Ab September gehts durch Suedostasien und hoffentlich auch durch Afrika, mit vielen Workcamps zwischendurch :)
14 Stunden Transit in SaudiArabien
Die Verabschiedung in Delhi am lezten Tag fiel dann gar nicht so schwer, sollten Drake und ich uns doch schon in 30 Tagen wiedersehen 
Der Zug nach Mumbai war supervoll, heiss, und hatte Verspaetung, aber trotzdem gelangte ich relativ stressfrei zum Flughafen. Zuvor konnte ich sogar noch meine letzten Rupees in Essen umsetzen, da ich vor lauter 'AirAsia" Fluegen dachte, ich wuerde wieder kein Essen bekommen 
Nachdem ich in der Flughafentoilette geduscht hatte teilte ich mir die zuvor erstandene Wassermelone mit dem Reinigungspersonal und ging dann zum Schalter, wo es leider schlechte Neuigkeiten gab. Man checkte mein Gepaeck direkt ganz durch und konnte mir auch bezueglich meiner Fragen zum 14Stuendigen TransitAufenthalt nicht viel weiterhelfen.
In Riyadh angekommen war ich dann ersteinmal von der Sauberkeit und der Fontaene begeistert- wo gabs das schon sonst an nem FLughafen 
Ich wurde auch direkt von 2 Maennern in Anzuegen abgeholt die mich in den Transitbereich brachten und dann nach einem Blick auf mein Ticket bemerkten: Oh, 14hours!
Das war meine Chance bemitleidenswuerdig zu wirken!!
Ich fragte also, ob sie da nicht was machen koennten.
Sie wechselten einen komischen Blick, dann sagte Nr. 1 dass ich hier im Transitbereich sehr sicher waere und auch Essen bekaeme.
Da ich die letzten 2 Naechte in Bussen und Zuegen verbracht hatte waren mir die Plastikstuehle aber nicht zu sympathisch. Ob es irgendwas zum hinlegen gaebe?
Nr. 2 griff ein, sagte, er koenne versuchen, mir ein Transitvisum zu besorgen und mich dann in ein Hotel bringen. Aber, so Nr.2, das wuerde folgendermassen ablaufen: Ich saesse ALLEINE in einem Taxi, muesste 25km ALLEINE bis zu dem Hotel fahren, dort ALLEINE uebernachten und dann am naechsten Morgen ALLEINE wieder zum Flughafen kommen. Seine Art dass zu kommunizieren verwirrte mich etwas und so guckte ich erstmal wortlos von einem zum anderen. Da meinte der erste wieder, ich koenne auch im Gebetsraum fuer Frauen schlafen. Den guckte ich mir dann an; es lag Teppich auf dem Boden, also schonmal besser als ein Plastikstuhl.
Trotzdem wollte ich nochmal nachfragen und bohrte dann sehr direkt nach, ob die beiden andeuten wollten, dass es zu gefaehrlich sei den FLughafen zu verlassen. Wieder ein Blickwechsel, dann sagte Nr.2 Oh nein, zur Sicherheit koennten sie nichts sagen. Aber alle westlichen Frauen blieben auf dem Flughafengelaende....
Und da blieb ich dann auch. Das Essen war sehr gut, ich lernte eine Aegypterin im Gebetsraum kennen, mit der ich mich ueber Mubarak unterhalten konnte, und am naechsten morgen durfte ich in der Businesslounge fruehstuecken. Dort war das Gestarre zwar gross, denn ich war die einzige Frau dort, aber irgendwann war mir das auch egal.
Saudi Arabien insgesamt scheint mir aber superinteressant zu sein, und beim naechsten Mal, das hab ich beschlossen, werd ich auch den FLughafen verlassen 
In SaudiArabien sind Frauen per Gesetz verpflichtet sich zu verschleiern, kaum Frauen Arbeiten, und fast alle werden immer von einem Mann, Guardian oder Fahrer begleitet. Daher die Betonung auf "ALLEINE"....