdings, für Göttersitze hätte man sich bei der Namensgebung etwas mehr Mühe geben können):
Dhaulagiri (8167m), Annapurna South (7219m), Annapurna I (8091m und der erste Achttausender, der 1950 bestiegen wurde), Machhapuchhare (6993m und sieht aus wie das Matterhorn), Annapurna III (7555m), Annapurna IV (7525m), Annapurna II (7937m) und Lamjung (6986m).
Der Machhapuchhare, (auch Fischschwanz genannt) ist das Wahrzeichen der Stadt und Nepals einziger Berg, der nicht bestiegen werden darf. Deshalb gilt er gemeinhin als der heiligste Berg im Land. Sicher ist er den Nepalesen heilig, denn er gilt als Sitz verschiedener Gottheiten. Er ist aber nicht der heiligste Berg im ganzen Land. Das Besteigungsverbot, so munkelt man, geht auf eine gescheiterte Expedition der Engländer von 1957 zurück. Kurz vor dem Gipfel mussten sie in schwierigem Felsgelände umkehren. Frei nach dem Motto: wenn nicht wir, dann niemand, gab der Leiter der Expedition den Anstoß, den Berg für weitere Versuche zu sperren und dabei ist es bis heute geblieben.

was ein Anblick

was ein Anblick

Machhapuchhare, der Hausberg von Pokhara

Machhapuchhare, der Hausberg von Pokhara

© Sabine Salzmann, 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eigentlich stand Nepal nie ganz oben auf meiner Länderliste und war daher für dieses Jahr auch nicht geplant. Ein Angebot für eine einwöchige Schnuppertour hat mich neugierig gemacht. Aus der wurde leider nichts, aber da war es schon zu spät, denn ich hatte Feuer gefangen. Ob sich ein Trip nach Nepal auch lohnt, wenn man nicht am Trekking interessiert ist, könnt ihr hier nachlesen.
Details:
Aufbruch: 13.03.2015
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 27.03.2015
Reiseziele: Nepal
Der Autor
 
Sabine Salzmann berichtet seit 35 Monaten auf umdiewelt.
Reiseberichte von Sabine sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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Sabine über sich:
Die Kinder stehen endlich auf eigenen Füssen und ich kann mich wieder meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Erforschen fremder (und heimischer) Kulturen widmen. Es gibt da noch ein paar weiße Flecken auf meiner persönlichen Landkarte, die es zu füllen gibt.