Hongkong-Reisebericht :Einmal Mittelerde und zurück - Berichte aus dem Land der Kiwis und Koalas

Ni Hao Hongkong

So, da bin ich nun endlich in Hongkong angekommen und sogar mit Gepäck, obwohl ich es nach einer Stunde Wartezeit schon fast aufgegeben hatte ... Aber als dann Dubai schon nicht mal mehr auf dem Gepäckband angeschrieben war, kam der Rucksack, gut eingewickelt in meinen Rucksackschutz, aber leider doch nicht leichter
Naja, ich kann zumindest sagen, dass ich noch ausgeräumt habe, sonst wäre er gar nicht mal zugegangen, aber ca. 17 kg waren/sind es dann doch noch geworden, und das Notebook ist da leider noch nicht eingerechnet, da im Handgepäck-Rucksack ...
Naja, dank der vielen Tipps meines Kollegen Georgs hab ich mir gleich mal die überaus hilfreiche Octopus-Card besorgt, eine Art Prepaid-Card für die öffentlichen Verkehrsmittel und sogar bei 7Eleven und dem Kaufhaus Sogo nutzbar, wie ich festgesestellt habe.
Als ich dann mit dem Airport-Zug auf Hongkong-Island ankam, erwarteten mich schon Heerscharen von Reisenden, die wie ich auch ein Taxi zum Hotel wollten ...
Nachdem ich leider feststellen musste, dass mein noch am Donnerstag abgeholter neuer Reiseführer den angepriesenen "mit Cityplan" nicht enthielt, war ich also das erste mal "planlos" und machte mich dann aber auf den unterirdischen Weg zwischen den Stationen Hongkong und Central, in dessen Nähe mein Hotel liegt (was ich einer öffentlichen Karte entnommen habe, die ja zum Glück auch überall hängen).
Die 5min Lauf waren bald erledigt und auch, dass ich quasi durch die Schranke musste, um dann einfach auf der anderen Station wieder herauszugehen, wurde mir dann klar.
Wenn nur nicht das Gepäck so schwer gewesen wäre ...
Naja, selbst schuld und ohne meckern ging es weiter, bis ich mich in den Häuserschluchten in Richtung meines Hotels zurechtgefunden hatte.
Dumm nur, dass mein Hotel in einer Straße mit einer scharfen Rechtskurve lag, und ich quasi den ganzen Weg von Links gekommen bin und über Treppen hätte abkürzen können, wie mir dann auch aufgefallen ist.
Ja, Treppen sind da nötig, weil sich mein Hotel im Hang befindet, dem ich geschätzte 8% Steigung geben würde (und wer weiß, dass der Zirler Berg 15% Gefälle hat, weiß von was ich rede ...).
Naja, die dann auch erforderliche Dusche in Reichweite, bin ich endlich in meinem Hotel "Mini Central" angekommen, dessen Name auch Programm ist:

Stolze 8 qm Wohnfläche nenne ich hier mein Zuhause, wobei ich das ja daheim auch gewohnt bin

Stolze 8 qm Wohnfläche nenne ich hier mein Zuhause, wobei ich das ja daheim auch gewohnt bin

Aber ich will nicht meckern, immerhin verfügt es über ein relativ schnelles und zuverlässiges WLAN, so dass ich hier meine Berichte verfassen kann.

Naja, der Jetlag hatte mich im Griff, die Nacht im Flieger war auch nicht sooo lange (ob das wohl auch an den neusten Hollywood-Blockbustern lag?) und dementsprechend bin ich bald ins Bett.
Dumm nur, dass im "Bad" eine seperate Klimaanlage ist, die dauerhaft lüftet und sich nicht abschalten lässt ...
Aber als Ohrenstöpselprofi war ich dann auch bald im Schlummerland, bis sich um 6:30 Uhr meine Nachbarn durch die anscheinend Papierwände gemeldet haben!
Einschlafen war dann auch nicht mehr, also ich noch etwas rumgewurschtelt und um 8:00 Uhr war ich bereits unterwegs auf der Suche nach den Dim Sums der Stadt - nur hat mir da keiner gesagt, dass die anscheinend erst alle um 9Uhr zu arbeiten anfangen, und deshalb auch noch fast kein Restaurant auf hat .....

Ja wenn da die britischen Gene mal nichts gebracht haben .... Da können sich die Mainland-Chinesen mal ne Scheibe abschneiden, aber dazu später mehr ...

