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Bald soll die Reise los gehen:
am nächsten Vollmondtag wird mein Flugzeug nach Kathmandu abheben und den Beginn einer neunmonatigen Reise durch verschiedene Länder Asiens markieren ...
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Damit ich der Kapitelueberschrift auch mal gerecht werde (wo sind die Reisfelder?)
zwischen Amed und Candidasa
rund um Ubud
bei Ubud in der Naehe des sunset hill
Was darueber hinaus die Insel so attraktiv macht, ist der Charme des religioesen Lebens. Morgens und abends werden den Goettern Gaben geopfert und vor die Eingangstuer und in die Tempel gelegt. Die Gaben sind in kleine aus Palmblaettern zeitaufwendig selbst geflochtene Koerbchen, die mit Reis, Blueten und Raeucherstaebchen gefuellt werden.
die Opfergaben auf dem Gehweg aus Platten mit eingravierten Namen
Jedes Anwesen hat seinen eigenen Tempel. (Das Tempelgelaende ist manchmal so gross, dass darin schon wieder ein Haus Platz haette. )
Da es in jedem Ort aber auch noch mindestens drei Tempel gibt, so hat Bali angeblich mehr Tempel als Haeuser ...
So komme beim ersten Spaziergang durch Ubud, dem kulturellem Zentrum der Insel, kaum aus dem Staunen heraus ... Die Strassen sind mit unzaehligen penjors geschmueckt, die vor allem zwischen Galungan und Kuningang, waehrend die Goetter und die Daemonen wieder auf die Erde zurueckkehren, eine wichtige Bedeutung. Am Stamm befinden sich "Opferkaestchen", die die Goetter gnaedig stimmen sollen ...
die Jalal Kajeng in Ubud
Eingang zu einem privaten Anwesen mit dahinterliegendem Tempel, davor ein Penjor
meistens wacht einer vor dem Eingangstor wie hier
Das religioese Leben ist von Ritualen und Tempelfesten und Taenzen bestimmt. Und so werde auch ich Zeuge eines Tempelgeburtstages in Ubud der mit farbenpraechtigen Taenzen gefeiert wird.
auf dem Weg zum Tempel
ein Maennertanz
sie haben sich fuers Fest auch fein gemacht
Die Liebe zum Detail ist bei den Balinesen ausgepraegt ...
Pflasterstein und Stufen werde mit Kieselsteinen verziert
Es faellt schwer von Bali Abschied zu nehmen. Habe auch dort wieder liebe Menschen kennengelernt, was hier in Bali besonders leicht fiel.
©
Eva Schmid,
2009
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