Indonesien I.

Reisezeit: Oktober / November 2012  |  von Konstanze G.

Bunaken

Liang Beach Bunaken

Liang Beach Bunaken

Bunaken

Laut unserem Dumont Indonesien Reiseführer erwartet den Reisenden

SÜDSEE BOUNTY INSEL FEELING

auf Bunaken.

Bunaken längst ein Begriff in der Indenesien Traveller Szene. Wir reisten äußerst abenteuerlich mit großen Erwartungen an. Der Flug mit Garuda von Ternate nach Manado fühlte sich an wie purer Luxus, ein wohl klimatisiertes schönes neues Flugzeug, im heißen Indonesien, ohne Mücken, welch eine Wohltat. Letzte Snapshots beim Einsteigen im süßen Ternate, nochmal schnell den Auslöser gedrückt. Der Flugbegleiter sah mir amüsiert dabei zu.

Unsere Erwartungen an die Bunaken waren riesig.

aus der Luft - letzten Fotos über die nördlichen Molukken

aus der Luft - letzten Fotos über die nördlichen Molukken

In Manado am Flughafen, suchten wir uns, durch einen Hotelservice, erst einmal eine Unterkunft mit Air Con. Wir wurden von einer sehr sehr netten Indonesierin bedient. Zu teuer, zu klein etc., sie ertrug uns mit der größten Professionalität und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und rief für uns diverse Hotels auf den Bunaken an, bis ein Hotel gefunden war. Die Infos rangierten und waren teilweise sehr wunderlich. Von, wir nehmen nur Taucher bis zu unglaublichen Preisen plus 20 € für Air Con, war alles mögliche dabei.

Wir landeten letztendlich im Bunaken Beach Resort für 7 Tage. Ich verhandelte am Flughafen in Manado den Preis. Herauskam ein Angebot vom Bunaken Beach Resort 350.000 IDR pro Person, inklusive Vollpension. Geht noch, wenn man bedenkt, daß die Mahlzeiten alle dabei waren, exklusive Bier & anderer Soft Drinks, zusammen mit dem Bungalow & Air Con, jedoch ein ungewöhnliches Arrangement.

Soweit so gut, nachdem der Deal ausgehandelt war, begaben wir uns äußerst zuversichtlich mit Max zum Auto, in der Annahme eine Insel mit Südseefeeling zu sehen. Max kam mit seinem Privatfahrzeug vorgefahren.

Da das Fahrzeug die kleinste Toyota Variante war, stieg ich tapfer, wie ich war, vorne ein. Mein Rucksack mußte auf die Rückbank. Max fing sofort an mich mit lauter Infos zu bombardieren wie z. Bsp, wieviele Kinder er schon habe, ob ich noch single sei, wo er schon alles beschäftigt war, usw. Foto`s von Tarsiern seines Privathandies wurden vorgezeigt usw. Er nahm sich sehr viel Zeit mit uns, und tuckerte mit 25 km / h durch Manado.

Die Inhaberin Erny, eine ganz nette Dame, begrüßte uns am Hafen in Manado, um uns zum kostenfrei für uns arrangierten "Speedboat" zu begleiten. Ich war noch ganz geschafft von Max, bezahlte erstmal die Fahrt und beaufsichtigte unser Gepäck. Die Erny begrüßte ich erst später.

Ich blickte die Hafenkante herunter und war zunächst total verblüfft. Meine Freundin protestierte schon - DA STEIGE ICH NICHT EIN -.

Über eine steile "Hühnerleiter" mussten wir von der Hafenkante, in das Holzboot klettern. Ich war zunächst total verblüfft. Es half nichts, Rucksack geschultert, sorgsam an der Hand von einem herbeigeeilten Hafenarbeiter, ganz vorsichtig, die steile Hühnerleiter, hinunter, über ein paar Bootskanten klettern, um in dem "Speedboat" Platz zu nehmen.

Das Speedboat stellte sich als einfache Holzbootvariante mit 2 Benzinmotoren heraus, von welchen jedoch nur 2, in Betrieb waren. In großer Erwartung bei schönem Wetter fuhren wir über das Meer. Ich hörte schon wieder Proteste - DA STEIGE ICH NICHT AUS -. Das Boot hielt im Mangrovenschlamm. Von Südseefeeling weit gefehlt.

Ich bepackte mich mit meinen Rucksäcken, erfüllte in dem Moment alle Klischee`s eines Backpackers, und stieg in den Schlamm.

Nach einigen Metern Schlammwaten, kamen wir an das Ufer und liefen am Strand zum Resort. Gertrud begrüßte uns sofort auf indonesisch, freute sich sehr uns zu sehen und bot uns 2 verschiedene Bungalows an. Wir haben uns für das Gartenbungalow entschieden. Das Beach Bungalow war uns zu klein.

Die Köchin kam auf uns zu und bat uns zum Mittagessen, nachdem wir im Beach Restaurant standen und erstmal nicht mehr wußten, was wir sagen sollten, nach der Anreise.

© Konstanze G., 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Auf zu den letzten Drachen Indonesiens Die kleinen Sunda Inseln
Details:
Aufbruch: 13.10.2012
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 11.11.2012
Reiseziele: Indonesien
Der Autor
 
Konstanze G. berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
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