Ja wenn da die britischen Gene mal nichts gebracht haben .... Da können sich die Mainland-Chinesen mal ne Scheibe abschneiden, aber dazu später mehr ...

Nun, das Gasthaus zum "Gülden M" hat sich meiner erbarmt und einen Muffin ausgespuckt, bevor ich mich an eine Route meines Reiseführers gemacht habe (ja, das sind kleine Kartenausschnitte drin, also nicht mehr planlos)

Nachdem ich mich durch das zentrale Bankenviertel und Parks bewegt hatte, ging es zur Peak-Tram, um auf den Hausberg der reichen Hongkonger zu gelangen.
Auch hier war alles kein Problem, was man von den beim nächsten Eingang wartenden (ich schätze mal Mainland-)Chinesen nicht behaupten konnte.
Diese haben sich wohl (sowie ich das mit meinem perfekten Mandarin-Wortschatz verstanden habe) wegen dem Platz an der Eingangstür so gestritten, dass es bald zu einer Schlägerei gekommen wäre, bis dann die Aufpasser eingegriffen haben ...
Naja, mit den besten Manieren ausgestattet waren die ja eh noch nie.
Tja, nachdem jedoch erst Chinese-New-Year war, wimmelt es halt doch recht von denen hier in dieser Stadt, neben den britisch-anstehenden Einwohnern ...
Aber was soll`s, ich hatte meinen Fensterplatz, und bei den Wolken/Nebel haben sie eh nix verpasst und hätte sich gar nicht extra prügeln müssen (oder etwa doch?)

Auf halben Weg nach oben mit der Peak-Tram

Auf halben Weg nach oben mit der Peak-Tram

Oben angekommen, hab ich mich erstmal auf den Rundumweg um den 554 m hohen Berg gemacht und bin danach noch auf den Peak selber hoch, bevor ich mir mein Mittagessen schmecken lies.

Bergstation der Tram mit Skyplattform und Restaurants/Postoffice usw.

Bergstation der Tram mit Skyplattform und Restaurants/Postoffice usw.

Tja, leider nicht soooo tolle Sicht ...

Tja, leider nicht soooo tolle Sicht ...

... wobei es von ganz oben noch schlimmer war!

... wobei es von ganz oben noch schlimmer war!

Aber ich hatte das Ziel ja bereits vor Augen (Florida und NYC lassen grüssen) ....

Aber ich hatte das Ziel ja bereits vor Augen (Florida und NYC lassen grüssen) ....

... und bald auch auf dem Teller (mhhh)!

... und bald auch auf dem Teller (mhhh)!

Bergab ging es dann zu Fuss, vorbei an dem durchaus sehenswerten und sogar kostenlosen Zoo und Botanischem Garten zurück ins Hotel, um meine Füße nach einem 8-Stunden-"Arbeitswandertag" hochzulegen.

Dann ging es ausgeruht am Abend aufs Festland nach Kowloon, um mir die tägliche Lasershow und die Skyline anzuschauen.

Und damit ging mein erster ganzer Tag in Hongkong schon zu Ende.

Fortsetzung folgt ...

Dank der neuen Kamera werden auch endlich Nachtbilder etwas ... Merci Dir nochmals Oma für die Spende!

Dank der neuen Kamera werden auch endlich Nachtbilder etwas ... Merci Dir nochmals Oma für die Spende!

Ja, so ein "Jackerl" konnte ich da sehr gut vertragen ...

Ja, so ein "Jackerl" konnte ich da sehr gut vertragen ...

© Marc G., 2014
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Herzlich willkommen! Hier berichte ich über meine Erfahrungen und Erlebnisse auf meiner Reise nach Hong Kong, Neuseeland und Australien. Bald geht es los und ich freu mich schon :-) Viel Spaß damit und viele Grüße Marc
Details:
Aufbruch: 02.02.2014
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 23.05.2014
Reiseziele: Deutschland
Hongkong
Macau
Neuseeland
Australien
Der Autor
 
Marc G. berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Marc über sich:
Ganz nach dem Zitat von Matthias Claudius (1740 - 1815)

"Wenn einer eine Reise tut,
dann kann er was erzählen.
Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen"

packe ich bald meine sieben Sachen und begebe mich wahrlich ans andere Ende der Welt, um aus dem Land der Hobbits und Aussies zu berichten.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern in meinen Urlaubsberichten, die unregelmäßig und ohne Gewähr auf Vollständigkeit veröffentlicht werden