Navigation:
Kambodscha, Trip in den Osten
Kambodscha, Trip in den Sueden
Ko Chang, Ferien von den Ferien
Muang Sing und der Weg dorthin
Anmeldung:
Navigation:
Kambodscha, Trip in den Osten
Kambodscha, Trip in den Sueden
Ko Chang, Ferien von den Ferien
Muang Sing und der Weg dorthin
Anmeldung:
Anfangs Juli ist es los gegangen. Keine Wohnung, kein Job, keine Pflichten. Nur die Lust wird das Tun bestimmen...
...und wir haben grosse Lust!
Reisebericht-Extras:
|
|
|
zum Gästebuch dieses Reiseberichts |
Also, versuchen wir mal die letzten sehr eindrucksvollen und erlebnisreichen 9 Tage in einem Bericht zusammenzufassen.
Unsere Tour in den Osten:
Nach Phom Penh ging es los mit dem Bus Richtung Osten nach Kratie. Die Strassen waren einigermasen ok und der Bus war voll mit Leuten aus der Hauptstadt, die waehrend dem Wasserfestival aufs Land wollten. So halteten wir auch an jeder Ecke an, um wieder Leute abzuladen. Nach 7 Stunden kamen wir dann aber leicht geraedert in Kratie an. Wir hatten uns in Phnom Penh eine Magenverstimmung eingefangen und so legten wir uns schon frueh hin. Kratie ist im Vergleich zu Phnom Penh ein absolut verschlafenes Nest wo es nicht viel zu machen gibt ausser Delphine beobachten
und zu relaxen. So ging es am naechsten Tag los, um ein paar der letzten noch lebenden Irrawaddy Suesswasser Delphine im Mekong zu sehen.
Dane auf Delphin- Suche
Wir konnten auch einige der Delphine sehen und der Bootsfahrer machte auch jedesmal wenn wir nahe waren schoen brav den Motor aus und musste Rudern. Wir waren sehr Gluecklich diese Tiere noch gesehen zu haben, doch machte es uns auch ein wenig traurig zu wissen, dass es diese Tiere den Mekong bzw den Menschen sehrwahrscheinlich nicht ueberleben werden.
Nach dem Schiffli gings aufs Toeffli und hoch auf einen Huegel wo wir uns ein Kloster anschauten. Die Hauptattraktion dort war aber eher eine Schlange die wir im Gebuesch ca. 1.5m vor uns entdeckten. Sie wurde uns aber nicht gefaehrlich, da sie schon eine grosse Echse am essen war. Zum Glueck war Bruce Wullis nicht dabei, sonst haette er sie schon wie in Finnland wieder angebieselt... Weiss nicht ob das hier so eine gute Idee gewesen waere 
Bu si dockai,
wenn ihr das genau so lest habt ihr gerade "Schlange isst Echse" in Khmer gesagt
Sonst gab es in Kratie wirklich nicht viel zu machen, aber da es unserer Kanalisation immer noch nicht so blendend ging, verweilten wir noch ein wenig.
Nichts los in Kratie
Mit immer noch komischem Magen und drei Naechte spaeter entschlossen wir uns weiter zu gehen. Wir wollten nach Mondulkiri, Sen Monorom. Die Strassen in dieser Region sind laut Reisefuehrer die schoensten aber auch schlechtesten in ganz Kambodscha und die Busse sehen dort auch dementsprechend aus.
Von Kratie ging es zuerst nach Snoul mit einem Pickup, umgebaut fuer Personentransport und voll ueberladen. Nach ca. 1h kamen wir an. Nach ca. 2.5h warten, bis die Pickups wirklich bis zum letzt moeglichen Platz vollgeladen waren, fuhren wir mit einem der drei taeglich fahrenden, extrem ueberladenen Pickups, auf dem Dach mit vier Kambodschanern los. Die Strassen wurden schlechter und schlechter und die Natur schoener. Nun fuhren wir in wirklich laendliche Gegenden. Yeah
Das kann ja heiter werden (wurde es auch...)
Das war noch ein guter Abschnitt
Ca.7h und 150km spaeter kamen wir am Abend durchgefroren in Sen Monorom an. Ja, hier in den "Bergen" wird es ganz schoen kalt und vorallem auf dem Dach eines Pickups. Dazu kam, dass Marco sein Natel waehrend der fahrt verloren hatte. Das war ein langer harter Tag.
Belohnt wurden wir mit wunderschoener Natur, sympathisch wirkenden Einheimischen und einem genialen Guesthouse ein wenig ausserhalb von Sen Monorom, Natural Lodge.
Unser kleines Haeuschen
Am ersten Abend dort, hatten wir ne kleine Party, was wie sich am naechsten Tag herausstellte nicht so gut fuer unser Verdauungstrakt war. Es legte uns wieder flach. Am darauf folgenden Tag entschlossen wir uns doch fuer Medikamente und setzten eine Antibiotika Kur an.
Wir machten am naechsten Tag einen Ausflug mit dem Motobike zum Bu Sra Wasserfall und kleinen wunderschoenen Doerfern. Die Strassen waren schlecht bis sehr schlecht, was Marco eine riesen Freude auf dem Motobike bescherte 
Bu Sra Wasserfall, einer der Groessten in Kambodscha.
