Anmeldung:
Schon immer träumte mein Mann davon, irgend wann einmal nach Tibet zu reisen und mit den Jahren wurde es auch mein Traum. Letztes Jahr wurde er dann Wirklichkeit. Wir flogen von Kathmandu aus nach Lhasa und fuhren anschließend mit einem Jeep wieder zurück. Eine unvergessliche Reise die mich teilweise an die Grenzen meiner Kraft brachte.
Reisebericht-Extras:
|
|
|
zum Gästebuch dieses Reiseberichts |
Jetzt dauert es nicht mehr lange und dann wird sich ein lang gehegter Traum erfüllen. Euer Monsterle reist in das Land des Dalai Lama. Schon immer hat mich dieses Land beschäftigt, auch wenn ich ehrlicher Weise gestehen muss, nicht sehr viel darüber zu wissen. Wahrscheinlich weiß mancher meiner Leser mehr als ich, doch kann schon jetzt bemerkt werden: Nach Tibet reisen bedeutet auf jeden Fall eine Herausforderung und bevor die Reise angetreten wird sollte man vernünftiger Weise einen längst fälligen Arztbesuch nicht mehr aufschieben. Dieses Land ist eingeschlossen von den höchsten Bergen der Erde. Das bedeutet, der Reisende wird sich mit großen klimatischen Veränderungen auseinandersetzen müssen und je nach Jahreszeit mit verschiedenen anderen Hindernissen. Starke Sonneneinstrahlung, eiskalte Winde und auch Sandstürme fehlen nicht auf der Liste. Keine dieser Vorkommnisse sind für uns jedoch ein Grund auf diese Reise zu verzichten.
Es ist auf jeden Fall angebracht, sich auf Gegebenheiten rechtzeitig einzurichten. Leider sind die Reisebüros nicht sehr gut mit Informationen bestückt, aber im Internet findet man alles was notwendig ist.
Bereits in Deutschland wird dem Reisenden angeraten (jeden Falls von meinem Arzt so geschehen) Kalzium und Magnesium einzunehmen, da dieses, eine Art Schutz vor der gefürchteten Höhenkrankheit bieten soll ... und zwar nicht erst in Tibet, sondern bereits vorher. Als weitere Prävention ist es ganz wichtig pro Tag vier Liter Mineralwasser zu trinken. Wer sich noch daran hält alles langsam anzugehen und nicht denkt Tibet in einem Tag erstürmen zu müssen, der sollte diesen Urlaub als etwas Besonderes einstufen dürfen.
Für den Trip nach Tibet werden keine speziellen Impfungen gefordert, jedoch ist es mehr als ratsam zu kontrollieren wie lange die letzten Injektionen gegen Polio, Diphtherie und Tetanus her sind. Teilweise wird empfohlen sich gegen Typhus, Tollwut und Hepatitis A impfen zu lassen. In wie weit er davon Gebrauch macht bleibt jedem Reisenden selbst überlassen. Das trifft ebenfalls auf den Malariaschutz zu. In Tibet selbst soll es diese Krankheit nicht geben, aber im süd-östlichen China und südlichen Nepal schon. Also auch hier Eigenverantwortung.
Was unbedingt mit ins Reisegepäck gehört ist eine Erste Hilfe Box (die darf sogar etwas größer sein als sonst), da die ärztliche Versorgung nicht unbedingt überall gewährleistet ist. Darin sollte sich unbedingt etwas gegen Durchfall befinden, des Weiteren Desinfektionsmittel, Kopfschmerzmittel, einfach alles was man für den Notfall benötigt.
"Normale Touristen" reisen nach Lhasa und schauen an was sich so in der Nähe befindet. Wie schon gesagt "normale Touristen", wir gehen da noch ein klein wenig weiter und fahren mit dem Jeep von Lhasa aus nach Kathmandu/Nepal zurück. Was bestimmt nicht mehr Normalität ist. Wir werden einige massive Höhenunterschiede zu überwinden haben und, was ich absolut befürchte, jede Menge von Serpentinen, aber hier habe ich vorsichtshalber Reisetabletten eingesteckt. Da dürfte nichts passieren.
In Lhasa werden wir einige Tage Zeit haben uns an die Höhe zu gewöhnen bevor das Abenteuer beginnt.
Wir wollen dieses Land kennen lernen wie wir es vielleicht aus den Büchern nie würden, auf unsere eigene Art. Sind, und waren noch nie, die so genannten "All inclusive Tourists" dafür lieben wir viel zu sehr die Unabhängigkeit.
Deshalb werde ich euch (meine Leser) das Dach der Welt mit meinen Augen sehen lassen. Lehnt euch also gemütlich zurück und geht mit uns auf die Reise in das Land des Dalai Lama.
Reiseberichte suchen:
