Ab September gehts durch Suedostasien und hoffentlich auch durch Afrika, mit vielen Workcamps zwischendurch :)
Versuche nie, ohne Bargeld eine Grenze zu ueberqueren 
Auf der laotischen Seite der Grenze empfingen uns nur ein paar kleine Restaurants mit den ueblichen Plastikstuehlen, und niemand konnte auf unsere Frage mit der Kreditkarte etwas sagen.
Das waren schlechte Ausgangsvoraussetzungen, und es ging noch schlimmer weiter. Ein paar 100 m weiter trafen wir auf ein Haus und eine Schranke, beides gekennzeichnet mit Laos Immigration.
Nur sassen dort keine Grenzbeamten drin, sondern ganz normale Laoten, die wenig Englisch sprachen und uns sagten, wir muessten woanders hin wenn wir einen Ausreisestempel bekommen wollten.
Dieser ort waere soweit weg, dass wir ein Motorrad braeuchten, meinte er weiter. Und wie es der Zufall wollte koennte er uns ein Motorrad vermieten fuer 4 Dollar. Kaum viel zu teuer und davon abgesehen hatten wir ja sowieso kein Geld 
Also trotten wir dorthin, wo wir die kambodschanische Grenze vermuteten, und dort gab es zwar nur einen Holzverschlag und eine Schranke, aber immerhin auch einen Mann in Uniform. Der wollte aber natuerlich unseren Ausreisestempel sehen und konnte leider auch kein Visum on arrival ausstellen. So ein Mist 
Nach einigem Hin und Her entschieden wir uns notgedrungen, zu versuchen, weit genug auf der Hauptstrasse nach Norden zu kommen, dass wir ein Tuktuk faenden, dass uns evtl. zum naechsten ATM (irgendwo weit noerdlich) bringen konnte.
Auf unserem Weg hielt dann auf einmal ein Auto mit getoenten Scheiben neben uns, der Fahrer stieg aus, und fragte uns, wo wir hin wollten. Richtung Norden, zu einem ATM, antworteten wir.
Er schien ueberrascht: ich dachte, ihr wolltet die Grenze ueberqueren?
Achja, von wem er das wohl wusste....Aber er hatte eine Uniform an und wollte uns mitnehmen, erzaehlte, es gaebe Taxifahrer an der Grenze, die uns das Geld vorstreckten wenn wir mit ihnen fuehren.
Das klang zumindest mal nach einer Idee.
Also stiegen wir ein, und zack sass auf dem Beifahrersitz der Typ, der uns das Motorrad fuer 4Dollar hatte andrehen wollen....
WUNDERSCHOENES LAOS 
An der Grenze wurde es dann nicht viel besser, natuerlich kostete das Taxi unglaublich viel (naja gut, fuer die 90 kilometer und deutsche Verhaeltnisse waere es ein Schnaeppchen gewesen aber hier natuerlich nicht), und dann ging es auch noch los mit den sogenannten "Stamp fees". Davon hatten wir zwar gehoert, aber nicht gedacht, dass man da ehrlich steht und KEINE CHANCE hat.
Das Visum selbst sollte dann auch noch 25$ anstelle der normalen 20$kosten, und selbst lautstarker Protest und das Zeigen von Drake's erstem Visum mit deutlichem Schriftzug "20$" halfen nichts.
Aber was sollten wir tun, wir mussten ja irgendwie rueber.
Also bissen wir in den sauren Apfel und gelangten dann auch mit unserem Taxi relativ entspannt nach Stung Treng- 90$ leichter 
(Auf unserem Visum steht dann auch einfach mal keine Preisangabe drauf...und die Grenzbeamten sind so ekelhaft, die scheuen es auch nicht wenn man droht in Phnom Penh anzurufen.....Nun gut, es seien nur alle gewarnt die dem Lonely Planet glauben der sagt "this is a popular border crossing" NOT TRUE
)
In Stung Treng verbrachten wir dann noch einen netten Abend mit einem Schwedisch-Polnischen Paeaerchen bevor es am naechsten morgen weiter nach Ban Lung zum Vulkankratersee gehen sollte 