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17-taegige Radtour von Medan nach Bengkulu, meist auf dem Trans-Sumatra Highway
Monas
Jl Jaksa
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Jakarta ist keine klassische Touristendestination. Es ist ein riesiges Moloch, eine Metropole ohne Zentrum, Stadtplanung oder großartigen Sehenswürdigkeiten. Und dennoch blieb ich fast eine Woche hier und hatte eine großartige Zeit. Das Travellerviertel Jakartas ist die Jalan Jaksa, hier gibt es günstige Old School Absteigen, Travellercafés und Bars. Da Jakarta aber eben keine touristische Stadt ist machen Backpacker hier nur einen kleinen Teil der Klientel aus. Der Rest besteht aus Bar Girls, Lady Boys, Pädophilen, Sextouristen, schwarzafrikanischen Drogendealern, Homosexuellen...aber auch Jakartas 'Rich Kids' und Expats schätzen Jaksa, da hier jeder offen seinen Neigungen nachgehen kann : es ist ein hedonistischer 'Anything Goes' Ort, wo die Unterwelt, arglose Touristen und verwestlichte Einheimische die Nacht zum Tag machen. Ich empfand diese Mischung als sehr spannend und knüpfte zahlreiche ungeöhnliche, aber interessante Bekanntschaften. Es war eine wilde Zeit, die ich nicht missen möchte.
Mir gefiel allerdings auch Jakarta als Stadt sehr gut. Man könnte sagen, Jakarta ist wie Bangkok ohne die Sehenswürdigkeiten. Aber Bangkok wäre auch ohne die Klongs, die prächtigen Tempel und Paläste eine großartige, aufregende, interessante Stadt, und genau das ist Jakarta. Die extremen Unterschiede zwischen arm und reich, schicken, gepflegten Villenvierteln und elenden Slums, der unfassbare Verkehr und die Luftverschmutzung können durchaus an die Substanz gehen, aber Jakarta bietet eine derartige Fülle an Sinnesstimulationen, Restaurants mit Küchen aus aller Welt, duftende Garküchen, riesige Shopping Malls, lärmende Bajajs... langweilig ist es hier keine Sekunde. Das einzig touristische was ich in Jakarta machte war der Besuch der Aussichtsplattform des Nationalmonuments Monas, von wo aus man einen Überblick auf die gesamte riesige Stadt hatte.
Essen gehen ist in Jakarta erwartungsgemäß teurer als im Rest des Landes, aber nach westlichen Maßstäben immer noch sehr günstig. Das qualitativ mit Abstand beste Travellerfood auf der Jl Jaksa gab es im Ya Udah, der ideale Platz zum Frühstücken mit leckeren Fruchtsäften und Focaccia Sandwiches zu fairen Preisen.
Ein Erlebnis war das Abendessen im Lara Djonggran, einer überschicken, im Stile eines Tempels eingerichteten Lounge mit Cushion Seating, air-con und einer sündhaft teuren Weinkarte. Das Essen, eine Auswahl an klassischen indonesischen Gerichten aus allen Ecken des Archipels, war jedoch durchaus bezahlbar und auch gut, obgleich es nicht mit dem extraordinären Ambiente mithalten konnte. Die balinesischen Pilz Pepes (38.000 Rp) und das scharfe Makassar Tunfisch Curry (48.000 Rp) kamen allerdings in riesigen Portionen und schön präsentiert.
Gutes, fast authentisches und preiswertes libanesisches Essen wie Hommous, Tabouleh, Arayes und Falafel (alles um die 20.000 Rp) gab es im Ali Baba auf der Jl H. Ayur Salim.
Lara Djonggran
Die Nächte verbrachte ich im Memories Café, der lebhaftesten von Jaksas Kneipen. Hier gab es jeden Abend extrem durchwachsene live music, aber das Bintang war billig und die Stimmung gut. Ein einfaches, aber für die Gegend recht sauberes Zimmer mit eigenem Mandi kostete 50.000 Rp.
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| anonym | ||
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Hallo Andre Ich habe gesehen welche Länder Du mit dem Velo bereist hast. Ich finde dies super, denn so sieht Du am meisten von der gegend. Aber ist es nicht saumässig heiss zm radeln? Ich war trekken in Sulawesi und hatte nach nur 2h fast einen Kolaps. Die hitze und hohe Luftfeuchtigkeit war mörderisch. Viellecht bin ich einfach zu wenig fitt!? weiterhin gute Reise. PS: es macht Spass Deinen Reisebericht zu lesen. Ich war 8 Wochen in java, Bali und Sulawesi unterwegs ich will demnächst auch nach Sumatra. Grüesse aus der Schweiz | ||
| anonym | ||
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dann schaue ich mir bei gelegenheit die reise know how karte doch mal an, sie ist mir schon mal empfohlen worden. wenn du in der soi rambuttri uebernachtet hast, bist du ja schon wieder unterwegs. viel spass dabei! ps: kannst du dort ein angenehmes guesthouse empfehlen? die meisten erschienen mir ziemlich laut und hellhoerig, als ich mir dort ein paar zimmer angesehen habe im juli. | ||
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Anmerkung des Autors:
Nicht wieder - immer noch. Bin jetzt in Burma. Habe im Rambuttri Village Inn uebernachtet, etwas unfreundlich, aber gutes Preisleistungsverhaeltnis fuer 290 Bt. Sehr schoen ist das Mango Lagoon, ruhig, mit netten komfortablen zimmern fuer 650 Bt. | ||
| rambuttri | ||
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lieber andre, deine reiseberichte lese ich immer wieder sehr gern. ich bin wirklich beeindruckt, wieviele kilometer du jeden tag bei der feuchten tropenhitze faehrst. ich wuerde gerne wissen, mit welchen karten du deine reisen durchfuehrst und wo du sie kaufst. insbesonders interessiert mich das fuer thailand, denn an einer stelle schreibst du in einem anderen bericht (bang saphan etc.), dass du in eine kleine lateritstrasse abgebogen bist, um die nationalparkgebuehren zu sparen. schoene gruesse, rambuttri | ||
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Anmerkung des Autors:
liebe(r) rambuttri (so ein zufall, noch gestern habe ich in genau dieser soi uebernachtet). | ||
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