Ab September gehts durch Suedostasien und hoffentlich auch durch Afrika, mit vielen Workcamps zwischendurch :)
....Waehrend ich Nanjing auf eigene Faust erkundete weil Drake unterrichtete, fiel mir ein, dass ich ihn fragen koennte, ob er Lust haette den Huangshan Berg mit mir zu besteigen. (Liegt 5Stunden mit dem Bus von Nanjing entfernt und ist mir von vielen ans Herz gelegt worden)
Das tat ich dann auch und er war direkt Feuer und Flamme, konnte sich sogar den Montag dafuer frei nehmen, weil wir erst am Sonntag los konnten da er fuer Samstag mit Freunden bei der Expo verabredet war.
Um sicherzugehen dass wir trotz der Kurzfristigkeit der Aktion auf jeden Fall zusammen am Berg ankamen bot er an, dass ich bei ihm und seinen Freunden im Hostel in Shanghai uebernachten koennte, und wir dann von dort aus am Sonntagmorgen einen Zug bzw. Bus nehmen koennten.
Das klang irgendwie an dem Freitagabend nach totaler Entspannung fuer mich (musste mich ja nicht selbst um eine Unterkunft kuemmern etc.) und so sass ich ZACK am Samstag im Expresszug nach Shanghai.
Schade war nur, dass der statt einer 3 einhalb Stunden brauchte und ich danach nochmal 1 Stunde mit Hostelsuche verbrachte- ist halt doch besser wenn man sich selbst drum kuemmert bzw. sich nicht auf orientierungshilfen von Drake verlaesst 
Am Ende half mir aber ein Polizist bis zur Tuer und alles war wieder gut 
Trotzdem war es fuer grosse Unternehmungen zu spaet und so erkundete ich nur das wohl bekannteste Viertel um den Pearl Tower herum, was bei Nacht auch echt schoen ist 
(Alles ein wenig HongKong-like abe architektonisch sehenswerter weil abwechslungsreicher)
Irgendwann abends kam dann Drake von der Expo, und ich konnte ihm zumindest sagen, wann welche Busse fuhren, denn das hatte ich mit 2 anderen aus dem Hostel, die auch den Berg besteigen wollten, herausgefunden.
Wir entschieden uns fuer den Bus um kurz vor 8, um sicher zu sein, dass wir den Aufstieg auch trotz aller Eventualitaeten noch am Sonntag schafften (der groessere Plan war, den Sonnenaufgang am Montagmorgen vom Gipfel zu betrachten).
Das hiess leider, dass ich um 6 aufstehen musste, was relativ unlustig war weil ich am Abend zuvor mit einem Australier und Fran (Spanier der auch nach Vietnam will) noch ein paar Bierchen getrunken hatte.
Aber alles lief soweit glatt, wir waren puenktlich am Busbahnhof und wollten dort eig fruehstuecken, fanden aber ausser getrockneten Aprikosen und french bread nichts ansprechendes, und so gings dann eben mit eher leerem Magen richtung Huangshan.