12 MONATE AROUND THE WORLD - DOMINIK'S WELTREISE

Reisezeit: Juni 2007 - Juni 2008  |  von Dominik K.

JAVA - GRANDIOSE LANDSCHAFT UND VULKANE

Momentan bin ich gerade in Indonesien auf Bali. Aber nach 3 Tagen nur am Strand liegen und einfach nur Tourist sein, habe ich mich mit Mischa (einem Schweizer aus Zuerich) entschlossen, wieder mal was anderes zu machen und so sind wir fuer 4 Tage nach Java, um die grandiose Vulkanlandschaft des Mount Bromo und Semeru zu sehen. Eigentlich haben wir nur in einem Reisefuehrer gelesen, dass es wirklich eine Reise wert sein soll, aber konkrete Vorstellungen hatten wir beide keine.

Von Kuta ging es 9 Stunden mit dem Bus nach Tengger Caldera. Als wir um 3 Uhr morgens angekommen sind, hatte es nur ca. 3 Grad - in einer Hoehe von ueber 2.000m. Tagsueber ist es aber angenehm warm, lediglich nachts wird es richtig kalt.

Unser Fahrer zum Hotel - warm war es wirklich nicht.

Unser Fahrer zum Hotel - warm war es wirklich nicht.

Der erste Blick von der Terrasse am naechsten Morgen entschaedigte sofort fuer die Strapazen der langen Reise. Die Aussicht ist einfach fantastisch und die Weite der Landschaft grandios.

Mount Bromo (links, rauchend) und Batok (rechts)

Mount Bromo (links, rauchend) und Batok (rechts)

Aus dem Mount Bromo stroemt staendig Schwefeldampf und ist einer der aktivsten Vulkane Indonesiens. Der Vulkan und die ganze Landschaft wirkt, als waere man auf einem anderen Planeten.

Mount Bromo

Mount Bromo

Auf der Terrasse unseres Hotels beim Fruehstuecken. 
Hier kann man das Fruehstueck richtig geniessen.

Auf der Terrasse unseres Hotels beim Fruehstuecken.
Hier kann man das Fruehstueck richtig geniessen.

Am ersten Tag nach der Ankunft gingen wir einfach mal Richtung Mt. Bromo, da wir Geld und Guide sparen wollten. Bereits nach kurzer Zeit machte sich der Hoehenunterschied bemerkbar, da ich in den letzten Wochen und Monaten vorwiegend im Bereich der Meereshoehe verbracht habe.

Im Tal zwischen Tengger Caldera und dem Mt. Bromo - karge, aber wunderschoene Landschaft!

Im Tal zwischen Tengger Caldera und dem Mt. Bromo - karge, aber wunderschoene Landschaft!

Am Fuss des Mount Bromo befindet sich ein buddhistisches Kloster.
Die Architekten haetten sich vielleicht mal Gedanken ueber die Lage machen sollen

Am Fuss des Mount Bromo befindet sich ein buddhistisches Kloster.
Die Architekten haetten sich vielleicht mal Gedanken ueber die Lage machen sollen

Nach dem Aufstieg auf Mt. Bromo, mit einer Menge Zwischenstopps, konnten wir endlich in den Krater eines Vulkans blicken. Leider kann man wegen der giftigen Gase nicht hinuntersteigen.

Hinter mir dampft der Schwefel gewaltig!

Hinter mir dampft der Schwefel gewaltig!

Die schoenste Aussicht auf die Landschaft hat man, wenn man rund um den Krater spaziert. Teilweise findet man von einem auf den anderen Meter eine total andere Vegetation.

die Landschaft hinter dem Vulkan

die Landschaft hinter dem Vulkan

Das Highlight in der Region ist neben dem Mt. Bromo der Semeru-Vulkan. Dieser bricht alle paar Stunden aus und man kann die gigantische Rauchwolke aus weiter Ferne sehen.

Semeru-Vulkan

Semeru-Vulkan

Innenansicht des Vulkankraters (Mt. Bromo)

Innenansicht des Vulkankraters (Mt. Bromo)

Am Abend ging es dann bald ins Bett, denn naechsten Morgen mussten wir um 3 Uhr frueh aufstehen, um den Sonnenaufgang auf einem Berg mitzuverfolgen. Mit einem Jeep ging es auf eine Aussichtsplattform, um den vielleicht schoensten Sonnenaufgang zu sehen. Aber seht selbst:

Kurz nach Sonnenaufgang hatten wir auch noch das Glueck, bei dieser Aussicht die Eruption des Semeru zu sehen.

Nahaufnahme der Rauchwolke

Nahaufnahme der Rauchwolke

Mt. Bromo (2.329m, links), Batok (mitte vorne) und Semeru (3.676m, hinten)

Mt. Bromo (2.329m, links), Batok (mitte vorne) und Semeru (3.676m, hinten)

Am Nachmittag ging es dann weiter zu einer Jeeptour rund um Tengger Caldera. Ueberall findet man wunderschoene Plaetze und die Landschaft ist einfach atemberaubend.

Lavagestein von der letzten grossen Eruption

Lavagestein von der letzten grossen Eruption

Vulkanischer See

Vulkanischer See

Am Abend ging es nach Sonnenuntergang zu einem Aussichtspunkt 3km vom Vulkan entfernt), um die Eruption des Semeru in der Nacht zu sehen, da man hier wirklich die Lava bei der Eruption erkennen kann. Um ein Uhr Frueh, nach 6 Stunden warten in fuer mich mittlerweile extremer Kaelte um den Gefrierpunkt, brach der Semeru endlich aus und fuer kurze Zeit konnte man die gluehend heisse Lava vom Berg herunterlaufen sehen.

Semeru aus "kurzer" Distanz kurz nach Sonnenuntergang

Semeru aus "kurzer" Distanz kurz nach Sonnenuntergang

Tengger Caldera war auf alle Faelle eine Reise wert. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefuehl auf einem aktiven Vulkan zu wandern und die grandiose Landschaft zu geniessen. Bis jetzt war dies mit Abstand die beeindruckendste Landschaft, die ich jemals gesehen habe.

Aber nach all den Abenteuern in Java bin ich jetzt wieder mal einfach nur Tourist hier in Bali, aber schauen wir mal, wie lange noch???

Liebe Gruesse aus Bali
Dominik

© Dominik K., 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In 12 Monaten um die Welt. Für eine ganze Weile alles hinter sich lassen - Job, Familie, Freunde, alte Gewohnheiten - und dabei auch noch ganz auf sich allein gestellt sein. 3 Monate quer durch Süd-Ost-Asien und Bali, 3 Monate Australien, 2 Monate Neuseeland und als krönenden Abschluss wohl 4 Monate Südamerika. Alles ist moeglich, aber nichts ist fix.
Details:
Aufbruch: 17.06.2007
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: 15.06.2008
Reiseziele: Thailand
Laos
Kambodscha
Malaysia
Singapur
Indonesien
Australien
Neuseeland
Chile
Argentinien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Dominik K. berichtet seit 17 Jahren auf umdiewelt.