Kambodscha-Reisebericht :Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? Reisen wir schon wieder rum!

Kambodscha: Ban Lung

Unser letztes Ziel in Kambodscha ist Ban Lung. Die Hauptstadt der abgelegen Provinz Ratanakiri ganz im äußersten Nordosten Kambodschas.
Allein schon der Weg hierher ist den Abstecher wert. Auf einer staubigen roten Sandpiste geht es mitten durch den Dschungel in die etwas hüglige Region.

Das ist unser Bus mit Mopeds und jungen Schweinen beladen kann es los gehn

Das ist unser Bus mit Mopeds und jungen Schweinen beladen kann es los gehn

Der Dschungel ist das Zuhause von 21 verschiedenen Minderheiten welche erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts in Kontakt mit der Außenwelt gekommen sind. Durch die abgelegene Lage der Provinz hat sich daran auch noch nicht all zu viel geändert und so verfügen die meisten der Dörfer die in unmittelbarer Nähe zu der Hauptstraße liegen erst seit knapp 10 Jahren über eine Schule. Überall sind die verschiedensten Hilfsorganisationen im Einsatz um den Bewohnern zu helfen. Wir lernen eine Engländerin kennen die dort für eine der Organisationen arbeitet und die die Bewohner auch bei Rechtsfragen unterstützt, denn im Moment versuchen skrupelose Investoren den Dorfgemeinschaften ihr Land, sogar mit Unterstützung der Regierung, abzuluchsen um dann z. B. an dem mehr und mehr aufkommenden Tourismus zu verdienen.

Ein junges Mädchen das vor dem regen geschützt unter dem Haus webt

Ein junges Mädchen das vor dem regen geschützt unter dem Haus webt

In den einfachen Bambushütten leben die Menschen hier

In den einfachen Bambushütten leben die Menschen hier

Eine der Dorfältesten mit einer Bananenblattzigarre

Eine der Dorfältesten mit einer Bananenblattzigarre

Schon die kleinsten müssen helfen mit anpacken und Wasser heim schleppen

Schon die kleinsten müssen helfen mit anpacken und Wasser heim schleppen

Wir erkunden die beeindruckende Gegend mit dem Mountainbike. Da es täglich mindestens einmal regnet und wir nur auf matschigen Pisten mitten durch den Dschungel unterwegs sind, ist das ganze eine recht schmutzige Angelegenheit. Aber wir stoppen immer wieder an mitten im Dschungel liegenden Wasserfällen und wir können uns nicht zurückhalten im erfrischenden Wasser zu planschen.
Der Yak Loam See in einem erloschen Vulkankrater inmitten des Dschungels ist aber der mit Abstand schönste und erfrischenste Ort zum schwimmen. Hier verbringen wir nahezu einen kompletten Tag und lassen einfach die Seele baumeln und lauschen den Geräuschen des Dschungels.

An saftig grüne Reisfeldern vorbei...

An saftig grüne Reisfeldern vorbei...

...durch noch mehr Minderheiten Dörfer...

...durch noch mehr Minderheiten Dörfer...

..bis wir dann im kühlen Wasser schwimmen konnten, herrlich.

..bis wir dann im kühlen Wasser schwimmen konnten, herrlich.

Der schöne Yak Loam See

Der schöne Yak Loam See

© Christian S., 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ganz einfach, Ihr Lieben. Es hat noch niemand gegen die extrem ansteckende Krankheit Reisefieber einen wirksamen Impfstoff erfunden. Deshalb haben wir wieder unsere Rucksaecke gepackt und haben uns auf die Socken gemacht. Wir sind schon ganz gespannt was uns so alles auf diesem Trip erwartet. Ihr koennt unsere Abenteuer gerne ganz relaxt vom Sofa aus mitverfolgen. Wir wuenschen Euch schon im vorraus viel Spass beim lesen. Aber jetzt wird es Zeit das es mal los geht.........................
Details:
Aufbruch: 30.12.2009
Dauer: 10 Monate
Heimkehr: 01.11.2010
Reiseziele: China
Hongkong
Philippinen
Indonesien
Thailand
Kambodscha
Laos
Myanmar
Der Autor
 
Christian S. berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.