Oberer der beiden Bu Sra Wasserfaelle. Sich darin waschen soll Glueck bringen.
Solche Wege machen Spass mit dem Motobike!
In dieser staubigen Gegend braucht man nach einer Toefflitour am Abend seine warme Dusche. WC und Bad waren hier Freiluft und bis jetzt, nach der Mongolei, mit Abstand am schoensten.
Dane beim service
Unser Magen wurde langsam ein wenig besser und so konnten wir mit unserem Programm weiter machen. Wieder ein Motobike und weiter die Gegend unsicher machen. Wir fuhren ins Dorf Dok Dam, ein kleines Nest ca. 25km von Sen Monorom entfernt. Strassenzustand gleich grossem Spassfaktor nur das Toeffli war heute nicht so gut. Eine wahre Schrottkiste ohne Vorderbremse...
In Dok Dam hatten die kleinen Kinder und Tiere Angst vor uns und so blieben wir nicht all zu lange dort
. Ein Einheimischer gab uns aber dann noch irgendwie zu verstehen, dass wir im folgen sollen und so brachte er uns noch zu einem kleinen schoenen Wasserfall ganz in der Naehe.
Die Leute hier in Kambodscha sind einfach genial.
Haus mit Schwein
Marco mit Moooooto Bike
Fuer die naechsten 2 Tage planten wir eine Dschungel Tour mit zwei Guides,welche uns durch den Dschungel fuehren konnten.
Den Phnom Guide trafen wir in einem kleinen Dorf.
Kurz auslachen und dann wieder abhauen, so wird das hier gemacht
unser Phnom Guide mit seiner Familie
Die Tour durch den Dschungel war echt super. Wunderschoene Wasserfaelle und verschiedene Waldabschnitte und Passagen. Einfach genial.
Das einzige Problem war, dass sich Marcos Gesundheitszustand stark verschlechterte. Trotz Antibiotikum und das bei einer Uebernachtung im Dschungel. Supi...
Und wieder ein Wasserfall (sorry wenn es langweilig wird...)
Im Dschungel...
Teilweise mussten wir am oder im Flussbett entlang gehen da der Dschungel zu ueberwuchert war und an einer Stelle mussten wir entlang eines Wasserfalles hochklettern!
Dane sucht den Weg
Unser Camp am Abend bestand aus US Army Haengematten mit Mosquitonetz. Perfekt um im Dschungel zu Uebernachten.
So war Dane auch vor den Spinnen im Sichern...
Marco am relaxen, nach dem Marsch
In der Nacht sind unsere Guides los in den Wald gezogen. Wie wir in der Schweiz haben sie anscheinden auch gerne noch ein Snack zu spaeter Stunde...
Sie kamen mit ca. 50 Froeschen wieder. Alle noch lebend versteht sich.
Es wurde gedaempft sowie grilliert und anschliessend gegessen. Hier wird der Frosch wenigsten ganz gegessen. Mit Kopf, Eingeweiden und was da sonst noch so mitkommt.
Marco haette auch probiert, waere seine Verdauung nun nicht ganz am A. gewesen. Er musste sich frueh hinlegen waehrend die anderen den Abend mit Froeschen und Reiswein verbrachten. 
mmmhhh lecker Froeschli am Draht (der Rest lebte auch am naechsten Tag noch und wurde mit nach Hause transportiert...)
Bruzel Bruzel
Die Dschungeltour hatte richtig Spass gemacht, ausser dass wir nicht genau wussten was nun mit mir, Marco, los ist. So buchten wir fuer den naechsten Tag den Bus nach Phnom Penh wo wir zum Doktor gehen wollen, um genauere Tests zu machen.
Am Tage der Busfahrt ging es jedoch schon wieder ein wenig besser und so konnten wir die 11h Busfahrt so gut wie moeglich hinter uns bringen.
Schaut mal genau hin an wievielen Orten die Scheibe unseres Buses geflickt wurde...
Mein Gesundheitszustand hat sich weiter verbessert und so hatte ich mich entschlossen die Tests bis auf weiteres zu unterlassen. Wir glauben ich habe einfach die volle Ladung an Nebenwirkungen abbekommen die wir auf dem Packungszettel des Antibiotikums spaeter gefunden haben.
Es geht wieder aufwaerts... Yeah
Nun sind wir wieder im Phnom Penh. Es war eine super Zeit im Osten und wir wuerden dies jederzeit wieder machen. Eine sehr urspruengliche Region mit fast keinen Touristen. Wir haben in den 9 Tagen viel erlebt und sind sehr gluecklich all dies gesehen zu haben!
So, wir hoffen wir haben euch mit diesem doch eher langem Bericht nicht gelangweilt. Aber es gab halt viel zu erzaehlen.
Morgen starten wir unsere Tour in den Sueden. Mal schauen wie dies so wird.
Ach ja, Dane wurde heute noch von einem Affen gekratzt. Morgen geht es erst noch ins Spital mit ihr. Tollwut Impfung...noetig oder nicht, sicher ist sicher!
Ihr seht, Cambodia rocks
Yeah
Bis gli
Dama
©
Marco und Danielle Andreina Neuhaus,
2007
Alle Reiseberichte dieses Autors
Nachricht an den Autor
Reiseberichte suchen:
