Indonesien-Reisebericht :Java und Bali - was erwartet mich hier?

Tja, der Flug geht nach Jakarta und der Rest ist weitgehend offen. Der grobe Plan ist, durch Java eine gemütliche - oder aufregende (?) Trekking Tour nach Bali zu unternehmen; Bali zu genießen und gar nicht mehr nach Hause zu wollen - na ja, mal sehn.

Die Route

Hier eine Übersicht von Indonesien, mit der Hauptstadt Jakarta.
Jakarta liegt auf der Insel Java und östlich davon, die kleine, ist Bali.
Mein Flieger geht nach Jakarta und somit ist dort der Start der Tour.

Jakarta

Erster Tag, müde und glücklich. Der Flug war gut und dann bin ich mit dem Taxi in die Stadt. Es ist schwül warm, das mit dem Tjakartaexpress-bus probier ich morgen. Der hält nur an Plattformen, die Türen sind seitlich in der Mitte, also vom Boden könnte man gar nicht einsteigen. Es ist zwar schmuddelig aber nicht hektisch und es gibt geordneten Verkehr, na ja, nicht für unsere Verhältnisse aber für asiatische. Ich bin schon ein wenig der Exot, und werde für holländisch gehalten. Aber es ist bisher noch nicht zu aufdringlich und alles gut. Und ja, es gibt sie hier auch: die asiatische Freundlichkeit. Stehe heute also an der Station, kaufe eine aufgeladene Karte und will gerade fragen, wo ich umsteigen muss, da entwertet sie die Karte und schiebt mich durch das Drehkreuz und schon sitze ich im Direkt Bus nach Ragunan = der Zoo.
Gestern abend auch, gehe vom 1. Bier gemütlich zurück ins Gesthouse, schickt mich ein freundlich lächelnder Mann in eine kleine Seitenstraße. - nein, er kann nicht wissen wo ich wohne. Und ja, er hatte recht. - na, dort sind alle Touristen Ziele sagt er mir. Ok.

Der Zoo ist riesengroß und sie schaffen es nicht, ihn komplett in Schuss zu halten. Einige Käfige sind echt zu klein, das Aquarium armselig. Dagegen hat das Nilpferd ein gigantisches Becken und das separate Gelände für die Affen und den Gorilla ist beispielhaft! Es gibt Kinderkarussel und viele Familien haben ihren Spaß. So gibt es auf einer Wiese 4 Tandemfahrräder und das Lachen tönt weit.
Ich esse meine ersten gebackenen Nudeln von der Straße und laufe weit. Bei Kaffee und Kuchen schmiede ich Pläne für den nächsten Tag.

Ach so! Es ist nicht schlimm viel los in Jakarta. Alle fahren in ihrer lane und nur zur Rush hour drücken die Mopeds auf der Seite raus und nutzen den Bürgersteig. Ja, in den kleinen Gassen ist es siffig.

Der Silber rücken hat sich gezeigt und mich beeindruckt.

Der Silber rücken hat sich gezeigt und mich beeindruckt.

...und einen tollen neuen Begleiter habe ich auch gefunden!

...und einen tollen neuen Begleiter habe ich auch gefunden!

Café Batavia am Fatahillah Platz in Jakarta. Nobel, schöne Swing Musik, angenehm.

Café Batavia am Fatahillah Platz in Jakarta. Nobel, schöne Swing Musik, angenehm.

Dann wollte ich mir die Altstadt anschauen. ... nee. Also siffig hoch 10. Und du läufst durch das Wohnzimmer der ärmsten. Kleiderbügel, um die Wäsche am schmutzigen Geländer über dem siffigen Wasser auf zu hängen ist viel.selbst der Stacheldraht sieht unter der Brücke im Dreck armselig aus.
Ich drehe um und versuche mir einen Regenschirm zu besorgen. Gestern Abend fing es an zu Gewittern und es kamen Jungs mit großem Schirm, barfuß, die auf Kundschaft warten. Sie bringen dich für kleines Geld über die Straße oder zum Auto. Mein Weg wäre zu lang geworden, so hab ich gewartet.
Morgen mache ich mich auf den Weg nach Bogor.

Sarinah Transjakarta Haltestelle und das Gewitter ist im Anmarsch!

Sarinah Transjakarta Haltestelle und das Gewitter ist im Anmarsch!

© Sabine Sch., 2016
Du bist hier : Startseite Asien Indonesien Indonesien-Reisebericht
Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 21.09.2016
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 20.10.2016
Reiseziele: Indonesien
Der Autor
 
Sabine Sch. berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Sabine über sich:
Hi, ich bin die Sabine, die immer wieder nach Asien "muss". Auf dem Bild seht Ihr mich bei meiner Patenfamilie in Laos.
Zwischendrin verdiene ich zu Hause - in Deutschland - mein Geld (das tue ich gerne!). Mein Ziel ist es, wenn ich denn dann nicht mehr arbeiten darf / muss den Winter in Asien zu verbringen. Da ich zu der Generation der "babyboomers" gehöre ist das noch ein bisschen weg aber nicht mehr weit.
Ich würde gerne tatkräftig bei einem Projekt (am liebsten in Laos) mitarbeiten - Schule, Kinder, Ausbildung, ein Dorf unterstützen und wer hier Infos hat, soll sich bitte melden!
Viel Spaß beim Lesen der Reiseberichte.
Sabine