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Die Reise geht los... Hongkong ich komme.: 4. Die Insel Lamma, kleines Eiland vor HK

Tropische autofreie Insel nur 20min. von HK Island entfernt.

Die Wetterausichten sind heute sensationell, 20°C und den ganzen Tag Sonne. Ich stehe um 06:30Uhr auf, mache mein übliches Frühstück und fahre dann mit der Bahn zum Clocktower an der Promenade. Der Tag beginnt schön ruhig hier am Ufer, die Aussicht auf die Skyline ist heute bei dem schönen Wetter noch imposanter und es macht Spaß einer TaiChi-Gang beim laufen ihrer Formationen zuzuschauen.

Heute mache ich einen Ausflug auf die nahegelegene Insel LaMa. Mit der ersten Fähre geht es rüber nach Central, wo ich 3 Piers weiter in die nächste Fähre steige, um weiter nach LaMa zu schippern.

LaMa ist quasi eine autofreie Zone (Bis auf die LKW die das Kraftwerk versorgen, habe aber keinen einzigen gesehen). Die Wege hier sind alle asphaltiert und super begehbar. Man kann hier auch, wenn es schneller gehen soll, mit dem Fahrrad super unterwegs sein. Ich begehe die Insel von Nord nach Süd und es ist schon erstaunlich wie gegensätzlich dieses nur wenige Kilometer entfernte Eiland zum Vergleich zu Hongkong City ist. Hier läuft man fast durch Dschungel, hat pittoreske Fischersiedlungen und kommt an schönen einsamen Stränden vorbei, es ist alles so ursprünglich. Wüsste ich es nicht genau, so würde ich denken ich bin auf einer kleinen Insel vor Thailand.

Das Ziel ist heute lecker Fisch in SokKwuWan zu essen und auf dem Weg einen kleinen Schlenker auf den Mount Stenhouse zu machen. Die ersten 5km mit kleinen Abstechern zu schönen Buchten und Aussichtpunkten, sind schnell gemacht. Um 12:00Uhr komme ich an der Abzweigung Richtung Gipfel an und bereche für den Auf –und Abstieg ca. 1h, sind ja nur 1,5km Höhenlinie. Als der für mich, aus Gründen zu dichter Vegetation, nach ein paar hundert Metern unpassierbarer Trampelpfad endet, disponierte ich um und wandere an den entferntesten ShamWan Beach. Hier unten im Süden bin ich wirklich über 1 Stunde durch die Gegend gewandert, ohne eine Menschenseele zu sehen, sowas nenne ich mal einsam. Auf dem Rückweg mache ich noch einen kleinen Schlenker über einen Hügel, der mit tollen Felsformationen und weitem Rundumblick glänzt. Der “kleine“ Schlenker hat mich dann doch fast 2 Stunden gekostet und ich komme ziemlich ausgehungert in SokKwuWan an. Nachdem ich gefühlt 50% meines Eiweißgehaltes mit dem ersten frischen Fisch gedeckt habe, lege ich mit einem Teller sehr lecker “gepfefferter Schrimps“ nochmal eine Ladung Protein nach. Das Essen war sensationell, genauso wie für mich als Backpacker der Preis… 42€… da musste ich kurz schlucken, aber für Hongkong war der Preis absolut ok.

Als ich am späten Nachmittag wieder am Hafen von LamMa zurück bin, zeigte mir mein Tourenzähler doch mal wieder 20km und 400 Höhenmeter an, da kommt echt ganz schön was zusammen über den Tag.

Den Rest des Abends verbringe ich mit der Planung und Reiseführer lesen über meinen Kurztrip nach Macau. Eigentlich will ich noch den bekannten Ladysnightmarket besuchen, aber was soll ich als Typ auf einem Ladysmarket?!

© Eike Jahn, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In zwei Teilen, einmal quer durch Südostasien. Der erste Teil beginnt am 25. November 2016 in Hongkong und Macao über Thailand, Laos über Angkor Wat bis an die kambodschanische Küste. Der zweite Teil geht über große Strecken mit dem Motorrad durch das goldene Dreieck, Laos und endet am 02.02.2017 im Süden von Vietnam.
Details:
Aufbruch: 24.11.2016
Dauer: 10 Wochen
Heimkehr: 02.02.2017
Reiseziele: Hongkong
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
Der Autor
 
Eike Jahn berichtet seit 32 Monaten auf umdiewelt.
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Eike über sich:
Mit meinen 49 Jahren, einer tollen Beziehung, einer 21 jährigen Tochter und einem ausgefüllten Job als Physiotherapeut und Geschäftsführer eines Gesundheitszentrums, bin ich ein überaus glücklicher Mensch.
Schon immer war ich auf Reisen und interessiert an anderen Ländern und Kulturen.
Es ist für mich das höchste Gut, dass wir in unserer Dekade der Menschheitsgeschichte die Möglichkeit haben uns die ganze Welt anzuschauen und diese möchte ich auch nutzen.... denn egal was auch kommt, die Erinnerung bleibt bis zum letzten Atemzug.